Jagd auf die Bestie von Chris Carter

Jagd auf die Bestie von Chris Carter

|Werbung| Jagd auf die Bestie wurde mir durch den Ullstein Verlag über Vorablesen.de als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Für mich ist dies eines der besten Bücher der Reihe…

Jagd auf die Bestie

Von Chris Carter

Jagd auf die Bestie von Chris Carter

Der grausamste Killer, den das FBI je gejagt hat.
Lebenslang in Sicherheitsverwahrung.
Doch er ist entkommen.
Sein Name: Lucien Folter.
Robert Hunter wird nicht ruhen, bis er ihn wieder gefasst hat.
Robert Hunter weiß, wie Mörder denken. Der Profiler des LAPD jagt die grausamsten Killer. Der schlimmste von allen war Lucien Folter – hochintelligent und gewaltverliebt. Als Lucien aus der Sicherheitsverwahrung ausbricht, folgt Hunter seiner blutigen Spur. Und der Killer lockt den Widersacher mit einem perfiden Spiel in seine Nähe: Wer ist der Klügere? Wer wird gewinnen?
Der 10. Thriller mit Profiler Robert Hunter und seinem Partner Garcia.

Bild- und Textquelle: Ullstein Verlag


Bibliografie

 

Erschienen: 26. Juli 2019

Reihe: ja, Band 10

Verlag: Ullstein

Seiten: 416

Preis: Taschenbuch 10,99€, EBook 9,99€

ISBN: 9783548291918

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Jagd auf die Bestie von Chris CarterMeine Meinung:

 

Mit „Jagd auf die Bestie“ lässt uns Chris Carter bereits den zehnten Band der Robert Hunter-Reihe erleben und auch die erste Fortsetzung in dieser Reihe. Bereits in Band 6 (Die stille Bestie) durften wir Lucian Folter kennenlernen und endlich hat er die Hauptrolle. Lucian Folter ist nicht nur der sadistischste und brutalste Serienmörder, er hat auch gleichzeitig eine besondere Verbindung zu Robert Hunter, was Band 10 wohl zu seinem persönlichsten Fall werden lässt.

Und ich bin sowas von begeistert. Chris Carter schafft es einfach, mich nie zu enttäuschen. Er ist mein Meister des Thrills und ich freue mich jetzt schon auf weitere Bände. Ich empfehle euch aber, diese Reihe wirklich von Anfang an zu lesen, denn die Charaktere entwickeln sich und man kennt sie mittlerweile einfach und weiß, wie sie ticken. Das macht es für mich noch zu einem viel intensiveren Lebeerlebnis.

Zum Schreibstil von Chris Carter muss ich eigentlich nicht mehr viel sagen. Er schreibt so spannungsgeladen, so einnehmend und was er sich immer wieder einfallen lässt. Man muss einfach deutlich sagen, dass man merkt, dass er als Kriminalpsychologe vom Fach ist und serviert uns immer die abartigsten Fälle.

Natürlich sollte ich auch erwähnen, dass Band 10 wieder nichts für schwache Nerven sind, aber wer die Reihe verfolgt, wird sie, wie ich, gerade deswegen lieben.

Lucian Folter und Robert Hunter kennen sich bereits seit Jugendtagen und waren beste Freunde. Bis Robert in „Die stille Bestie“ hinter das Geheimnis von Lucian kommt und er seitdem im Hochsicherheitsgefängnis einsitzt. Bis eben, denn ihm gelingt die Flucht und ist getrieben von einem einzigen Gedanken: Rache an Robert Hunter. Dem einzigen Menschen, der ihm intellektuell gewachsen ist. Denn Lucian Folter ist anders. Er ist kein sadistischer Serienmörder, weil er dazu getrieben wird. Er hat sich frei dazu entscheiden und sieht es als seine ganz spezielle Forschungsarbeit an, Menschen auf brutalste und grausamste Art und Weise zu ermorden. Dazu ist er hochintelligent und ein wahrer Meister der Verwandlungskunst. Unmöglich, diesen Killer wieder einzufangen, wenn er dies nicht möchte. Aber er möchte ja mit Robert ein Spiel spielen, natürlich nach seinen eigenen Regeln. Und es ist so unfassbar spannungsgeladen und grausam….ich bin begeistert!

Was sich Chris Carter hier einfallen hat lassen, übersteigt wirklich teilweise das Erträgliche. Für mich ist Band 10 einer der besten Bände der Reihe. Nicht nur, dass es ein psychologisches Meisterwerk ist, denn nicht nur Lucian spielt mit Robert, auch Chris Carter mit dem Leser. Wir erleben wohl auch die abartigsten Morde. Und erleben diese in Carter Manier in aller Ausführlichkeit. Ich fand es richtig, richtig genial, aber dennoch musste ich auch schwer schlucken und am Ende war ich wirklich schon fast so verzweifelt, dass ich Tränen in den Augen hatte und Chris Carter angefleht habe, nicht das eintreten zu lassen, auf was alles hinausläuft.

So ein hammermäßiges Buch! Für mich war es wirklich schwer, es aus der Hand zu legen und ich wollte es auch gar nicht. Denn einmal in diese Geschichte eingetaucht, wird man immer mitgezogen. Wie schon zuvor erlebt man alles in knappen Kapiteln aus mehreren Sichten, um den kompletten Einblick zu erhalten. Das macht es einfach so unsagbar spannend.

Ja, ihr seht, auch mit Band 10 konnte mich Chris Carter noch voll für sich einnehmen und mich einfach nur mitreißen. Ich hoffe j, dieser Mann hört nie auf zu schreiben und wir müssen nicht zu lange auf den nächsten Band warten.

 

Mein Fazit:

 

„Die Jagd auf die Bestie“ ist mittlerweile der zehnte Band der Reihe von Chris Carter um Robert Hunter und die erste Fortsetzung in dieser. Von Lucian Folter war ich bereits in „Die stille Bestie“ fasziniert und was wir in diesem Band erleben, übersteigt wirklich das menschlich Erträgliche. Aber was soll man vom gefährlichsten und sadistischsten Killer erwarten, der auf einem persönlichen Rachefeldzug gegen Robert Hunter ist. Für mich ist dieser Band an Spannung und psychologischen Tricksereien nicht zu überbieten und macht es wirklich zu einem meiner Lieblingsbände. Chris Carter ist und bleibt mein Meister des Thrills und ich kann euch seine Bücher nur ans Herz legen, wenn ihr nicht zu zartbesaitet seid, denn blutig, grausam und brutal sind die Bücher immer.

Für mich eine ganz klare Leseempfehlung, wie die gesamte Reihe, die ihr aber auch der Reihenfolge nach lesen solltet.

 

Reihenfolge der Robert Hunter-Reihe:

Der Kruzifixkiller

Der Vollstrecker

Der Knochenbrecher

Totenkünstler

Der Totschläger

Die stille Bestie

I am Death

Death Call (Rezension)

Blutrausch (Rezension)

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