Von alten Legenden, Gelehrten und Drachen – Drachenehr von Olivia Mae

Von alten Legenden, Gelehrten und Drachen – Drachenehr von Olivia Mae

|Werbung| Dieser Aktionsbeitrag entstand im Zusammenhang einer kostenlosen Kooperation zum Release von “Drachenehr” von Olivia Mae. Alle Bildrecht obliegen der Autorin.

Drachenehr von Olivia Mae

Was erwartet uns in “Drachenehr”?

 

In einigen Tagen ist es soweit, das neueste Werk von Olivia Mae erscheint: Drachenehr. Eine Sidestory zur großen Requia-Reihe, die allerdings mit der Hauptreihe kaum etwas zu tun hat und die man ohne jegliche Vorkenntnis lesen kann. Ich durfte sie bereits vorab lesen und gebe euch heute einen kleinen Einblick, was euch denn erwarten wird. Natürlich alles ohne Spoiler und mit einem kleinen Endfazit von mir.
Denn eines muss ich sagen, „Drachehr“ ist anders als die bisherigen Bücher, die ich von Olivia Mae gelesen habe, es ist für die breitere Masse angelegt. Es wird also sicherlich viele begeisterte Leser finden, auch wenn ich ehrlich zugeben muss, dass es eher nicht meinem Geschmack entsprach.
Aber werfen wir doch einen Blick auf Drachenehr:

Hironimus Bosch erlebte den schönsten Tag seines Lebens, denn endlich war es soweit. Er wurde auserwählt, ein Buch zum Leben zu erwecken. Sein Traum geht endlich in Erfüllung. Über 10 Jahre musste er schon als Lehrling in der ehrfürchtigen Ehr sein Dasein fristen und endlich ist es soweit. Er darf endlich ein Buch retten. Dies bedeutet für ihn schlichtweg, dass er es abschreiben und neu gestalten darf, denn in den alten Bibliotheksräumen der Awynianer lagern etliche zerstörte und halb verbrannte Werke, die es zu retten gilt. Aber nur wer auserwählt wird, darf sich daran versuchen. Denn dies bedeutet auch, dass Hironimus endlich seinen Weg vom Lehrling zum Novizen und letztendlich zum Meister der Erneuerung bestreiten kann.
Und so geschah es, dass Hironimus Bosch „Drachenehr“ zurück ins Leben brachte und nicht glauben konnte, was er hier über alte Legenden, Drachen und einen erbitterten Kampf erlebt. Zunächst ist er der Meinung, er liest ein fantasievolles Werk, das der Belustigung des Volkes diente. Doch nach und nach wird ihm bewusst, dass sein Meister das ein oder andere Geheimnis hütet und vielleicht doch mehr hinter der ihm zugeteilten Geschichte steckt. Und er wird sich seiner auferlegten Aufgabe bewusst…

Drachenehr von Olivia Mae

Genauso wie wir, denn auch wir tauchen ab in Drachenehr und erleben die Geschichte hautnah in drei spannenden Erzählsträngen. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass einer nicht ganz so meinem Geschmack entsprach, aber seht selbst.


DRACHENEHR

 

Willkommen in der Zeit der Drachen und ihren Reitern. Das Land wird regiert durch König Darius und dessen gefürchteten Drachen, allerdings liegt der Mann im Sterben, weshalb unser Augenmerk auf seinem Sohn Prinzen Elian gerichtet ist, mit dem zweitgefürchtesten Drachen. Der Drachendame Schattenbrise. Eine unheimlich eindrucksvolle Erscheinung. Allerdings könnte sich Elian hier einige Stücke von ihr abschneiden, denn der edle Prinz auf dem weißen Ross, oder hier vielmehr Drachen, ist er nicht. Aber auch er wächst an seiner Aufgabe….

So verläuft die erste Begegnung zwischen ihm und der Wirtstochter Aewyn auch alles andere als rosig. Zum Glück muss sich der Prinz allerdings auch den Launen seines Drachen beugen, sonst wäre dieser Erzählstrang direkt zu Beginn wieder zu Ende. Denn Aewyn erlebt schreckliches und weiß sich nicht anders zu helfen, als ihrem Leben ein Ende zu setzen. Hätte sie da doch bereits ahnen können, dass sie unverhofft gerettet wird, was sie und wir erleben dürfen und was ihre wahre Bestimmung in dieser Geschichte ist.

Und doch sind Elian und Aewyn auf eine Weise gemeinsam für die Geschichte von größter Bedeutung, wie ihr erfahren werdet. Auch wenn sich beide nicht unbedingt grün sind, so sorgt das doch auch für einige humorvolle Szenen.

Der vierte Erzählstrang war jetzt nicht nach meinem Geschmack, auch wenn dieser besonders grausam und brutal ist. SciFi Elemente mit Zombiecharakter kommen hier zu tragen und mir hat diese Idee jetzt nicht unbedingt gefallen. Aber sie ist da und sie ist nichts anderes als die dunkelste Bedrohung aller, denn dieser Strang möchte nichts Geringeres als Vernichtung und die Weltherrschaft an sich reißen.

Und so kommt alles zusammen in einem neuen Abenteuer, das ihr allerdings selbst erleben müsst.


Mein Fazit

 

Und natürlich werde ich euch jetzt nicht mehr erzählen, denn die Geschichte müsst ihr selbst erfahren. Ich werde euch nicht spoilern. Aber natürlich will ich euch auch ein kleines Fazit geben.
Ganz ehrlich muss ich sagen, dass ich „Drachenehr“ zwar doch recht flott gelesen habe, da ich die Idee unheimlich faszinierend und auch spannend fand, aber die Umsetzung war dieses Mal nicht meins. Drachen, Legenden, Begegnungen und die alles überschattende Bedrohung. Klingt alles wirklich genial und es liest sich auch gut, aber richtig begeistern konnte es mich dieses Mal nicht. Es ist doch anders als die bisherigen Werke.
Für meinen Geschmack war es zu mainstreammäßig mit zu viel beigemischtem Humor, was ich von Olivia Mae nicht gewohnt bin. Es ist eine leichte, weniger komplexe Geschichte für zwischendurch, die sicherlich einen Großteil der Leser, die bisher keinen Anklang an ihren vorherigen Werken gefunden haben, begeistern kann. Ich persönlich mag ihre Bücher allerdings, weil sie bisher anders waren. Dieses hier war nicht so. Ist aber auch von Vorteil, denn diese Sidestory ist für die breite Masse, die sich in eine leichte High Fantasy Geschichte entführen lassen will. Starke Charaktere, die alle ihre Ecken und Kanten haben, tragische Schicksale und das Böse lassen uns einige fesselnde Lesestunden verbringen. Natürlich mit allerlei Überraschungen und Wendungen, wie man das von der Autorin bereits kennt.
Ihr könnt gespannt sein, was euch erwarten wird. Am 01. September ist es soweit.


Informationen zu Drachenehr

 

Drachenehr von Olivia MaeEin Drache, dessen Herz vor Jahrhunderten zu Stein wurde;
ein Lehrling, dessen letzte Prüfung ansteht –
verbunden durch ein Buch, das den Fluss der Geschichte ändert.
Zum Inhalt des Buches
„Wir wollen heute unserer Herrscherin gedenken. Sie voll-brachte Unglaubliches und opferte für uns, ihre Kinder, ihr Leben. Sie, die strahlende Königin jener dunklen Stunde, die furchtlos einem Feind gegenüberstand, welcher ein Heer aus Toten sein Eigen nannte! Sie, unsere Heldin. Wir wollen ihr Dank und Demut schenken, Vertrauen und Glaube. Wir, ihre Kinder, wollen ewig dem Pfad des Lichtes folgen und uns durch nichts davon abbringen lassen.“
So sei es!
Hironimus Thesarion Bosch schloss die Augen und nickte be-dächtig. Jedes Jahr zur selben Zeit gab es diesen Ehrentag. Jahrhunderte schon wurde er durchgeführt und erinnerte das Volk der Awynianer daran, dass einst ein mächtiger Krieg ge-tobt hatte. Ein Krieg, wie es ihn zuvor und auch danach nie gegeben hatte. Ein Krieg, der alles änderte, und dessen wahre Geschichte doch in Vergessenheit geriet.
Hoch oben ich der Ehr, ist Hironimus Tätigkeit nur von min-derer Bedeutung. Er schreibt alte, verbrannte und dem Tod geweihte Bücher neu. Meist sind es Aufträge, die er von seinem Meister Weian übernimmt. Aufträge, die er als Lehrling zu tätigen hat. Doch dann, vollkommen überraschend, wird ihm endlich sein erstes eigenes Werk anvertraut. Dieses Buch, seine Prüfung, scheint auf den ersten Blick sonderbar und schlecht geschrieben, doch als Hironimus tiefer in das Geschehen ein-taucht, begreift er, dass längst vergessenes Wissen in seinen Händen ruht.
Gefährliches Wissen.
Tödliches Wissen.

 

 

Loading Likes...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.