Die Götterjäger (1) – Aus dem Exil von Jeanne Winter

 Die Götterjäger (1) – Aus dem Exil von Jeanne Winter

|Werbung| „Die Götterjäger“ wurde mir in der überarbeiteten Version von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Was ein Auftakt, sag ich nur!

 Die Götterjäger (1) – Aus dem Exil

Von Jeanne Winter

Die Götterjäger 1 von Jeanne Winter

Amy Laurent Ashford hasst es Jägerin zu sein – denn ihr übernatürlicher Instinkt lässt sie nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden, sondern verdammt sie zum Töten.
Um dem Kreislauf zu entkommen, stürzt sie sich in ihr Leben als Soldatin der U.S. Air Force. Bis zu dem Tag, an dem sie den verhängnisvollen Befehl bekommt, eine Top Secret-Akte zu transportieren. Ihr Wagen erleidet mitten in der texanischen Wüste eine Panne. Notgedrungen muss sie sich von einem Reisebus mitnehmen lassen, in dem auch der geheimnisvolle Nathan sitzt, dessen Schicksal unweigerlich mit ihrem verbunden ist.
Doch noch bevor sie den Bus betritt, dringt der erste unmenschliche Laut aus dem Fahrzeug und zieht sie in einen alten Albtraum, aus dem sie nie wieder erwachen soll …

Bild- und Textquelle: Jeanne Winter


 Bibliografie
Erscheinungsdatum: 08.Februar 2014
Verlag: selfpublished
Reihe: Band 1 von 3
Seiten: 289 Seiten
Preis: Taschenbuch 9,99 €, EBook 2,99 €
Altersempfehlung: ab 17 Jahre
ISBN-13: 978-1495486975
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Die Götterjäger von Jeanne Winter

 Meine Meinung:

 

Es steht Götter im Titel, das sagt ja eigentlich schon alles, warum ich „Die Götterjäger“ von Jeanne Winter endlich lesen musste. Lange genug stand es auf der Wunschliste. Und soll ich euch etwas sagen?! Ich habe das Buch verschlungen und das obwohl Band 1 gar nicht sooo viel mit Mythologie zu tun hat. Ich erzähle euch aber warum.

Jeanne Winter kenne ich bereits von ihrem Buch „Impure“ und seitdem will ich eigentlich schon lange ihr Debut lesen, denn ich mag ihren Stil unheimlich. Und auch in „Die Götterjäger“ werde ich hierhingehend nicht enttäuscht. Sie schreibt sehr leicht und einnehmend, mit jeder Menge Action und Spannung. Natürlich fehlt auch eine ordentliche Portion Blut und Kämpfe nicht, wir lesen hier immerhin Dark Fantasy. Die Geschichte ist nicht sehr komplex gehalten, dafür steckt sie aber voller Überraschungen und Wendungen, was sie einfach zu einem rasanten Lesespaß macht.

Amy Ashford hat ihr Dasein als Jägerin aufgegeben und ist mittlerweile Lieutenant Colonel bei der Air Force. Ein Spezialauftrag führt sie mitten durch die texanische Wüste und schleudert sie plötzlich wieder in ihre Vergangenheit. Jemand trachtet nach Amys Leben und sie muss sich nicht nur damit abfinden, ihre Jägertätigkeit wieder aufzunehmen, sondern steht auch vor der stetigen Frage: wer ist hier der Feind?!

Mehr kann und werde ich euch gar nicht erzählen, denn diesen Höllenritt müsst ihr selbst erleben. Für mich war „Die Götterjäger“ echt ein wahrer Pageturner, den man einfach nicht aus der Hand legen kann. Und dabei ist der Anfang noch etwas holprig. Wir stecken zwar sofort mitten im Geschehen und ich dachte nur: “Wow, das geht aber ab.“, allerdings dauerte es einige Zeit bis ich mit der Geschichte zurechtkam. Es passiert einfach so viel Neues und Unbekanntes, zu dem man recht wenig erfährt, aber das gibt sich zum Glück nach kurzer Zeit und die gewünschten Informationen fließen. Und schon findet man sich in einem actiongeladenen Kampf gegen übernatürliche Wesen wieder. Wollt ihr wissen, welche Wesen auftauchen? Eigentlich alle, die euch sofort in eure Gedanken hüpfen und noch etliche mehr :) Und das ist echt alles genau nach meinem Geschmack.

Die Handlung selbst ist superspannend gestaltet und gespickt mit genau dem richtigen Maß an Geheimnissen, so dass man einfach immer neugierig ist, was denn alles dahintersteckt. Es wechseln sich ruhigere Passagen, in denen man die Charaktere und Hintergründe kennenlernt, mit rasanten, brutalen und blutigen Szenen ab. Es geschieht einfach immer was und für mich war das genial. Ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen.

Dazu fand ich die Charaktere unheimlich gelungen und mit der für mich nötigen Tiefe gezeichnet. Meine Lieblinge: Amy, Nathan und Cill. Wobei es einige Zeit dauerte, bis ich mit Amy warm wurde. Sie ist doch sehr eigensinnig, dickköpfig und neigt zu hitzigem Temperament. Am Anfang der Geschichte war mir das teils zu viel Gemotze ihrerseits, aber das legte sich auch und bald habe ich diese toughe Kämpferin in mein Herz geschlossen.  Einen besonderen Platz in meinem Herz hat sich allerdings sofort Cill gesichert, die müsst ihr einfach kennenlernen. Sie hat diese tragischen und düsteren Szenen mit ihrer Lockerheit und Art so herrlich aufgehellt, dass ich immer ein Schmunzeln im Gesicht hatte. Generell hatten alle Charaktere ihre Ecken und Kanten und waren für mich absolut authentisch dargestellt. Selbst die Liebesgeschichte ist so glaubwürdig integriert, dass ich einfach nur mitfiebern konnte. Denn „normal“ ist in diesem Buch wohl nichts. Im positiven Sinne.

Einzig für das Ende muss ich die Autorin schimpfen, aber auch nur, weil es wohl einer der miesesten Cliffhanger ist, die ich jemals gelesen habe und es irgendwie einfach mittendrin aufhört. Aber da die Reihe schon komplett erschienen ist, weiß ich mir ja zu helfen.

 

Mein Fazit:

 

Mit „Die Götterjäger“ hat Jeanne Winter einen rasanten und actiongeladenen Auftakt geschaffen, der es in sich hat. Spannung, Kämpfe, Intrigen und sehr authentische Charaktere mit Tiefgang machten die Geschichte zu einem Pageturner für mich. Dazu ständige Wendungen und Überraschungen, die sich mit ruhigeren Passagen im Einklang halten. Ich bin wirklich begeistert und freue mich schon auf den nächsten Band. Eine klare Leseempfehlung meinerseits.

 

Die Götterjäger habe ich bereits in meiner Selfpublisher Kategorie vorgestellt, den Beitrag mit noch mehr Informationen dazu findet ihr nochmals hier: Fantasybuchtipps von Selfpublishern: Jeanne Winter mit Die Götterjäger

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