Elyanor – Zwischen Licht und Finsternis von Alexandra Stückler-Wede

Elyanor – Zwischen Licht und Finsternis von Alexandra Stückler-Wede

|Werbung| Elyanor wurde mir durch den Thienemann-Esslinger Verlag über NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür. Leider war es nicht wirklich mein Geschmack.

Elyanor – Zwischen Licht und Finsternis

Von Alexandra Stückler-Wede

Elyanor – Zwischen Licht und Finsternis von Alexandra Stückler-Wede

Kann Liebe eine uralte Feindschaft überwinden? – Teuflisch gute Romantasy
Lya ist hübsch, schlagfertig – und die Tochter des Teufels. Um ihre Ausbildung abzuschließen reist sie nach London, wo sie prompt auf den unterkühlten Zayden trifft. Ihr Instinkt warnt sie vor ihm, und zu Recht: Zayden will Lya unbedingt tot sehen und setzt alles daran, ihr das Leben zu nehmen. Sie sind wie Licht und Finsternis – und trotzdem ziehen sie sich auf unerklärliche Weise an. Und eines wird Lya schnell klar – Zayden ist kein gewöhnlicher Mensch.

Bild- und Textquelle: Thienemann-Esslinger Verlag


Bibliografie

 

Erschienen: 18. März 2019

Verlag: Planet! / Loomlight

Seiten: 536

Preis: EBook 3,99€

ISBN: 978-3-522-65423-4

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Elyanor - Zwischen Licht und Finsternis

Meine Meinung:

 

Bei „Elyanor“ hat mich sofort dieses düstere Cover angezogen und auch der Klappentext klang vielversprechend, weshalb ich es einfach lesen musste. Schnell wurde mir allerdings auch klar, dass mich das Buch eher nicht begeistern kann und ab der Hälfte habe ich es dann nur noch quer gelesen. Mein Geschmack war es leider nicht, aber ich erzähle euch auch warum.

„Elyanor“ lässt sich dafür sehr gut lesen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, auch wenn er sehr einfach gehalten ist. Was mich eher störte, sind so kleine Details, die ständig wiederholt werden: strahlend grüne Augen, die Narbe an der Augenbraue, … mich nervt das immer etwas, wenn man mich durch ständige Wiederholungen auf so Nebensächlichkeiten hinweist.

Die Grundidee des Buches hat mir richtig gut gefallen, es hätte echt genial werden können. Doch dafür fehlte mir auch deutlich die Spannung und das Prickeln. Für mich plätscherte die Geschichte so vor sich hin, ohne richtig bei mir anzukommen. Dabei sind echt geniale Ansätze gegeben.

Das lag aber auch an der Prota, ich kam mit Elyanor einfach nicht klar. Die Tochter des Teufels stelle ich mir doch etwas tougher vor. Für mich war sie einfach nur stur, bockig und löst ihre Probleme gerne mit Sex. Ja, das ist jetzt nichts, was mich schocken oder begeistern kann. Mir war sie einfach zu klischeehaft. Und auch im weiteren Verlauf waren ihre Zerrissenheit und Zweifel für mich einfach nicht spürbar.

Dafür konnte mich Zayden begeistern, den fand ich richtig authentisch und sehr gut dargestellt. Naja, bis die Liebesgeschichte losgeht, die ja schon im Klappentext angedeutet ist. Es ist ja nichts Neues, dass Feinde sich unheimlich angezogen fühlen voneinander, ich mag das teilweise auch sehr. Aber hier war es mir einfach zu plump und farblos umgesetzt. Da brauche ich einfach mehr, um begeistert zu sein. Und vor allem fand ich es unglaubwürdig von jetzt auf nachher. Das mag ich dann gar nicht. Ich muss aber sagen, dass die Liebesgeschichte zum Glück nicht so viel Raum eingenommen hat.

Insgesamt muss ich aber leider auch sagen, dass mir ganz eindeutig die Tiefe in „Elyanor“ fehlt. Alles, was mich interessierte, also der Background zu dieser Geschichte, wurde entweder mal kurz nebenbei erwähnt oder weggelassen, was ich sehr schade fand. Denn gerade das hätte für Spannung sorgen können. So plätscherte die Geschichte für mich einfach durch den Schulalltag, die alltäglichen Problemen und beschäftigte sich mit der Frage, mit wem ich denn jetzt mein Bett teile….ganz zu schweigen, dass es da natürlich DAS Problem gibt. Das konnte mich dann aber auch nicht mehr begeistern, weil es wieder so in die Länge gezogen wurde und mir ein zu promptes und auch unglaubwürdiges Ende fand.

Naja, mein Buch war es nicht, wie ihr seht, weshalb ich es auch nicht empfehlen kann.

 

Mein Fazit:

 

„Elyanor“ von Alexandra Stückler-Wede klang richtig vielversprechend und gab von der Grundidee auch einiges her. Nur leider ist mir die Geschichte viel zu flach und klischeehaft umgesetzt. Vieles fand ich unglaubwürdig und auch die Prota selbst konnte mich nicht überzeugen. Für mich fehlt der Geschichte deutlich Spannung, denn für mich plätschert sie leider nur so dahin ohne große Informationen zum Hintergrund zu geben, was ich mir immer von Büchern wünsche. Von mir gibt es daher keine Leseempfehlung, da das Buch einfach nicht meinem Geschmack entsprach und mir nicht gefällt.

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