Emma und das vergessene Buch von Mechthild Gläser

Emma und das vergessene Buch von Mechthild Gläser

|Werbung| Emma und das vergessene Buch wurde mir als Presseexemplar durch den Loewe Verlag zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür. Auch hiermit konnte mich die Autorin begeistern.

Emma und das vergessene Buch
Von Mechthild Gläser

Emma und das vergessene Buch

Als Emma beim Aufräumen in der Bibliothek ihres Internats ein altes Notizbuch findet, denkt sie zunächst, es wäre eine Art Chronik der Schule. Aber es ist genau umgekehrt: Alles, was man in dieses Buch hineinschreibt, wird tatsächlich wahr.
Natürlich beginnt Emma sofort damit, den Schulalltag auf Schloss Stolzenburg ein wenig zu „korrigieren“. Doch nichts geschieht so, wie sie es sich gedacht hat. Zumal auch schon früher Chronisten das Buch genutzt haben. Zum Beispiel eine junge Engländerin, die Ende des 18. Jahrhunderts ein Märchen über einen Faun verfasst hat und später eine erfolgreiche Schriftstellerin wurde. Oder Gina, die vor vier Jahren plötzlich verschwand, nachdem sie ihre Geheimnisse der Chronik anvertraut hatte.
Als sich jetzt auch noch Ginas Bruder Darcy einmischt, ist das Chaos perfekt. Denn Emma und Darcy sind einander in herzlicher Abneigung zugetan – zumindest glauben das die beiden.

Bild- und Textquelle: Loewe Verlag


Bibliografie

Erschienen: 19. Juni 2019
(Neuauflage Emma, der Faun und das vergessene Buch)
Verlag: Loewe
Seiten: 416
Preis: Taschenbuch 9,95€
ISBN:
Weitere Informationen zu „Emma und das vergessene Buch“ direkt bei Loewe oder


Emma und das vergessene Buch Meine Meinung:

Meine innere Coverbitch hat zugeschlagen :) Ich muss es einfach so sagen. Nachdem ich schon von „Die Buchspringer“ von Mechthild Gläser begeistert war, musste ich auch die Neuauflage „Emma und das vergessene Buch“ haben. Die Cover sind einfach traumhaft, aber nicht nur die. Auch die Geschichte konnte mich wieder einfach nur begeistern.
Mechthild Gläser schreibt einfach wunderbar fantasievoll und locker, dass es mir unheimlich Spaß macht, ihre Geschichten zu verfolgen. Außerdem ist auch hier wieder eine gehörige Portion Spannung und Action vertreten.
In „Emma und das vergessene Buch“ befinden wir uns mitten in einer Internatsgeschichte in einem absolut traumhaften Setting. Das alte Schloss Stolzenburg dient als Kulisse mit den tiefen, dunklen Wäldern, Ruinen und verlassenen Geheimgängen. Natürlich ranken sich um das Schloss auch eine alte Legende und ein böser Fluch. Und die 16jährige Emma muss am eigenen Leib erfahren, dass man manche Legenden besser ruhen lassen sollte.
Als sie eines Tages in einer verlassenen Bibliothek ein altes Buchfindet, das in ihren Augen als Tagebuch ehemaliger Stolzenburgschüler dient, muss sie natürlich auch aus ihrer aktuellen Zeit die Ereignisse festhalten, die sie auch nur etwas ausschmückt. Doch schnell merkt sie, dass alles wahr wird, was sie in dieses Buch schreibt und muss feststellen, dass sie damit nicht nur sich in Gefahr bringt. Und dann taucht auch noch der schnöselige Darcy de Winter mit seinem Freund auf und möchte das plötzliche Verschwinden seiner Schwester endlich aufklären. Ein weiteres Problem, mit dem sich Emma herumschlagen muss.

„Emma und das vergessene Buch“ machte mir unheimlich Spaß zu lesen. Ich versank in der Geschichte und wollte gar nicht mehr aufhören. Die Autorin hat sich so einiges für uns ausgedacht und mich immer wieder überrascht mit ihren Wendungen. Denn ich hatte so einige Verdächtige im Blick, bis die Geschichte plötzlich wieder in eine andere Richtung ging. Aufgelockert wird das Ganze durch den Schulalltag im Internat, die Kappeleien untereinander und die geheimnisvollen Hinweise in der Chronik.
Für mich hat das Buch zwar etwas gedauert, bis es mich gefangen nehmen konnte, dafür passierte mir am Anfang doch zu wenig und es dauert, bis die Geschichte losgeht, aber dann gab es kein Halten mehr. Und durch diese gewisse Grundspannung musste ich das Buch einfach komplett verschlingen.
Die Charaktere und auch die Geschichte wirkten auf mich vielleicht etwas blass, so dass ich unheimlich amüsiert und gefesselt war, aber doch keinen richtigen Bezug aufbauen konnte. Aber das war mir in diesem Fall auch gar nicht so wichtig, da die Geschichte einfach so viel hergibt und auch so fantasievoll und spannungsgeladen ist. Für mich machte es eher den Eindruck von einer Art von modernem Märchen und da brauche ich das einfach nicht, um begeistert zu sein.
Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen.

Mein Fazit:

Ein altes Schloss – eine antike Chronik – eine düstere Legende
Mechthild Gläser konnte mich mit „Emma und das vergessene Buch“ komplett verzaubern. Eine wunderschön atmosphärische, fantasievolle und spannungsgeladene Geschichte über ein geheimnisvolles Buch und  dessen Fluch. Nachdem die Geschichte Fahrt aufgenommen hatte, wollte ich gar nicht mehr aufhören mit lesen. Alles war so spannend, faszinierend und auch überraschend. Eine Art modernes Märchen, dem ich einfach verfallen bin. Ich kann es euch nur ans Herz legen.

 

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