Shadowscent 2 – Die Krone des Lichts von P. M. Freestone – leider ein Flop

Shadowscent 2 – Die Krone des Lichts von P. M. Freestone – leider ein Flop

|Werbung| Shadowscent 2 wurde mir durch den Dragonfly Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Für mich war das Finale leider enttäuschend.

Shadowscent 2 – Die Krone des Lichts

Von P. M. Freestone

Shadowscent 2 – Die Krone des Lichts  Von P. M. Freestone

Rakel verlässt die Grenzen des Kaiserreichs, um mehr über die Vergangenheit zu erfahren und endlich Antworten zu bekommen. Sie sucht mithilfe ihres feinen Geruchssinns nach einem Heilmittel für die Seuche, die ihren Vater befallen hat, und bemüht sich, nicht an Ash zu denken. Währenddessen versucht Ash, die anderen vor der drohenden Gefahr zu warnen, von der bislang nur er weiß. Doch das Kaiserreich steuert auf einen Krieg zu, dessen Keim in einer Zeit gesät wurde, in der die Götter noch auf Erden wandelten. Ob Prinz oder Diener, jetzt muss jeder Stellung beziehen.

Bild- und Textquelle: Dragonfly Verlag


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 28. Dezember 2020
Reihe: ja, Band 2 von 2
Verlag: Dragonfly
Seiten: 448
Preis: Hardcover 18,00€, EBook 13,99€
ISBN: 9783748800460
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
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Shadowscent 2 – Die Krone des Lichts  Von P. M. Freestone

Meine Meinung:

 

Nachdem mich P.M. Freestone mit dem Auftakt der Shadowscent Dilogie mehr als verzaubern konnte, freute ich mich unheimlich auf das Finale.

Leider fing das auch gar nicht so gut an, denn beim Lesen merkte ich, dass vom ersten Band kaum etwas hängengeblieben ist, was ja eigentlich nicht so wirklich für das Buch spricht. Aber der Auftakt ist auch schon über ein Jahr her, von daher habe ich einfach angefangen zu lesen. Und bin nie wirklich in die Geschichte gekommen. Wir werden direkt ins Geschehen geschmissen und ich musste erstmal mit der Handlung klarkommen. Schon alleine, dass Luz einen größten Teil des Erzählstrangs übernimmt, hat mich so sehr irritiert, denn ich konnte sie einfach nicht zuordnen. Der schwere Start zog sich also weiter durch das ganze Buch. Vielleicht ist es ratsam, nicht so viel Zeit verstreichen zu lassen.

Der Stil der Autorin ist immer noch sehr angenehm zu lesen und konnte mich überzeugen. Auch dass die Sprichworte und Redewendungen auf Düfte berufen, hat mir wieder unheimlich gefallen. Allerdings muss ich auch sagen, dass das Buch für mich vor allem langatmig war und ich mehrmals kurz davorstand, es einfach abzubrechen. Zum einen, weil ich wirklich keinen Zugang zum Buch gefunden habe, zum anderen, weil der ganze Zauber, der mich in Band 1 begeistern konnte, hier komplett fehlte. Aber ich wollte dann doch wissen, wie es endet und hoffte noch auf die ein oder andere Information.

Mir ging es viel zu sehr um politische Ränkespiele, mit denen ich nichts anfangen konnte, weil ich die Handlung aus dem ersten Band nicht mehr im Kopf hatte. Das war alles extrem zäh für mich. Im Grunde interessierte mich, wie es mit Rakel und Ash weitergeht, nachdem die beiden mich im Auftakt so überzeugen konnten. Hier wurde ich das erste Mal etwas enttäuscht, denn irgendwie sind die beiden zu Randfiguren geworden. Oder agieren nicht mehr im Duo. Nicht so schön gelöst fand ich auch, dass die Geschichte wieder wie gewohnt aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Allerdings sind diese Personen oft nicht an derselben Stelle in der Geschichte und man verliert echt den Überblick, wer gerade was macht und wie er überhaupt dorthin gekommen ist. Etwas mehr Raum wäre vielleicht nicht das Schlechteste gewesen, um alles ausführlicher zu erzählen.

Was mir gar nicht gefallen hat, ist, dass wir über die Schattenkrieger so gar nichts erfahren, dabei ist dies ein großes Thema des Buches. Aber die Informationen dazu sind sehr rar gesät. Und dabei ist das auch noch der interessanteste Teil des Buchs.

Die Charaktere haben es dieses Mal leider auch nicht geschafft, mich zu erreichen. Und das ist so schade. Irgendwie finde ich den ganzen Abschluss doch recht emotionslos erzählt. Zumindest konnten mich keine erreichen. Und das nicht nur auf die Liebe bezogen. Ich konnte auch die Freundschaft, die Leidenschaft, die Wut und den Hass nicht spüren. Einfach nichts. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr mich das nach dem genialen Auftakt enttäuscht hat.

Ich hätte mir den Fokus lieber auf dem geheimen Orden, den Düften und den Schattenkriegern gewünscht und nicht auf die politischen Intrigen und der plötzlich auftauchenden Geheimwaffe. Das war mir alles zu verwirrend und dem Strang konnte ich gar nicht folgen.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich das meiste nur quergelesen habe, da mich die Geschichte dieses Mal so überhaupt nicht packen oder überzeugen konnte. Es gibt die spannenden Momente und auch das Zusammenspiel von Ash und Rakel, aber mir kommt alles viel zu kurz. Und dann gipfelt alles auch noch in einem mehr als knappen Finale, bei dem ich am Ende nur dachte: das war es jetzt. Ich bleibe doch mehr enttäuscht als zufrieden zurück und muss leider sagen, dass Shadowscent 2 für mich ein Flop geworden ist. Lediglich der Stil und das Setting konnte mich wieder überzeugen. Weshalb ich auch die gesamte Dilogie nicht empfehlen kann.

 

Mein Fazit:

 

Nachdem mich der Auftakt der Shadowscent Dilogie von P.M. Freestone überzeugen konnte, floppte das Finale für mich total. Lediglich das Setting und der Stil der Autorin konnten mich am Buch halten. Was mich wirklich interessierte, wie der geheime Orden, die Schattenkrieger und die Welt der Düfte, wurde nur am Rande abgehandelt, wenn überhaupt. Das Augenmerk im Finale liegt auf politischen Ränkeschmieden und Umherreisen, was alles für mich sehr verwirrend und unübersichtlich gemacht hat. Die Magie des ersten Bandes war für mich komplett verflogen und ich konnte weder zur Handlung noch zu den Charakteren einen Bezug aufnehmen. Leider sehr enttäuschend für mich, weshalb ich dem Finale lediglich 2 Sterne geben kann.

 

Hier findet ihr nochmals meine Meinung zu Band 1:

Shadowscent – Die Blume der Finsternis von P.M. Freestone

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