Das Schwert der Totengöttin von Katharina V. Haderer

Das Schwert der Totengöttin von Katharina V. Haderer

|Werbung| Das Schwert der Totengöttin wurde mir durch die Verlagsgruppe Droemer Knaur als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür. Und dieses Buch solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Das Schwert der Totengöttin
Von Katharina V. Haderer

Das Schwert der Totengöttin Cover

Ein detail- und facettenreicher Weltenentwurf, ambivalente Figuren und ein düsteres magisches Abenteuer: der Auftakt zur packenden Fantasy-Saga „Black Alchemy“ von Katharina V. Haderer.
Willkommen in Tradea – wo sich die Toten aus ihren Gräbern erheben!
Als Sergent Erik Zejn degradiert und von der Hauptstadt ins Vorland versetzt wird, rechnet er mit Ereignislosigkeit und Langeweile. Doch dann erheben sich die Toten aus den Gräbern und greifen die Lebenden an.
Zejn steht vor der größten Herausforderung seines Lebens: Um die Menschen zu retten, muss er herausfinden, wie er die Toten für immer zurück unter die Erde schicken kann. Die Einzige, die mehr über die unheimlichen Vorgänge zu wissen scheint, ist die Kräuterhexe Mirage, doch Zejn ist sich sicher, dass man ihr nicht trauen kann.
Mirage ist keine Hexe, sondern Alchemistin und versucht alles, um die Bedrohung aufzuhalten. Nur deshalb ist sie immer in der Nähe, wenn die Toten erwachen. Schnell beginnt die Bevölkerung zu glauben, dass sie für die Angriffe verantwortlich ist und wendet sich gegen sie. Wenn Mirage sich selbst retten will, muss sie ihre Unschuld beweisen und die Toten für immer zurück unter die Erde bringen.
Weder Zejn noch Mirage ahnen, dass die Toten nicht ihre einzigen Feinde sind.

Bild- und Textquelle: Verlagsgruppe Droemer Knaur


Bibliografie:

 

Erschienen: 03. Juni 2019
Reihe: Ja, Band 1
Verlag: Knaur Fantasy
Seiten: 384
Preis: Taschenbuch 9,99€
ISBN: 978-3-426-52452-7
Weitere Informationen zu Das Schwert der Totengöttin direkt bei Droemer Knaur


Das Schwert der Totengöttin

Meine Meinung:

 

Zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass ich bisher zwar alle Bücher der Autorin Katharina V. Haderer besitze, allerdings noch keines gelesen habe. „Das Schwert der Totengöttin“ war somit mein erstes Buch von ihr und ja, ich habe da einiges nachzuholen während ich auf Band 2 warte, denn sie schreibt einfach bombastisch. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich das Buch auch in einem Rutsch gelesen. So hatte ich wenigstens mehr davon, denn ich bin wirklich absolut begeistert! Ein Must Read, das könnt ihr mir glauben.

Von der ersten Seite an hing ich an „Das Schwert der Totengöttin“ fest und ärgerte mich immer, wenn ich es weglegen musste. Das Buch fesselt von der erste Sekunde an und wollte mich nicht mehr loslassen. Ich bin begeistert von der Grundidee und der Umsetzung. Da ist absolut nichts auszusetzen, das schreit quasi schon nach fangirling!

Die Autorin entführt uns nach Tradea und lässt uns die Geschichte abwechselnd durch Zejn und Mirage erleben. Zejn, ein ehemals hochdekorierter Gardesoldat, wird ins Vorland strafversetzt und hat schon Angst, dass er die langweiligste Zeit seines Lebens verbringen wird. Wie er sich doch getäuscht hat. Mirage, die Kräuterhexe und Heilerin des Dorfes hält ihn von Beginn an auf Trab und hat nebenbei noch ein faszinierend dunkles Geheimnis. Als sich dann plötzlich noch die Toten aus ihren Gräbern erheben, steht die Welt von beiden Kopf und es geht um das nackte Überleben, allerdings gleich in mehrerer Hinsicht. Und ich erzähle euch hiervon nichts, gar nichts! Das müsst ihr erleben. Nur so viel: es wird dreckig, blutig und düster! Hammer!!

Dieses Buch hat so eine unheimliche Sogwirkung, es ist so düster und faszinierend. Voller Magie, Alchemie, Assasinen, dunkle Künste und einem geheimes Artefakt. Nach und nach entfaltet sich die Geschichte und lässt uns immer tiefer eintauchen. Durch die beiden Blickwinkel auf die Geschichte (durch Zejn und Mirage) wissen wir natürlich immer, auf welcher Seite die beiden stehen, dennoch ist es unheimlich nervenaufreibend, zu sehen, wie sie denn agieren und zueinander stehen. Echt genial durchdacht. Dadurch war bei mir ein ständig mitfiebern gegeben. Und die Autorin hat sich noch so einige Stolpersteine für beide überlegt. Langweilig wurde es nie!

Ich mochte auch beide Charaktere total. Sie sind wunderbar detailreich ausgearbeitet und absolut faszinierend. Jeder auf seine Weise. Beide sind extrem charakterstark, können aber auch Fehler eingestehen. Das macht sie unheimlich sympathisch. Allerdings muss ich sagen, dass mein Herz durch einen Nebencharakter erobert wurde: Barthell. Den müsst ihr einfach kennenlernen. Er lockert das Ganze etwas auf und verleiht der Düsternis und Brutalität eine gewisse Lockerheit. Einfach herrlich ihn zu beobachten.

Ja und dann gipfelt alles in einem großen Finale bei dem ich einfach nur mit offenem Mund vor dem Buch saß und gar nicht schnell genug lesen konnte. Hut ab! Was eine geniale Geschichte! Ich bin ihr komplett verfallen und fiebere Band 2 jetzt schon entgegen.

 

Mein Fazit

 

“Das Schwert der Totengöttin” von Katharina V. Haderer ist düster, dreckig, brutal und blutig. Das ist aber lange nicht alles. Dazu ist es perfekt durchdacht, eine wahnsinnig fesselnde Story um ein geheimes Artefakt, um einen Kampf gegen die Untoten. Magie, Alchemie, Hexen und Götter. Authentische Charaktere mit Ecken und Kanten. Ich bin sowas von begeistert und hätte dieses Buch am liebsten inhaliert. Für mich ist es ein wahres Must Read und ich freue mich jetzt schon unheimlich auf den nächsten Band. Lest es…

 

Weitere Meinungen:

Benny von Bücherfarben sagt:

Die düstere Atmosphäre im Buch, der fesselnde Schreibstil der Autorin und die unheimlich geniale und perfekte Story konnten mich in jedem Punkt überzeugen. Für alle High Fantasy Fans ist dieses Buch genau das richtige, denn es glänzt auf jeder Seite.

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