Die Legende von Greg (1) von Chris Rylander

Die Legende von Greg (1) von Chris Rylander

|Werbung| Die Legende von Greg wurde mir durch den Carlsen Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Mich konnte es nicht so ganz überzeugen, lest warum…

Die Legende von Greg (1)
Von Chris Rylander

Die Legende von Greg von Chris Rylander

Ein riesiger zwergischer Lesespaß!
Als sein Vater von einem grauenvollen Bergtroll entführt wird, steht Gregs Leben Kopf. Denn anscheinend ist er kein stinknormaler, etwas verfressener Schüler – er stammt von einem uralten Zwergenvolk ab, das in einem Höhlensystem unter Chicago lebt. Nun droht ein Krieg mit den verfeindeten Elfen. Greg muss die Zwergenausbildung absolvieren, mit seiner sprechenden Axt umgehen lernen und gleichzeitig seinen Vater wiederfinden. Zu allem Übel ist sein bester Freund Edwin ausgerechnet ein Elf. Kann er ihm überhaupt trauen?
Der erste Band einer Trilogie. Perfekt für alle Percy-Jackson-Fans!

Bild- und Textquelle: Carlsen Verlag


Bibliografie

Erschienen: 01. August 2019
Verlag: Carlsen
Seiten: 400
Preis: Hardcover 16,99€, EBook 11,99€
ISBN: 978-3-646-90032-3
Weitere Informationen zu „Die Legende von Greg“ direkt bei Carlsen ( Print, EBook)

Die Legende von Greg von Chris Rylander

Meine Meinung:

 

Wenn ein Buch mit Rick Riordan beworben wird, muss ich das natürlich lesen. Auch wenn meine Erwartungen dadurch enorm hoch waren, kam ich dadurch an „Die Legende von Greg“ von Chris Rylander nicht vorbei. Ich muss ehrlich sagen, das Werbemittel des Verlags finde ich etwas zu hoch gegriffen, denn an die Bücher von Rick Riordan reicht dieses hier lange nicht ran. Denn so böse es klingt, ich muss hier einfach sagen, dass Chris Rylander wohl versucht hat, einen würdigen Riordan Vertreter zu erschaffen (wie man allein an den Kapitelüberschriften und dem Humor sieht, Ähnlichkeiten gibt es ausreichend), aber er ist in meinen Augen gescheitert. Ist für die Geschichte selbst nicht so schlecht, denn die fand ich gar nicht so übel, nur solltet ihr den Vergleich mit Percy Jackson einfach schnell wieder vergessen, sonst werdet ihr enttäuscht sein.

Schnell gelesen habe ich „Die Legende von Greg“, denn der Humor ist wirklich angenehm spritzig. Ironie trifft Sarkasmus, aber manchmal war es mir doch zu gewollt.

Auch der Anfang der Geschichte hat mir unheimlich gefallen. Wir lernen Greg und seinen Freund Edwin kennen, die irgendwie nur von skurrilen Charakteren umgeben sind. Alles sehr humorvoll und einnehmend. Greg scheint das Unglück geradezu anzuziehen und ich habe mich köstlich amüsiert. Doch dann wird der Bioshop seines Vaters überfallen, dieser entführt und Greg erfährt, dass er ein echter Zwerg ist. Das Abenteuer kann beginnen…

Und die erste Hälfte des Buches fand ich wirklich sehr gelungen. Wir lernen die Welt der Zwerge kennen, ein unheimlich pessimistisches Völkchen und finden neue Freunde…also Greg. Und diese begleiten ihn natürlich auf seinem Abenteuer. Leider muss ich hier auch schon meinen ersten Kritikpunkt anbringen. Ich habe das Buch gerade erst beendet und kann euch nicht mehr alle Namen der Freunde aufzählen. Sie sind so unheimlich farblos dargestellt, dass sie für mich einfach nicht greifbar waren. Das finde ich sehr schade, denn gerade diese Gruppendynamik könnte viel unterhaltsamer und interessanter sein, wenn auch die Freunde präsenter sind .So war es doch irgendwie eine One Man Show und Greg wurde mir teilweise auch zu nervig.
Dafür ist Edwin unheimlich toll gezeichnet, für mich der beste Charakter bisher.

Die zweite Hälfte zieht sich dann etwas für mich, obwohl recht viel passiert und wir einiges erfahren. Aber hier war mir doch vieles zu gewollt und konstruiert, so dass ich nicht mehr richtig mitfiebern konnte. Das Ende kam dann wieder mit einem großen Knall, in dem alles drunter und drüber ging, aber ich bin ehrlich noch unschlüssig ob mir das so gefallen hat. Ich bin auch noch nicht sicher, ob ich die Reihe überhaupt weiter verfolge. Ich habe eher die Befürchtung, dass ich alles vergessen habe, bis der nächste Band erscheint. So war die Geschichte eben nett zu lesen, aber beeindrucken und hängebleiben konnte sie nicht.

 

Mein Fazit:

 

„Die Legende von Greg“ von Chris Rylander mit Percy Jackson zu bewerben ist für mich doch etwas zu hoch gegriffen. Man merkt zwar deutlich einige Ähnlichkeiten in der Grundform, aber dennoch liegen dazwischen Welten. „Die Legende von Greg“ konnte mich gut unterhalten, aber ich muss leider sagen, dass nicht mehr geschah, auch wenn es mir bis zur Hälfte gut gefallen hat. Aber es war alles so flach, die Charaktere, außer Greg und Edwin, so farblos gezeichnet, dass die Geschichte nicht wirklich zu mir vordringen konnte. Für Zwischendurch ist es ok, denn der Humor ist wirklich unterhaltsam, aber groß empfehlen kann ich es leider nicht.

Meine Bewertung: 3 Sterne

 

Weitere Meinungen:

Benny von Bücherfarben sagt:

Chris Rylander erschuf hier einen Auftaktband, welcher mir definitiv gefallen hat. Die Story war humorvoll, spannend, ernst und doch total verrückt. (5/5)

Marion von Books have a soul sagt:

Die Legende von Greg ist ein gelungener, humorvoller Auftakt. Mit dem Zwerg Greg ist dem Autor ein sympathischer, witziger Prota gelungen, den man schnell ins Herz schließt. (4/5)

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