Falling Skye – Kannst du deinem Verstand trauen? von Lina Frisch

Falling Skye – Kannst du deinem Verstand trauen? von Lina Frisch

| Werbung| Falling Skye wurde mir durch den Coppenrath Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Ich habe es verschlungen…

Falling Skye – Kannst du deinem Verstand trauen?
Von Lina Frisch

Falling Skye von Lina Frisch

Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt – und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen.
Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst …

Bild- und Textquelle: Coppenrath Verlag


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 13. Januar 2020
Reihe: ja, Band 1
Verlag: Coppenrath
Seiten: 464
Preis: Hardcover 20,00€
ISBN: 978-3649633440
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Falling Skye von Lina Frisch

Meine Meinung

 

Was war ich auf „Falling Skye“ von Lina Frisch gespannt und bereits auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass diese Dystopie genau meinem Geschmack entspricht. Ich habe sie einfach nur verschlungen und freue mich jetzt schon auf den nächsten Band, der im Herbst erscheinen wird.

Die Idee dahinter finde ich großartig! Die USA sind zur Gläsernen Nation geworden und die Bürger werden nach und nach kristallisiert, sprich sie werden in eine Zwei Klassen Gesellschaft eingeteilt, die absolut ebenbürtig ist: die empathischen Menschen erhalten ihr S und die rational denkenden das R. Damit soll von Grund auf eine Gerechtigkeit gegeben werden. Soll. Denn die 16jährige Skye muss bei ihrer Testung erfahren, dass man Menschen nicht einfach in zwei Lager einteilen kann und dass sich hinter allem doch mehr verbirgt, als es zunächst den Anschein hat.

Lina Frisch hat einen wunderbaren Schreibstil. Sie nahm mich sofort gefangen und konnte mich durch versteckte kleine Enthüllungen immer am Ball halten. Außerdem merkt man wirklich, dass sie Ahnung von der Psychologie des Menschen hat, denn ich habe ihr jedes einzelne Wort geglaubt und fand die Testung von Skye absolut authentisch und erschreckend. Sie erweckt so reale Gefühle in ihren Charakteren, dass man ihnen einfach alles abnimmt.

Zur Geschichte selbst werde ich euch nichts erzählen, denn das würde euch nur die Freude am Lesen nehmen. Allerdings lasst euch gesagt sein, dass diese Dystopie gar nicht so realitätsfremd ist, was sie nur erschreckender macht. Dazu ist sie voller faszinierender Details, Spannung und einigen überraschenden Wendungen. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht, da es teils sehr langsam voranging und ich etwas vor der Prota Skye die Dinge durchschauen konnte, aber das machte das Ganze nicht uninteressanter.
Einzig die Liebesgeschichte fand ich etwas plump eingearbeitet, auch wenn sie abzusehen war. Ich hätte sie jetzt nicht unbedingt gebraucht, aber sie nimmt zum Glück auch keinen großen Platz ein.
Ich konnte mich von der Geschichte nicht lösen und bekam alles, was ich von einer fesselnden Dystopie erwarte.

Erzählt wird die Geschichte von den zwei Hauptcharakteren selbst in der Ich-Person: Skye, die ihre Testung absolvieren muss und Alexander, einem Testleiter. Beide waren mir sofort sympathisch, auch wenn der letzte Funke bei uns nicht überspringen wollte. Mich konnte die Handlung selbst wirklich mehr mitreißen als die Charaktere an sich. Ich kann nicht mal sagen, woran es genau liegt, denn an der Zeichnung selbst habe ich nichts auszusetzen. Aber ein hundertprozentiges Mitfiebern setzte bei mir nicht ein, sie blieben etwas fern für mich.
Mich hielt eher die Neugier, was denn alles hinter dieser Grundidee steckt, am Ball. Aber allein das fand ich schon phänomenal.
Ich kann diesen Auftakt nur empfehlen.

 

Mein Fazit:

 

Bei „Falling Skye“ konnte mich Lina Frisch mit ihrer gar nicht so realitätsfremden und absolut faszinierenden Grundidee komplett überzeugen. Eine erschreckende und psychologisch ausgearbeitete Handlung und authentische Charaktere machten diesen Auftakt zu einem echten Vergnügen. Und auch wenn das letzte Fünkchen bei den Charakteren bei mir nicht überspringen wollte, konnte mich die Autorin mit Neugier, Faszination und Spannung voll für sich einnehmen. Ich freue mich auf den zweiten Band und kann dieses Buch nur empfehlen.

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