Unendlich Funkenhell von Michelle Schrenk

Unendlich Funkenhell von Michelle Schrenk

|Werbung| Unendlich Funkenhell wurde mir durch den Ueberreuter Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Was eine zauberhafte Geschichte.

Unendlich Funkenhell – Du und ich durch alle Zeiten
Von Michelle Schrenk

Unendlich Funkenhell

Zwei Seelen, bestimmt sich auf ewig zu lieben, ein Fluch, bestimmt sie auf ewig zu trennen. Bist du bereit für eine Liebe, die alle Zeiten überdauert?
Als die 17-jährige Amy auf der Londoner Tower Bridge mit einem schwarzhaarigen Jungen zusammenstößt, löst diese Berührung eine vage Erinnerung in ihr aus. Plötzlich sieht sie Bilder von einem Liebespaar vor sich, das von Verfolgern gejagt von der Brücke springt. Bei ihren Nachforschungen stößt Amy auf die Legende von der Blume des Lebens und ist augenblicklich fasziniert. Doch ihr sympathischer Mitschüler Nathan warnt sie eindringlich davor, weiter in der Vergangenheit herumzustochern und auch der schwarzhaarige Junge scheint etwas zu verbergen …

Bild- und Textquelle: Ueberreuter Verlag


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 21. September 2020
Verlag: Ueberreuter
Reihe: nein
Seiten: 416
Preis: Hardcover 18,95€, EBook 15,99€
ISBN: 978-3-7641-7104-9
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
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Unendlich Funkenhell – Du und ich durch alle Zeiten Von Michelle Schrenk
Meine Meinung:

 

Wie sollte es anders sein, bei „Unendlich Funkenhell hatte mich natürlich als Erstes dieses traumhafte Cover in seinen Bann gezogen. Und da ich den Eindruck hatte, dass dieses Buch irgendetwas mit Zeitreisen zu tun hat, musste ich es einfach lesen.
Zwischendurch war ich immer wieder etwas skeptisch, aber die Geschichte hatte mich irgendwie in seinen Bann gezogen und ich wollte immer mehr und mehr.

„Unendlich Funkenhell“ war mein erstes Buch von Michelle Schrenk und ich war sofort angetan von ihrem Stil. Sie schreibt einfach wundervoll, sehr atmosphärisch und auch einnehmend. Und gerade hier auch etwas mystisch durch diese Legende, was eine Spannung durch das ganze Buch zog.

Amy ist seit jeher etwas anders. Sie hat immer wieder „Visionen“ und Träume von Liebespaaren und Gegenständen, die sie dann mit ihrem Zeichentalent festhält. Als sie während einem Schulausflug wieder so einen Flashback hat und ein Liebespaar von der Tower Bridge springen sieht, fällt ihr zudem noch ein fremder Junge auf, der genauso gedankenverloren auf diese Stelle starrt. Sofort fühlt sich Amy zu ihm hingezogen und kann es sich nicht erklären. Aber da ist auch noch ein anderer Neuer in ihrer Klasse, von dem sich Amy auch magisch angezogen fühlt. Und alles scheint mit ihren Flashbacks zusammenzuhängen.

Am Anfang war ich doch sehr, sehr skeptisch. Eben weil sich Amy gleich zu beiden neuen Jungs in der Klasse hingezogen fühlt, aber mit der Zeit wurde ich immer beruhigter. Es handelt sich hier um keine Dreiecksbeziehung, ganz im Gegenteil. Das hat schon alles seinen Sinn, der sich nach und nach ergibt.
Wie die Autorin die Legende, Amys Flashback und die beiden Jungs Louis und Nathan eingebaut fand, hat mir unheimlich gefallen. Man merkt sofort, dass da irgendetwas nicht stimmt und mehr dahintersteckt. Natürlich weiß man nicht, was, und das hat eine wahnsinnig hohe Grundfaszination und Neugier bei mir ausgelöst. Ich wollte einfach immer und immer weiterlesen, um zu erfahren, was da vor sich geht.
Angeheizt wird das Ganze durch eben die Flashbacks, ausgelöst durch Orte oder Gegenstände. Durch diese spürbare Anziehung zwischen den Charakteren und den Geheimnissen, die sie umgeben. Und natürlich durch die Legende und die langsame Enthüllung, was dahintersteckt.
Ich war richtig angetan von der Geschichte und total verzaubert. Die Autorin hat das aber auch so wunderschön atmosphärisch umgesetzt.

Allerdings muss ich auch sagen, dass die Charaktere selbst gar nicht so sehr bei mir punkten konnten, zumindest nicht komplett. Man spürt zwar ihre Anziehung, aber emotional erreicht haben sie mich leider nicht. Begeistern konnte mich hier wirklich nur die Grundgeschichte um den Mythos selbst, die natürlich auch die Charaktere ausleben. Das liegt aber auch daran, dass die Charaktere sehr einfach in ihren Zügen gezeichnet sind und ich immer sofort wusste, wer jetzt auf welcher Seite steht, auch wenn die Prota das nicht erkannt hat. Verzaubert wurde ich trotzdem. Auch Zusammenhänge waren für mich früher ersichtlich als für die Charaktere, da sie einfach schon angedeutet wurden. Das ist aber auch schon das Einzige, das ich zu „motzen“ habe, denn „Unendlich Funkenhell“ ist im Ganzen einfach eine zauberhaft, tragische Geschichte. Natürlich kommt die Liebe hier nicht zu kurz, die spielt ja eine tragende Rolle, aber gerade diese konnte mich voll überzeugen.

Mein Fazit:

 

Mit „Unendlich Funkenhell“ hat Michelle Schrenk eine ganz zauberhafte und tragisch schöne Liebesgeschichte basierend auf einer alten Legende erschaffen. Nach und nach erfahren wir mehr, schauen hinter den Mythos und erkennen Zusammenhänge. Ich leider schon viel früher als die Charaktere selbst, aber an der Faszination und meiner Neugierde hat dies nichts geändert. Ich wollte einfach immer mehr und mehr erfahren. Eine ganz wundervolle Geschichte, die ich nur empfehlen kann.

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