[Rezension] Die Staubgeborene (Die Unbestimmten 1) von Jo Schneider

[Rezension] Die Staubgeborene (Die Unbestimmten 1) von Jo Schneider

|Werbung| “Die Staubgeborene” wurde mir durch die Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Und mit diese Auftakt begann eine ganz große Liebe.

 

Die Staubgeborene (Die Unbestimmten 1)

von Jo Schneider

Inhalt:

**Wenn Magie in dir erwacht, ist die Dunkelheit ganz nah**

Die 19-jährige Zianth kann ihren Augen kaum trauen, als sie einen der wertvollsten Edelsteine in den Händen hält, die es gibt! Endlich scheint ein Leben außerhalb der staubigen Minen für sie in greifbarer Nähe – ein Leben in absoluter Freiheit. Doch mit dem Fund erwachen ungeahnte Fähigkeiten in ihr, die sie an einen neuen Ort binden, eine Stadt der Magie. Hier wird sie zur Schülerin des vermutlich dunkelsten Magiers des Landes. Der Winteralb gilt als hart und unbarmherzig und um seine Vergangenheit ranken sich viele düstere Geheimnisse. Immer wieder stellt er Zianth vor Aufgaben, an denen sie zu zerbrechen droht. Bis ihre wahre Gabe ans Licht kommt…

Bild- und Textquelle: Carlsen Dark Diamonds


Eckdaten:

Erschienen: 26. Mai 2017

Verlag: Dark Diamonds

Seiten: 460

Preis: Ebook 3,99€

ISBN:

Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Hier kaufen: Direkt bei Dark Diamonds (epub) oder  (mobi)


 

Meine Meinung

 

Das war mein erstes Buch der Autorin und ich kann jetzt schon sagen, dass es definitiv nicht mein Letztes bleiben wird, denn die Welt, die sie mit ihrer Reihe „Die Unbestimmten“ erschaffen hat, finde ich einfach nur atemberaubend schön und magisch!

Am Anfang fiel es mir etwas schwer richtig in die Geschichte einzutauchen, denn ich musste mich erst an den Schreibstil gewöhnen. Er ist nichts, den man mal eben so einfach wegliest, man muss über das Gelesene nachdenken um es richtig zu verstehen. Er ist auch sehr bildhaft und auch teilweise etwas gehobener, doch alles in allem passt es perfekt zur Geschichte, ich gewöhnte mich sehr schnell daran und verfiel ihm.

Die Geschichte selbst ist sehr ruhig, aber ich erwartete auch nichts anderes, da wir die Welt und ihre Charaktere erst kennenlernen. Dennoch entstand bei mir nie eine Langatmigkeit, denn ich fand alles faszinierend. Das Augenmerk liegt natürlich auf Zianth, der Staubgeborenen, wir erleben ihre Geschichte, ihre Entwicklung, ihre Bestimmung und das ist kurz gesagt: WOW! Zianth ist eine Waise und wird als Kind in die Minen gesperrt um dort zu schürfen, von nun an war sie ein Staubling, der kein Tageslicht mehr zu sehen bekam, bis sie eines Tages einen der wertvollsten Steine entdeckte, die ihr eine Rückkehr auf die Welt erlaubten. Doch als sie diesem beraubt werden sollte, entdeckte sie noch etwas anderes an sich: die Magie. Aus diesem Grund wurde sie in die Kaserne von Andholme gebracht um dort von dem mächtigsten Magier der Zeiten ausgebildet zu werden. Und genau das erfahren wir in Band 1, Zianths Ausbildung und ihr Leben in dieser ihr unbekannten Welt. Wir erleben die Welt quasi durch Zianths unstillbaren Wissensdurst und ihre Erfahrungen. Diese Umsetzung finde ich genial, denn so werden die ganzen Beschreibungen nicht staubtrocken abgehandelt sondern mit Zianths unschlagbaren Sarkasmus und losem Mundwerk begleitet.

Die Charaktere sind wirklich toll dargestellt, am Anfang fehlte mir noch die Tiefe in ihnen um mich richtig hineinversetzen zu können, doch im Laufe der Geschichte lernen wir alle besser kennen und schätzen und das mitfiebern konnte beginnen. Doch von einem Charakter war ich von der ersten Sekunde an begeistert und kann gar nicht genug von ihm bekommen: Aster! Der düstere geheimnisvolle Winteralb hat mir mein Herz gestohlen und das darf er auch gerne behalten! Mir blieb des Öfteren der Mund offen stehen mit welch atemraubender Schönheit er doch Magie bewirkt.

Und hier seht ihr auch, was ich an diesem Buch besonders liebte: diese absolut umwerfenden bildlichen Darstellungen. Ich konnte förmlich vor mir sehen, wie die Magieschüler und ihr Lehrer mit Magie um sich warfen und sich zu Trainingszwecken damit bekämpften. Es war wirklich schwer sich davon zu lösen.

Aber so hatte jeder andere Charakter seine Eigenart, mit der er sich in mein Herz schlich oder eben auch nicht ;)

Ich muss sagen, auch wenn die Spannungs- und Actionteile in diesem Band deutlich zu kurz kommen, konnte mich die Geschichte komplett fesseln und überzeugen. Ich habe es sehr genossen in diese Welt einzutauchen und sie kennenzulernen und werde diese auch sicherlich sehr bald wieder besuchen, denn ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.

 

Mein Fazit:

Jo Schneider ist mit „Die Staubgeborene“ ein absolut fesselnder Auftakt gelungen, der den Leser langsam in die Welt von Zianth einführt und alle Charaktere genau kennenlernen lässt. Die Umsetzung der Geschichte und die erschaffene Welt ist absolut fesselnd, faszinierend und düster zugleich und konnte mich komplett überzeugen. Durch die immer wieder kurzen spannungsgeladenen Szenen erhält man schon einen Ausblick auf die folgenden Bände. Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte um Zianth und vor allem auch Aster weitergeht und kann sie wirklich jedem Fantasyfan nur ans Herz legen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Loading Likes...

4 Gedanken zu „[Rezension] Die Staubgeborene (Die Unbestimmten 1) von Jo Schneider

Schreibe einen Kommentar