The Evil of Salwood Von Ann-Kristin Gelder

The Evil of Salwood Von Ann-Kristin Gelder

|Werbung| „The evil of Salwood“ wurde mir durch den Thienemann Esslinger Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Ich habe etwas mehr erwartet, aber für ein Jugendbuch war es unterhaltsam.

The Evil of Salwood

Von Ann-Kristin Gelder

The Evil of Salwood

Ein abgelegenes Dorf, ein Bannkreis aus Salz, Geister, die auf verlorene Seelen lauern: Dieser packende Mysterythriller mit mitreißender Liebesgeschichte garantiert Lesegenuss pur!
Verlasse niemals den Salzkreis, wenn du überleben willst!
Nur widerwillig lässt sich Faye zu einer Mutprobe überreden und betritt mit einer Gruppe anderer Jugendlicher den Wald außerhalb des Salzkreises. Dort im Nebelschleier lauern rachsüchtige Geister auf ihre nächsten Opfer. Was als harmloser Spaß beginnt, bringt schließlich ganz Salwood in Gefahr. Gemeinsam mit Ezra setzt Faye ihr Leben aufs Spiel, um das Dorf zu retten.

Bild- und Textquelle: Thienemann-Esslinger Verlag


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 21. September 2021
Reihe: nein
Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag
Seiten: 384
Preis: Hardcover 17,00€, EBook 12,99€
ISBN: 978-3-522-20276-3
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Weitere Informationen zu „The Evil of Salwood“ direkt bei Thienemann Esslinger oder Amazon.de

   The Evil of Salwood  Von Ann-Kristin Gelder

Meine Meinung:

 

Salwood ist ein kleines beschauliches Dorf in mittelalterlichem Setting, das durch eine ständige Gefahr bedroht wird: Geister. Nur durch einen Salzkreis beschützt, können die Bewohner unbehelligt leben. Deswegen gibt es in Salwood eine wichtige Regel: Verlasse niemals den Salzkreis!

Faye und ihre Freunde haben es sich aber zur Mutprobe gemacht, genau diese Regel zu brechen. Sie erleben nicht nur Schauerliches, ihr Handeln bleibt auch nicht ohne Folgen.

Ich muss zugeben, „The Evil of Salwood“ hat mir zu Beginn richtig gut gefallen. Das Setting und die Atmosphäre erinnert an klassische Horrorromane und hat mich überzeugt. Auch die Bedrohung der Geister und die Exorzismen sind wunderbar dargestellt. Jugendbuchmäßig abgeschwächt, aber immer noch heftig teilweise.

Allerdings habe ich ab einem bestimmten Zeitpunkt auch etwas mehr erwartet. So gänsehautbringend die Geschichte auch anfing, irgendwann hatte sie mich verloren. Da sie doch das Plätschern anfing und durch eine, für mich, zu gewollte Liebesgeschichte gestört wurde.

Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ist teils auch richtig spannend, so dass man es nicht aus der Hand legen will. Aber wie gesagt, ändert sich das für mich irgendwann. Die Auflösung war wieder richtig gut gemacht, auch wenn ich mir das Ende schon zu Beginn denken konnte. Der Epilog mit den ganzen Informationen, die man bekommt, verrät für meinen Geschmack doch etwas zu viel.

Die Charaktere sind gut dargestellt und auch authentisch in ihrer Entwicklung. Faye führt uns durch die Geschichte und das hat mir echt gut gefallen. Irgendwann steigt Ezra in die Erzählung mit ein, dem konnte ich aber nicht alles abkaufen, was er so geleistet hat. Schade. Es reicht aber, um eine geniale Grundstimmung zu erzeugen, der es allerdings doch auch an Gruselelementen fehlt.

Im Grunde habe ich deutlich mehr erwartet von dieser Geschichte. Ich denke nicht, dass sie mir lange im Gedächtnis bleiben wird, da doch das Überraschende fehlt. Und weil es mir eben zu lange plätscherte. Die Ansätze sind gut, aber wirklich überzeugt bin ich jetzt nicht. Für ein Jugendbuch ist diese Story aber ok.

 

Mein Fazit:

 

Von „The Evil of Salwood“ habe ich eine spannende, gänsehautbringende Geschichte erwartet, die auch etwas schockt. Immer im Bewusstsein, dass es ein Jugendbuch ist. Dafür ist die Story aber echt gut gemacht, vor allem zu Beginn. Dann lässt sie für mich allerdings sehr stark nach und ist für mich zu vorhersehbar. Am Ende kann sie wieder überzeugen, der Mittelteil ist mir allerdings zu gewollt und plätschernd. Und mir fehlt deutlich der Grusel. Für jüngere Leser ok, ich habe deutlich mehr erwartet und vergebe 3 Sterne.

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