Erbe der sieben Inseln von Adalyn Grace

Erbe der sieben Inseln von Adalyn Grace

|Werbung| Erbe der sieben Inseln wurde mir durch den Piper Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Leider konnte das Finale für mich nicht halten, was der Auftakt versprochen hat.

Erbe der sieben Inseln
Von Adalyn Grace

Erbe der sieben Inseln Von Adalyn Grace

Amora hat es geschafft, den Thron von Visidia zurückzuerobern, doch das Inselkönigreich liegt nach Kavens Angriff in Trümmern. Nun setzt Amora alles daran, Visidia wieder aufzubauen. Das ist leichter gesagt, als getan. Denn Amora muss verbergen, dass sie ihre eigene Magie verloren hat und ein Fluch sie an die Seele des Mannes bindet, den sie liebt.
Doch um ihre Macht im Königreich zu festigen, muss Amora sich mit den Prinzen der benachbarten Königreiche gutstellen. Erneut begibt sie sich mit ihren Freunden auf der Keel Haul auf eine Reise durchs Königreich.
Und Amora verfolgt ein weiteres Ziel: Sie will das legendäre Artefakt der Bestie finden und so ihre Magie zurückzugewinnen. Aber die Verwendung des Artefakts hat seinen Preis: Wer es benutzt, verliert das, was er am meisten liebt…

Bild- und Textquelle: Piper Verlag


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 29. Juli 2021
Verlag: Piper
Reihe: Band 2 von 2
Seiten: 400
Preis: Taschenbuch 16,00€, EBook 12,99€
ISBN: 978-3-492-70632-2
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Meine Meinung:

 

Nachdem mich die Autorin mit „Fluch der sieben Seelen“ total verzaubert und begeistert hat, muss ich leider sagen, dass ich von dem Finale doch enttäuscht bin.
Es ist alles stimmig, hat ein zufriedenstellendes Ende gefunden und doch ist es einfach so komplett anders als Band 1, dass es mich weder packen noch mitreißen konnte.
Im Grunde langweilte ich mich durch das komplette Finale und habe die wenigen Szenen herbeigesehnt, in denen wirklich etwas passiert. In denen die Charaktere agieren dürfen, wie ich sie im ersten Teil lieben gelernt habe. Es plätscherte einfach alles, ohne wirklich schlecht zu sein. Denn die Charaktere und die Welt liebe ich dennoch.

Die Welt, die die Autorin mit Visidia erschaffen hat, ist immer noch atemberaubend und ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass wir ein klein wenig mehr die Magie des Landes kennenlernen dürfen. Die ist einfach atemberaubend.
Und, das muss ich zugeben, die Autorin schreibt bombastisch. Sie malt einfach Bilder in den Kopf und zeichnet alles so voller Detailliebe, dass man sich alles vorstellen kann. Nur mit Spannung hatte sie es dieses Mal nicht so.

Amora zieht zwar mit ihrer Crew auf in ein neues Abenteuer, allerdings geht dies sehr schleichend voran und ich verlor mehrfach die Lust weiter zu lesen. Ich habe das Buch öfters zur Seite gelegt, als darin zu versinken, weil ich nach 2 – 3 Kapiteln immer gelangweilt war. Lediglich die Charaktere selbst und die Welt konnten mich bei der Stange halten.

Es gab sie zwar, die zwei bis drei spannenden und actionreiche Momente, aber das meiste war eher recht uninteressant im Verlauf. Wirklich schade nach diesem verdammt vielversprechenden Auftakt. Denn im Ganzen würde ich die Story jetzt nicht unbedingt empfehlen, auch wenn die Magie wirklich genial ist. Wer den Auftakt gelesen hat, kommt hier sicher auch auf seine Kosten, aber das Finale ist mit sehr viel Geduld zu genießen.

 

Mein Fazit:

 

So sehr mich der Auftakt „Fluch der sieben Seelen“ begeistern konnte, so wenig ist es dem Finale „Erbe der sieben Inseln“ gelungen. Die Welt, die Charaktere und auch die Magie konnten mich zwar wieder begeistern, nur die Handlung plätscherte durch das ganze Buch, so dass mehr Langweile als Spannung aufkam. Für mich ein sehr ernüchterndes Finale, das die ganze Dilogie etwas erblassen lässt. Von mir gibt es für das Finale noch 3 Sterne, aber nur eine bedingte Leseempfehlung für die Dilogie.

 

Hier lest ihr nochmals meine Meinung zum Auftakt:

Fluch der sieben Seelen von Adalyn Grace

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