Bloom – Die Apokalypse beginnt in deinem Garten von Kenneth Oppel

Bloom – Die Apokalypse beginnt in deinem Garten von Kenneth Oppel

|Werbung| Bloom wurde mir als Überraschung durch den Beltz & Gelberg Verlag zugesandt. Und es war wahrlich eine abgefahrene und spannende Geschichte.

Bloom – Die Apokalypse beginnt in deinem Garten
Von Kenneth Oppel

Bloom – Die Apokalypse beginnt in deinem Garten Von Kenneth Oppel

Nach einem starken Regenfall taucht überall schwarzes Gras auf, dessen Herkunft sich niemand erklären kann. Schnell überwuchert es Felder und ganze Städte überall auf der Welt. Die Menschen leiden unter heftigen Allergien, die Nahrungsmittelversorgung ist bedroht und schließlich greift das Gras Menschen direkt an. Zur gleichen Zeit entdecken drei Jugendliche, dass gerade sie seit Beginn des Horrors ihre Allergien losgeworden sind – und ungeahnte Kräfte entwickeln. Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihnen und dem schwarzen Gras?

Bild- und Textquelle: Beltz & Gelberg


Bibliografie:
Erscheinungsdatum: 25. März 2020
Reihe: ja, Band 1
Verlag: Beltz & Gelberg
Seiten: 345
Preis: Hardcover 16,95€, EBook 15,99€
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
ISBN: 978-3-407-75558-2
Weitere Informationen zu „Bloom“ direkt bei Beltz & Gelberg oder Amazon.de

Bloom – Die Apokalypse beginnt in deinem Garten Von Kenneth Oppel

Meine Meinung

 

Als mir der Beltz & Gelberg Verlag „Bloom“ von Kenneth Oppel als Überraschung zugesendet hat, habe ich mich riesig gefreut, denn ich kannte schon einige begeisterte Meinungen zu dem Buch und es klingt einfach zu genial. Angriff der Killerpflanzen, ich musste dieses Kinder-/Jugendbuch einfach lesen.
Und am Ende kann ich sagen, mit dem, was ich bekommen habe, habe ich lange nicht gerechnet. Und es wäre auch eigentlich gar nicht soo mein Geschmack, aber der Autor verpackt alles so unheimlich bildhaft und spannend, dass „Bloom“ wirklich ein echtes actionreiches Lesefest war. Fast wie so ein typischer Weltuntergangs-Blockbuster im Fernsehen.
„Bloom“ war auch mein erstes Buch des Autors und mittlerweile habe ich echt viel Positives von ihm gehört. Ich kann sagen, dass er mich mit seinem einfallsreichen und rasanten Stil gefangen nehmen konnte, aber seine Ideen sind für meinen Geschmack dann doch zu abgefahren.
Die Handlung erleben wir aus der Sicht der drei Hauptcharaktere Anaya, Petra und Seth. Alle drei sind besonders durch heftige Allergien oder Besonderheiten geplagt. Als dann eines Tages ein heftiger Regen über Kannada, und anscheinend auch den Rest der Welt zieht, entdecken die Jugendlichen nicht nur plötzlich das schnell wachsende schwarze Gras, das sich überall ausbreitet. Auch sind ihre Allergien plötzlich verschwunden während der Rest der Bevölkerung plötzlich an heftigen Lungenkrankheiten leidet. Und hier erleben wir ein echtes Weltuntergangsszenario, das erstaunlicherweise topaktuell ist. Klopapiermangel, Hamsterkäufe, Mundschutz…ihr erinnert euch. Doch die Drei bemerken auch noch andere Veränderungen an sich und können es kaum glauben.
Und dann nimmt der Kampf und die Erklärung für das schwarze Gras eine Wendung ein, mit er ich nie gerechnet hätte und die wirklich vollkommen abgefahren ist. Mein Geschmack ist es nicht, aber es ist wirklich rasant und hochspannend umgesetzt, so dass ich eine richtige Freude hatte, die Geschichte und den Kampf gegen das Gras zu verfolgen. Muss man allerdings mögen und ich verstehe, dass hier nicht alle begeistert sind.
Was mir nicht so gefallen hat, ist, dass dieses Buch hauptsächlich auf die Action setzt und den Rest etwas außer Acht lässt. Sowas bleibt nie lange bei mir haften. Die Charaktere in der Geschichte wurden mir einfach zu wenig beleuchtet und waren dadurch nicht greifbar. Aber das Augenmerk lag auch eindeutig auf der Handlung und da geht es richtig ab. Ein irrer Mix aus Fantasy, Science-Fiction und teilweise auch schon Horror. Und das alles im Kinder-/Jugendbuchstil. Ich mag so etwas eigentlich gar nicht, aber Kenneth Oppel hat es echt geschafft, dass ich die Geschichte inhaliert habe, auch wenn ich nicht mehr davon brauche.
Im Endeffekt kann man die Geschichte als in sich geschlossen lesen, aber das Ende lässt vermuten, dass es noch weitergeht. Da mir die Entwicklung/Wendung der Geschichte aber persönlich nicht zusagt, lasse ich den Rest dann aus.

 

Mein Fazit:

 

Kenneth Oppel hat mich mit „Bloom“ mehr als überrascht. Nie hätte ich diesen irren Mix aus Fantasy, Dystopie, Science-Fiction und Horror erwartet. Und das alles in einem herrlich leichten Kinder-/Jugendbuchstil, der vor Hochspannung glänzt. Auch wenn die Geschichte im Grunde nicht meinem Geschmack entspricht, war ich ans Buch gefesselt und musste unbedingt dem Verlauf folgen. Allerdings reicht mir hierzu auch dieser Band, der in sich geschlossen ist, aber dennoch schon einen Ausblick auf weitere Abenteuer gibt.

(Meine Bewertung: 4 Sterne)

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