Silver Whispers – Die Geisterflüsterin von Mara Purnhagen

Silver Whispers – Die Geisterflüsterin von Mara Purnhagen

|Werbung| Silver Whispers wurde mir über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Überzeugen konnte es mich leider nicht.

Silver Whispers – Die Geisterflüsterin
Von Mara Purnhagen

Silver Whispers

Die sechzehnjährige Charlotte sehnt sich nach Normalität. Doch ihre Eltern sind exzentrische Forscher, die mit ihren Fernsehsendungen übernatürliche Phänomene widerlegen. Bei ihrer neuesten Recherche ist ihre Crew einem hundert Jahre alten Vermisstenfall auf der Spur, als plötzlich die Eltern des verschollenen Mädchens aus dem Jenseits Kontakt mit Charlotte aufnehmen. Dabei hat sie gerade mehr als genug um die Ohren mit einer neuen Schule und neuen Freunden, die mit eigenen gespenstischen Geheimnissen kämpfen …

Bild- und Textquelle: Randomhouse


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 11. November 2019
Verlag: cbt
Seiten: 288
Preis: Taschenbuch 10,00€, EBook 8,99€
ISBN: 978-3-570-31109-7
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Silver Whispers

Meine Meinung:

 

Auf „Silver Whispers“ von Mara Purnhagen hatte ich mich riesig gefreut, da ich Geistergeschichten einfach nur liebe und es viel zu Wenige davon gibt. Allerdings kam dann auch die Ernüchterung recht schnell, denn bereits zu Beginn des Buches hatte ich den Eindruck als hätte ich genau das schon gelesen, weil mir alles so bekannt vorkam. War dann nicht der Fall, aber sehr ähnlich, zumindest der Anfang.

Die Autorin führt in einem sehr einfachen Stil durch Charlottes Geschichte, was das Buch sehr schnell lesen lässt. Allerdings konnte sie auch keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, da ich alle Figuren doch recht blass gezeichnet fand und auch die Handlung für mich zu wünschen ließ. Die verschiedenen Settings waren für mich auch eher ausbaufähig, alles wurde mir viel zu schnell abgehandelt, so dass bei mir kein bildlicher Eindruck entstehen konnte.

Die 16jährige Charlotte ist eigentlich berühmt und schämt sich dafür, denn ihre Eltern sind bekannte Geisterjäger, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, zu beweisen, dass es Geister nicht gibt. Allerdings müssen sie dies schnell verwerfen als Charlotte plötzlich Kontakt zu Geistern aufnehmen kann und sich mitten in einem altertümlichen Vermisstenfall widerfindet.
Im Grunde fand ich die Geschichte interessant, aber der Fokus lag nicht so sehr auf den Geistern, sondern eher auf dem Teeniedrama, in dem sich Charlotte an ihrer neuen Schule befand. Das fand ich sehr schade, denn gerade das Geisterthema fand ich deutlich interessanter.

So konnte mich der Geschichtsverlauf nicht wirklich packen und auch nicht überzeugen. Für mich plätscherte die Handlung mehr so dahin und wurde ab und an durch Geisterscheinungen unterbrochen. Für meinen Geschmack mischten in dieser kurzen Geschichte viel zu viele Charaktere mit, denen allen die Tiefe fehlte, so dass mir auch nichts naheging. Teils war die Geschichte recht absehbar, teils konnte sie doch überraschen, aber mich konnte sie leider im Ganzen nicht begeistern.

Ich hätte mir deutlich mehr Details und Informationen gewünscht um der Geschichte richtig einnehmend folgen zu können. Die Autorin baut zwar immer wieder Geheimnisse ein, aber für mich war es doch recht leicht, diese lange vor der Auflösung zu lösen.

Alles in allem kann vielleicht die jüngere Leserschaft, die auch Gefallen an den typischen Teeniedramen hat, besser etwas mit der Geschichte anfangen. Für mich war sie nichts und ich kann sie leider nicht empfehlen.

 

Mein Fazit:

 

Auf „Silver Whispers“ von Mara Purnhagen hatte ich mich sehr gefreut und doch konnte mich die Geschichte nicht begeistern. Vom Grund auf war die Idee der Geschichte sehr interessant, nur lag mir zu wenig Fokus darauf. Auch fehlten mir deutlich Details zum Setting und Hintergrund und die Tiefe in jedem einzelnen Charakter. So war es für mich ein Buch, das man schön schnell lesen kann, ohne sich groß auf den Inhalt konzentrieren zu müssen und der leider auch nicht im Gedächtnis bleiben wird. Mein Geschmack war es leider gar nicht und ich kann das Buch deshalb nicht empfehlen.

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