Angstraum von N. D´Arachart/S. Wedler – blieb hinter den Erwartungen

Angstraum von N. D´Arachart/S. Wedler – blieb hinter den Erwartungen

|Werbung| Angstraum wurde mir durch die Autorinnen als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Angstraum
Von Nadine D´Arachart und Sarah Wedler

Angstraum

Ein Raum.
Fünf Jugendliche.
Und eine Mordserie, die Hamburg in Atem hält.
Sommer 2006
Dunkelheit. Immer wenn das Licht ausgeht, kommt er zu uns in den Keller. Wir wissen nicht, wen er als Nächstes holt, nur eines ist klar: Er bringt uns in den Raum, und dort geschehen schreckliche Dinge. Wir haben keine Ahnung, was er mit uns macht. Aber wir glauben nicht mehr dran, dass wir jemals wieder nach Hause kommen.
Frühjahr 2019
Keiner von uns erinnert sich, was in dem Raum geschah – aber das ist in Ordnung, denn wir sind davongekommen. Doch dann beginnt das Grauen von Neuem. Menschen, die wir lieben, werden ermordet. Er ist noch nicht fertig mit uns. Und wenn wir ihn stoppen wollen, müssen wir unsere alten Wunden wieder aufreißen. Wir müssen uns erinnern. Um jeden Preis.
Willst du wissen, was in dem Raum geschah?

Bild- und Textquelle:


Bibliografie:
Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2019
Verlag: selfpublished
Seiten: 459
Preis: Taschenbuch 12,99€, EBook 0,99€ oder Kindle Unlimited
ISBN:
Weitere Informationen zu Angstraum direkt bei

Angstraum

Meine Meinung:

 

Auf Angstraum von dem Autorenduo D´Arachart/Wedler war ich unheimlich gespannt, denn der Inhalt klingt echt faszinierend. Leider gelang mir der Einstieg in die Geschichte nicht so richtig und wirklich bessern sollte es sich nicht. Für mich war es im Endeffekt ein solider Thriller für Zwischendurch, dem allerdings auch Spannung und etwas Neues fehlt.

Schreiben kann das Autorenduo, das steht außer Frage. „Angstraum“ lässt sich leicht lesen und hatte auch eine schön düstere Atmosphäre. Nur Spannung wollte bei mir eben nicht wirklich aufkommen. Lediglich Neugier, was denn in dem Raum geschah, in dem die fünf Jugendlichen ihre Zeit verbringen mussten. Leider schlug das dann aber auch in Langweile um, denn ich hatte nach einiger Zeit mit dieser Auflösung gerechnet.

Das Autorenduo lässt uns die Geschichte von Chris, David, Philipp, Rahel und Sophia in abwechselnden Kapiteln aus deren Sicht erzählen. Hierbei befinden wir uns in der Gegenwart und erleben immer wieder Flashbacks in das Jahr 2006. In der die mysteriöse Tat geschah und erleben so hautnah die Verknüpfungen beider Zeiten. An sich finde ich diese Art sehr gelungen, nur konnte sie mich nicht ganz mitreißen. Mir waren die Kapitel zu Beginn immer zu kurz, knackig und abgehackt. Am Anfang konnte ich mir gar nicht alle Namen merken und musste immer zurückblättern, wer denn jetzt gerade spricht. Das fand ich jetzt nicht sooo gelungen. Und es führte dazu, dass mir alle Fünf suspekt waren und nicht wirklich sympathisch. Sollten sie im Verlauf der Geschichte auch leider nicht werden, denn ich fand alle irgendwie zu blass gezeichnet.

Der Geschichtsverlauf ist interessant aufgebaut. Bis zur Hälfte war ich zumindest neugierig, was denn in diesem Raum geschah und wie alles zusammenhing. Allerdings hatte ich auch Bücher mit der Thematik im Hinterkopf und so war alles nicht wirklich überraschend für mich. Es läuft alles recht geradlinig ab. Mir fehlt es deutlich an Spannung und unerwarteten Wendungen. Auch das Spiel mit dem Leser fehlt mir komplett, was ich an Psychothrillern eigentlich so liebe. Das ewige tappen im Dunkeln bis es zum großen Knall kommt. Fehlt mir hier.
Im Grunde ist es ein solider Thriller, den ich allerdings eher Anfängern empfehlen kann, da er für Fans der Materie doch vorhersehbar ist. Zumindest war es für mich so, was leider zu großem Spannungsverlust führte. Ich brauche da immer etwas mehr.

Teilweise fand ich die Handlung allerdings auch nicht ganz so glaubwürdig und etwas zusammengeschustert. Vor allem das Ende konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Der Thriller war im Endeffekt nett für zwischendurch, aber ich habe doch mehr erwartet.

Mein Fazit:

 

Nadine D´Arachart und Sarah Wedler ist mit „Angstraum“ ein solider Psychothriller gelungen, der mich leider nicht ganz überzeugen konnte. Für Zwischendurch war er nett zu lesen, aber mir fehlte deutlich die Spannung und die Überraschungsmomente. Auch die Charaktere kamen nicht gänzlich bei mir an, weswegen auch ein Mitfiebern nicht einsetzte. Ich kann dieses Buch eher Neulingen im Bereich Psychothriller empfehlen, denn die Idee war mir bekannt, auch wenn die Umsetzung gelungen ist.

(Meine Bewertung: 3 Sterne)

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