Eine Krone aus Stroh und Gold (1) von Elvira Zeißler

Eine Krone aus Stroh und Gold (1) von Elvira Zeißler

|Werbung| Eine Krone aus Stroh und Gold wurde mir durch die Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür. Ein Auftakt, der mich unterhalten konnte.

Eine Krone aus Stroh und Gold – Verraten
Von Elvira Zeißler

Eine Krone aus Stroh und Gold

Zwei Brüder, eine Krone, ein grausamer Fluch
Am Vorabend der Krönung wird Prinz Alexander von seinem Zwillingsbruder mit dunkler Magie bis zur Unkenntlichkeit entstellt und soll zusehen, wie Timur ihm alles nimmt, was ihm etwas bedeutet – sein Reich, die Krone und die Frau, die er liebt.
Doch Alexander gelingt die Flucht. Von Timurs gnadenlosen Schergen gejagt, setzt er alles daran, die Quelle der plötzlichen Macht seines Bruders zu finden – und seinen eigenen Fluch zu brechen …
Mitreißend, abenteuerlich, mystisch – die neue Fantasysaga von Elvira Zeißler!

Bild- und Textquelle: Elvira Zeißler


Bibliografie:
Erschienen: 02. Juli 2019
Reihe: ja, Band 1 von 2
Verlag: selfpublished
Seiten: 348
Preis: Taschenbuch 11,99€, EBook 3,99€ (Kindle Unlimited)
ISBN: 978-1074378325
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Eine Krone aus Stroh und Gold 1 von Elvira ZeißlerMeine Meinung:

 

Schon als ich „Eine Krone aus Stroh und Gold“ von Elvira Zeißler das erste Mal gesehen hatte, war ich hin und weg. Allein das traumhafte Cover und der Inhalt versprachen eine märchenhafte Geschichte. Und genau das wurde es dann auch. Ein Märchen von zwei ungleichen Zwillingsbrüdern, von Magie, von der Macht der Liebe und von alten Mythen und Legenden.

Mich konnte die Geschichte wirklich sehr gut unterhalten, auch wenn der letzte Funken auf Grund der fehlenden Tiefe und Spannung nicht übergesprungen ist. Dafür habe ich das Buch richtig schnell gelesen, denn die Autorin schreibt sehr einfach und einnehmend. Perfekt, um komplett in dem Märchen zu versinken.

Prinz Alexander und Prinz Timur könnten vom Wesen nicht unterschiedlicher sein und erfüllen damit das perfekte märchenhafte Klischee des rettenden Ritters auf dem weißen Ross und seinem bösen Zwilling. Ich fand beide sehr gut gezeichnet, auch wenn mir persönlich Timur sogar besser gefallen hat. Ich kann mit einfachen, glatten Charakteren wie Alexander nicht ganz so viel anfangen. Etwas mehr Tiefe hätte allerdings beiden nicht geschadet, um ihre Charaktere und Handlungen besser auszuarbeiten. Aber bei einem Märchen erwarte ich das auch nicht so sehr.

Wie im Klappentext bereits erwähnt, wird Prinz Alexander verflucht und verliert damit nicht nur seine Krone und sein Reich sondern auch seine große Liebe, für die er alles opfern würde. Ihm bleibt nichts anderes übrig als zu fliehen und einen Weg zu suchen, den Fluch zu brechen und seinen bösen Zwilling aufzuhalten.

Jaaa…sehr viel mehr passiert in diesem Band auch leider nicht, was ich schon etwas enttäuschend fand. Wir lernen zwar die Hintergründe und den Ursprung von Alexander und Timurs Familiengeschichte kennen, aber umgehauen hat mich das jetzt nicht unbedingt. Es war interessant zu verfolgen und hat Spaß gemacht, zu lesen, aber mehr leider nicht. Dafür war mir einfach alles zu glatt. Aber wer genau das mag, wird sicherlich begeistert sein.
Prinz Alexander erlebt auf seiner Flucht zwar so einige Abenteuer mit mystischen Wesen, aber dennoch ging mir die Handlung zu langsam und unproblematisch voran. Leider muss ich auch sagen, dass mir in der gesamten Geschichte etwas die Spannung fehlt. Durch den einnehmenden Schreibstil wurde es zwar nie langweilig, aber dafür war alles etwas zu vorhersehbar und zu einfach gelöst. Allerdings gab es dem Ganzen auch einen märchenhafteren Touch. Ich bin etwas unschlüssig. Im Grunde hat mich diese Geschichte gut unterhalten, ich habe sie sehr gerne gelesen und wollte auch nicht aufhören, aber es ist jetzt keine Must Read.

Was ich allerdings vom Ende halten soll, weiß ich, ehrlich gesagt, nicht so richtig. Es endet einfach mittendrin. Für mich ist es jetzt zwar kein harter Cliffhanger, weil mich die Geschichte nicht so sehr begeistern konnte, dass ich sofort unbedingt weiterlesen muss, aber zumindest ein zufriedenstellenderes Ende hätte ich mir hier gewünscht. Wir stehen eigentlich noch am Anfang, nur mit etwas mehr Hintergrundinformation.

Mein Fazit:

 

Elvira Zeißler hat mit „Eine Krone aus Stroh und Gold“ ein einfaches und einnehmendes Märchen über zwei Brüder geschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mir persönlich fehlt etwas die Tiefe und die Spannung, da doch alles sehr einfach vonstattengeht ohne große Überraschungen und Handlung. Aber dennoch ist die Geschichte so bezaubernd, dass man einfach darin versinken kann. Ich kann die Geschichte empfehlen, wenn man einfach mal etwas zum Abschalten und entspannen lesen möchte, ohne groß nachzudenken zu müssen. Denn vieles ist so offensichtlich, dass man sich mit Sicherheit denken kann, wie der Verlauf des Märchens ist. Es ist wirklich toll für zwischendurch, aber um mich zu begeistern, fehlt das mehr. Dennoch freue ich mich schon den zweiten Band zu lesen, auch um zu sehen, ob meine Vermutungen denn zutreffen.

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