[Rezension] Rheanne – An Bord der Adlerschwinge von Anne Troja

[Rezension] Rheanne – An Bord der Adlerschwinge von Anne Troja

|Werbung| Rheanne wurde mir über das Bloggerportal durch den Blanvalet Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Leider war es für mich ein Flop.

Rheanne – An Bord der Adlerschwinge

Von Anne Troja

Mord im Orientexpress meets High Fantasy
Eigentlich hat die Ritterin Rheanne einen einfachen Auftrag: Sie soll ins ferne Land Genzabar reisen und dem dortigen Herrscher ein Geschenk überreichen. Doch an Bord der Adlerschwinge ereignet sich auf hoher See ein mysteriöser Todesfall. Ein Matrose ist ermordet worden, am Tatort findet sich schwarzes Blut. Rheanne beginnt zu ermitteln und findet ausgerechnet in dem attraktiven, aber geheimnisvollen blinden Passagier Cormac einen Verbündeten. Weitere brutale Morde geschehen, und Rheanne selbst gerät ins Visier des Täters. Längst ist ihr klar, dass der Mörder an Bord kein Mensch ist …

Bild- und Textquelle: Randomhouse


Bibliografie

 

Erschienen: 21. Januar 2019

Verlag: Blanvalet

Seiten: 320

Preis: Klappenbroschur 9,99€

ISBN: 978-3-7341-6185-8

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Meine Meinung

 

Eigentlich hatte ich mich riesig auf Rheanne gefreut. Es klang so anders, so spannend mit einem Ritter und einer rasanten Jagd nach einem Mörder. Tja, was soll ich sagen. Es fällt mir extrem schwer, diese Rezension zu schreiben, denn wirklich viel Gutes kann ich zu Rheanne nicht sagen. Für mich war es schlichtweg ein Flop.

Alles fing an mit der Prota: Ritterin Rheanne. Eine absolute Ehre als Frau in dieser Zeit.

Was versteht ihr denn unter einem Ritter? Was erwartet ihr?  

Für mich sind Ritter mutig, tapfer, heldenhaft, erhaben, strahlen einen Stolz und Selbstsicherheit aus und man wäre gern wie sie. 

Das alles ist Rheanne nicht. Das muss ich leider sagen. Für mich ist sie absolut unglaubwürdig in ihrer Position. Ich habe sie als bockig, unsicher, besserwisserisch, naiv und nicht wirklich fit in ihrer Kampfkunst kennengelernt. Alles, was ein Ritter in meinen Augen nicht sein sollte. Wir wurden keine Freunde.

Ich habe das Buch dennoch weitergelesen, denn ich mochte den Schreibstil. Er ist zwar recht einfach und zwischendurch auch noch etwas holprig, aber er lässt sich leicht lesen. Und ist auch schön der Zeit der Ritter angepasst.

Außerdem wäre da noch Cormac. Der blinde Passagier war mir wirklich sympathisch, war er doch lustigerweise auch das, was mich an einen Ritter erinnert mit einem herrlichen Humor.

Die Geschichte selbst. Das ist verdammt schwer. Ab Seite 100 wusste ich schon, dass ich nicht begeistert sein werde und es wurde von Seite zu Seite schlimmer. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich ab der Hälfte nur noch quer gelesen habe, weil mich die Story gar nicht mehr interessierte. Ich wollte nur noch die Auflösung wissen und ob mich die Autorin hier noch überraschen kann.

Mir ist alles einfach viel zu spannungslos, ohne unvorhersehbare Wendungen und Tiefe. Der große Knall am Ende kam für mich nicht, sogar eher die Enttäuschung, weil noch so vieles unbeantwortet ist. Dennoch habe ich aber leider gar kein Interesse diese Reihe fortzuführen.

Was mich auch richtig gestört hat, war diese Liebesgeschichte. Es wäre wirklich besser gewesen, wenn die nicht da wäre. Sie hat sowieso nicht viele Seiten bekommen. Entsteht aus dem Nichts ohne Prickeln und Spannung, dafür umso rasanter und auch etwas plump. Ich hatte das Gefühl, die Autorin hat sie nur eingebaut, weil es eben dazugehört. Meins war es nicht. 

Naja, ich denke, es war deutlich, warum ich das Buch nicht mochte und euch auch nicht empfehlen kann. 

 

Mein Fazit:

 

Rheanne von Anne Troja hat sich für mich leider zu einem totalen Flop entwickelt. Eine unglaubwürdige und nervige Prota, eine unnötige Liebesgeschichte und eine Handlung, die mich nur langweilte. Ich habe das Buch wegen drei Dingen beendet: ich war neugierig auf den großen Knall am Ende, der für mich nicht kam. Wegen dem angenehmen Schreibstil und Cormac. Bedeutet bei mir, dass mir das Buch nicht gefallen hat und 2 Sterne auf den gängigen Portalen erhält.

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3 Gedanken zu „[Rezension] Rheanne – An Bord der Adlerschwinge von Anne Troja

  1. Hi Kerstin,

    auf das Buch war ich ja neugierig, da ich das Cover ansprechend finde und auch der Klappentext sehr spannend klingt – aber es hört sich jetzt ja nicht so prickelnd an ^^ Ich werd auf jeden Fall mal noch abwarten.
    Vielen Dank für deine ehrliche Meinung :)

    Liebste Grüße, Aleshanee

      1. Ja natürlich! Das wollte ich nicht unterstellen ;)
        Ich wollte nur hervorheben dass es gut ist, auch Kritik zu äußern. Gab ja in den letzten Tagen und Wochen so viel Gedöns deswegen …

        “Mord im Orientexpress meets High Fantasy” war halt schon ein anziehender Aufhänger, aber ich hab schon befürchtet, dass es doch nicht so gut ist wie erhofft. Ist wirklich schade.

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