Son of Darkness – Göttliches Gefängnis von Asuka Lionera

Son of Darkness – Göttliches Gefängnis von Asuka Lionera

|Werbung| „Son of Darkness“ wurde mir durch den Carlsen Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Mich konnte es leider nicht überzeugen, aber es war ok für zwischendurch.

Son of Darkness – Göttliches Gefängnis

Von Asuka Lionera

Son of Darkness von Asuka Lionera

 

Lass dich von Erfolgsautorin Asuka Lionera ins Reich der nordischen Götter und Sagen entführen…
**Wir leben in der Dunkelheit und warten auf den einen Tag, an dem wir endlich strahlen können.**
Für die ehrgeizige Archäologin Emma zählt nach der Trennung von ihrem Ex nur eins: die finanzielle Unabhängigkeit. Von der ist sie als schlecht bezahlte Praktikantin jedoch meilenweit entfernt. Bis sie sich während einer Expedition in das höhlenartige Gefängnis eines riesigen schwarzen Wolfs verirrt. Allen Gefahren zum Trotz befreit sie das Tier – und sieht sich plötzlich einem dunkelhaarigen Fremden gegenüber, dessen göttlich blaue Augen nicht von dieser Welt sein können. Emma glaubt eine sensationelle Entdeckung gemacht zu haben. Sie ahnt nicht, dass sich um den gut aussehenden Mann eine uralte Prophezeiung rankt, die mehr als nur eine Welt zu zerstören droht…

Bild- und Textquelle: Carlsen Verlag


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 28. November 2019
Verlag: Dark Diamonds
Reihe: Band 1 von 2
Seiten: 342
Preis: EBook 3,99€
ISBN: 978-3-646-30216-5
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Son of Darkness von Asuka Lionera

Meine Meinung:

 

Von Askua Lionera habe ich ja schon etliches gelesen und es ist nicht immer mein Geschmack, aber ich mag ihren Schreibstil total. Da ich der nordischen Mythologie einfach verfallen bin, musste ich natürlich auch zu „Son of Darkness“ greifen, was sich allerdings zu einem Problemchen entwickelt hat.

Begeistern konnte mich diese Geschichte leider nicht, dafür sorgen zwei größere Gründe: diese aufdringliche Liebesgeschichte und eben die Mythologie selbst. Das erzähle ich euch aber gleich noch genauer.

Zum Stil kann man weiterhin nichts sagen. Lockerleicht, voller Sarkasmus und Humor führt uns Asuka Lionera durch die Geschichte von Emma und Wulf. Das Buch lässt sich wirklich superleicht einfach so weglesen, auch wenn ich einige Passagen überblättert habe.

Der Einstieg hat mir aber sehr gut gefallen, allein der Prolog ist so vielversprechend. Zu Beginn lernen wir Emma kennen und sie war mir auf Anhieb sympathisch, was sich im Verlauf der Geschichte allerdings wieder etwas änderte. Eine chaotische Prota, die auf Grund ihrer Liebe zur Archäologie und ihrem Job etwas anders tickt. Das mochte ich sehr, auch ihre ehrliche Art ihrer Darstellung, ABER im Laufe der Liebesgeschichte mochte ich sie nicht. Hier war sie mir doch zu jammerich, nicht selbstbewusst genug und so naiv.

Und wo wir dabei sind, mache ich doch mit meinem ersten Kritikpunkt weiter. Ich mochte die Geschichte sehr bis Emmas Gegenpart auftauchte. Ich muss es leider sagen, aber ab da wurde es für mich echt nervig. Denn das halbe Buch beschäftigt sich irgendwie mit nichts anderem als der Anziehung zwischen den beiden und sowas mag ich ja überhaupt nicht. Dazu ist diese Instalove natürlich auch überhaupt nicht meins und wurde mir schnell zu extrem und zu besitzergreifend. Hier ist einfach genau all das, was ich an einer Liebesgeschichte nicht mag. Geschmacksache, aber ich hätte mir einfach mehr Handlung gewünscht.

Vor allem, weil ein Teil der Liebesgeschichte gleich in meinen zweiten Kritikpunkt übergeht: Wulf. Jap, ein heißes Kerlchen ist er. Nur mein Problem an der ganzen Sache: ich wusste von der ersten Sekunde an, wer er eigentlich ist. Vielleicht beschäftige ich mich einfach zu sehr mit nordischer Mythologie und kenne sie bestens. Aber für meinen Geschmack waren einfach zu viele Hinweise auf seine Identität gestreut. So kam es einerseits für mich natürlich zu keinen Überraschungen und leider auch zu keiner Spannung, zum anderen lässt es für mich Emma so naiv wirken. Ich saß des Öfteren vor´m Buch und dachte mir: Meeeensch, wie offensichtlich muss man dir das noch sagen.

Ein Vorteil hatte das Ganze: für mich endet Band 1 nicht in einem Cliffhanger.

Allerdings muss ich nach diesen zwei Kritikpunkten auch sagen, dass ich das Buch dennoch gerne gelesen habe, denn Asuka Lionera verknüpft die nordische Mytholoigie auf eine absolut geniale Weise. Es hat echt Spaß gemacht, einzelne Charaktere zu treffen und das finde ich richtig gelungen.

Dennoch werde ich nicht zum zweiten Band greifen, auch wenn der sicherlich dann richtig interessant ist, nachdem wir alles andere jetzt abgearbeitet haben.

 

Mein Fazit:

 

Asuka Lionera konnte mich mit „Son of Darkness“ leider nicht überzeugen, obwohl die Geschichte an sich wirklich unterhaltend ist. Mir war allerdings die Liebesgeschichte zu vordergründig, aufdringlich und zu lang. Das ist ja öfters eines meiner Probleme. Und als riesiger Fan der nordischen Mythologie fand ich den Handlungsverlauf zu offensichtlich, so dass für mich keine Überraschungen und Spannung entstand. Dennoch ist gerade dieser Teil wirklich sehr amüsant und gut durchdacht.

Alles in allem war es für mich ein nettes Buch für Zwischendurch, dem ich leider nur 3 Sterne vergeben kann.

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