Past Perfect Life von Elizabeth Eulberg

Past Perfect Life von Elizabeth Eulberg

|Werbung| Past Perfect Life wurde mir durch den Arena Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Ich hatte etwas ganz Anderes erwartet, wurde aber dennoch sehr gut unterhalten.

Past Perfect Life
Von Elizabeth Eulberg

Past Perfect Life Von Elizabeth Eulberg

Gute Freunde? Check. Erstes Date? Check. Und dann steht plötzlich das FBI vor deiner Tür …
Ally liebt ihr Leben, wie es ist: Die Bewerbungen an ihre Traum-Colleges sind geschrieben. Mit ihrem Dad versteht sie sich blendend. Sie hat die besten Freunde, die man sich wünschen kann. Und sie ist sich sicher, morgen wird ihr Sandkastenfreund Neil sie ENDLICH um ein Date bitten. Doch dann klingelt das FBI an der Tür und plötzlich ist alles anders. Denn Ally ist nicht Ally und ihr ganzes Leben eine einzige Lüge.
Ein Roman über Liebe, Lügen und Familiengeheimnisse – dieses Buch zieht einem den Boden unter den Füßen weg!
Für alle Leser von Karen M. McManus, Colleen Hoover und Laura Kneidl.

Bild- und Textquelle: Arena Verlag


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2021
Verlag: Arena
Reihe: nein
Seiten: 368
Preis: Taschenbuch 15,00€, Ebook 11,99€
ISBN: 978-3-401-60582-1
Altersempfehlung: ab 13 Jahren
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Past Perfect Life Von Elizabeth Eulberg

Meine Meinung:

 

Unter „Past Perfect life“ von Elizabeth Eulberg konnte ich mir wirklich gar nichts vorstellen und habe angenommen, dass mich so eine Art Thriller erwartet. Deswegen wollte ich es unbedingt lesen.
Ist es nicht. Es ist sogar ganz weit entfernt von einem Thriller. Es war ein ganz anderes Genre für mich, das ich schon Jahre nicht mehr gelesen haben. Eigentlich ist es ein Jugendrama. Die Geschichte einer jungen Frau, deren Leben plötzlich in sich zusammenfällt. Und wir sind hautnah dabei.

Eigentlich lese ich so etwas in der Art ja gar nicht und ich werde es sicherlich auch nicht so schnell wieder tun. Aber und das muss ich sagen, weil es mich umso mehr überrascht: Past Perfect Life konnte mich überzeugen, mitreißen und emotional echt fordern.
Das liegt vor allem wohl daran, dass die Autorin einen herrlichen einnehmenden und emotionalen Stil hat. Sie hat mir wirklich des Öfteren Tränen in die Augen getrieben, so sehr konnte ich mit Ally mitleiden. Auch wenn es etwas dauerte, bis ich mich in der Geschichte zurechtfand. Aber dafür dann so richtig.

Ally lebt mit ihren Dad in einem winzig kleinen Dörfchen in Wisconsins, in dem jeder jeden kennt und eine eingeschworene Gemeinde darstellt. Sie hat einen riesigen Freundeskreis und es scheint sich auch ihre erste Liebe anzubahnen. Ihr Leben scheint perfekt. Doch plötzlich steht das FBI vor ihrer Tür und Ally muss hautnah erfahren, was es bedeutet, mit einer Lüge aufgewachsen zu sei. Ihr Leben verändert sich schlagartig.
Ich kann und werde euch natürlich nicht erzählen, was passiert ist, aber ich fand alles wirklich authentisch dargestellt und nachvollziehbar. Allys Leben vor der Enthüllung fand ich absolut traumhaft und großartig. Richtig schön dargestellt, so dass man sich voll auf die Charaktere einlassen kann. So geht es nach der Enthüllung natürlich weiter, aber in mir hat sich ein Prozess entwickelt. Ich verglich Ally mit davor und danach. Ich konnte ihre Verzweiflung spüren, ihren Drang, ihr Leben selbst zu bestimmen. Es war so wundervoll emotional dargestellt.

Und ich war echt überrascht, was für ein kleiner Auslöser doch dieses ganze Lügenpaket ins Rollen gebracht hat. Welch kleiner Schritt, der natürlich doch enorme Auswirkungen hatte. Ich verstehe Allys Vater in einer Weise. Aber vor allem habe ich Ally in diesem Buch verstanden. Im Danach konnte ich auch alle Gefühle, Emotionen und Handlungen der neuen Personen nachvollziehen, auch wenn ich nicht mit allen sympathisierte. Das hat die Autorin wirklich großartig hinbekommen.
Zwischendurch war es mir immer mal etwas zu viel Drama, dafür, dass ich das Genre einfach überhaupt nicht lese. Aber im Großen und Ganzen konnte mich „Past Perfect Life“ überzeugen. Und wer solche Bücher gerne liest, dem kann ich es vollstens empfehlen. Es ist wirklich eine sehr rührende Geschichte.

 

Mein Fazit:

 

Von „Past Perfect Life“ hatte ich eigentlich eine Art Thriller erwartet, fragt mich nicht warum. Mit dieser Erwartung lag ich aber meilenweit daneben. Das Genre kann ich gar nicht bezeichnen, da ich es nicht lese. Ich würde es unter Jugenddrama verbuchen. Trotz allem fand ich es aber umso überraschender, dass mich Allys Geschichte wirklich berühren und mitreißen konnte. Ich habe mit ihr mitgelitten und gekämpft. Es ist alles so herrlich authentisch und emotional geschrieben, auch wenn für mich manches doch etwas zu viel des Guten war. Aber wie gesagt, ich lese diese Art Bücher normalerweise nicht, kann „Past Perfect Life“ aber jedem empfehlen, der es tut, denn selbst mir wurden hier ein paar Tränchen in die Augen getrieben. 4 Sterne von mir.

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