[Rezension] Momo von Michael Ende

[Rezension] Momo von Michael Ende

|Werbung| Momo wurde mir durch den Thienemann-Esslinger Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Und das Buch war wie ein Eintauchen in die Kindheit.

Momo
von Michael Ende

Inhalt:

Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hört Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Doch eines Tages rückt das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt ein. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe noch Einhalt gebieten kann … Michael Endes Märchen-Roman voller Poesie und Herzenswärme über den Zauber der Zeit.
Bild-und Textquelle: Thienemann Esslinger Verlag


Eckdaten:

 

Erschienen: 17. August 2018

Verlag: Thienemann Esslinger

Seiten: 304

Preis: 15,00€, Gebunden mit Schutzumschlag und Stanzung

ISBN:

Weitere Informationen zu Momo direkt auf der Verlagsseite


Meine Meinung:

 

Momo von Michael Ende begeistert nun schon seit 45 Jahren ihre Leser. Auch mir wurde die Geschichte als Kind vorgelesen und ich habe den Film schon des Öfteren gesehen. Als ich dann diese traumhaft schöne Jubiläumsausgabe des Thienemann Esslinger Verlags gesehen habe, ging es einfach nicht anders, ich musste das Buch haben und es noch mal lesen.

Und diese Ausgabe ist nicht nur von außen ein Blickfang, auch die Illustrationen des Autors im Inneren sind wunderschön.

Und ich muss sagen, Momo zu lesen, war wirklich noch mal wie eine Reise in die Kindheit. Obwohl ich denke, dass ich das Buch oder vielmehr die Botschaft darin mittlerweile besser verstanden habe als damals.
Als Kind begeistere mich einfach das ungewöhnliche Mädchen Momo, das gerne anderen zuhörte, mit einer Schildkröte spazierte und Abenteuer erlebte.

Heute sehe ich dieses doch auch düstere und bedrückende Märchen allerdings auch als eine Art Wachrütteln in unserer heutigen Gesellschaft, in der jeder nur noch von einem Termin zum nächsten hetzt und so sich komplett verliert. Und wahrscheinlich passt dieses zeitlose Märchen in unsere heutige Zeit noch viel besser als früher, denn die Tendenz ist ja nicht gerade zu mehr Freizeit und Zeit für sich gegangen, eher im Gegenteil. Deswegen kann ich es auch uneingeschränkt jedem Erwachsenen empfehlen, hier werden sicher so einige Augen geöffnet.

Was soll ich noch groß zu diesem Klassiker sagen. Ich liebe die Märchen von Michael Ende einfach. Ich fühle mich darin immer pudelwohl und kann sofort in der Geschichte aufgehen. So auch wieder hier bei Momo. Ich finde, der Autor hat nicht nur einen Kinder ansprechenden Schreibstil, sondern er entführt damit auch Erwachsene in seine gar nicht so frei erfundene Welt. Für mich war es ein toller Lesegenuss und ich werde Momo sicher irgendwann wieder lesen.

 

Mein Fazit

Momo von Michael Ende ist eine zeitlose Geschichte über ein ungewöhnliches Mädchen und dem Umgang mit der Zeit im Allgemeinen. Gerade in unserer heutigen Zeit empfehle ich vor allen den Erwachsenen nochmal in diese Geschichte einzutauchen und so einen anderen Einblick auf ihr Leben in der terminbelastenden Welt zu bekommen. Ich bin den Geschichten und Märchen von Michael Ende verfallen und hoffe, dass sie noch ewig weiterleben.

 

 

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3 Gedanken zu „[Rezension] Momo von Michael Ende

  1. Hi Kerstin!

    Ich liebe dieses Buch auch sehr und es gibt so schön wieder, wie wir alle dem Stress verfallen und uns viel zu wenig Zeit für die wirklich wichtigen Sachen nehmen … und du hast da eine wirklich schöne Ausgabe <3

    Liebste Grüße, Aleshanee

    1. Liebe Aleshanee,

      ich bin auch ganz verliebt in diese Jubiläumsausgabe.
      Das Buch ist wirklich wie aus dem Leben gegriffen, das sollten wohl alle Erwachsene nochmal lesen um sich das bewusst zu machen.

      Liebe Grüße, Kerstin

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