[Rezension] Glück & los! von Dagmar Bach

[Rezension] Glück & los! von Dagmar Bach

|Werbung| Glück & los wurde mir für eine Lesrunde in der S. Fischer Verlags Challenge durch den Verlag zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür. Leider konnte es mich nicht so ganz überzeugen.

Glück & los – Lina und die Sache mit den Wünschen

von Dagmar Bach

Glück & Los! von Dagmar Bach

Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen, das wär’s! Früher war Lina überzeugt, dass sie das kann und eine echte Glücksbringerin ist: Um sie herum gingen urplötzlich geheime Wünsche in Erfüllung. Doch das ist schon lange her. Und was genau es war, das die Wünsche wahr werden ließ, hat Lina nie herausgefunden. Schade eigentlich, denn nun hat sie selbst einen riesengroßen Wunsch: Sie will sich endlich, endlich richtig verlieben, mindestens auf den ersten Blick! Wild entschlossen versucht sich Lina wieder an der Sache mit den Wünschen. Leider enden all ihre Experimente im größten Chaos …

Bild- und Textquelle: S. Fischer Verlage


Bibliografie

Erschienen: 26. Juni 2019
Reihe: Band 1 von 3
Verlag: Fischer KJB
Seiten: 400
Preis: Hardcover
ISBN: 978-3-7373-4145-5
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Glück & los von Dagmar Bach

Meine Meinung:

 

Dass ich unheimlich gerne Kinderbücher lese, wisst ihr ja mittlerweile. So hat mich auch „Glück & Los“ von Dagmar Bach sofort angezogen, weil es einfach zu interessant mit der Glücksbringerin und Wunscherfüllung klingt. So etwas habe ich noch nicht gelesen.
Und auch wenn ich das Buch echt süß fand, konnte es mich dieses Mal leider nicht so wirklich begeistern, da es mir viel zu kindlich und vorhersehbar war.

Dagmar Bach schreibt auch echt toll. Schön kindgerecht und leicht verständlich mit viel Humor und wichtigen Botschaften versteckt.
Allerdings machte mir ihre Prota das Leben schwer, dabei ist sie echt was Besonderes. Lina ist 15 Jahre alt und lebt seit Neuestem in einer Patchworkfamilie mit ihrem 16jährigen Bruder und den gleichaltrigen Zwillingen der Freundin ihres Vaters. Hier ist das Chaos allein schon vorprogrammiert und die Familie hab ich echt ins Herz geschlossen.
Allerdings ist das ja nicht alles. Linas will beweisen, dass sie das Erbe ihrer Urgroßmutter in sich trägt und eine echte Glücksbringerin ist, die auch jeden Wunsch erfüllen kann.

Genau da haben wir mein Problem. Die Geschichte an sich ist echt toll und auch die Auflösung, alles passt so schön zusammen und ist auch so magisch. Allerdings der Weg dahin, nervte mich. Lina hat für mich eine zweigespaltene Persönlichkeit, mit der ich nicht klar kam.
Auf der einen Seite war das 15jährige freche und aufgeschlossene Mädchen, das die große Liebe finden will. Auf der anderen Seite war die 15jährige Lina, die sich benimmt wie eine naive 5jährige, wenn es um das Wunscherfüllen geht. Nicht nur, dass sie eine Absurdität an Hilfsmitteln dazu benötigt, dazu kommt auch noch albernes Gehopse und Gesinge. Für mich passen diese beiden Seiten einfach nicht zusammen und es kommt mir so vor, als hätte die Autorin zu viel auf einmal gewollt. Denn dass das mit den Wünschen auch ohne nerviges und übertriebenes Kindgehabe geht, lernen wir auch kennen. Und dabei ist gerade dieser Strang eigentlich wirklich interessant und magisch.

So fand ich Linas Suche nach der Liebe und ihre chaotischen Familienverhältnisse echt richtig amüsant und erfrischend, weswegen ich aber eigentlich zum Buch gegriffen habe, konnte mich nicht begeistern. Nach der Auflösung denke ich zwar, dass die Folgebände deutlich angenehmer sind, allerdings ist die Geschichte mir persönlich doch zu kindlich aufgezogen und zu vorhersehbar.
Für mich gab es bis auf das Ende keine Überraschungen, was ich immer recht schade finde.
Insgesamt war „Glück & Los“ für mich ganz nett für zwischendurch, aber wirklich empfehlen kann ich es nur, wem solche Art Geschichten gefallen.

 

Mein Fazit:

 

„Glück & Los“ von Dagmar Bach ist eine zuckersüße Geschichte über das Suchen nach der Liebe, der eigenen Bestimmung und das Erfüllen von Wünschen. Mir persönlich war das gesamte Buch zu kindlich aufgezogen und zu vorhersehbar, da ist noch einiges Potential nach oben. Auch war ich teils von der Naivität der 15jährigen Prota richtig genervt und das vollkommen unnötig, wie sich später zeigte. Für mich wollte die Autorin etwas zu viel auf einmal und hätte sich nach meinem Geschmack entweder auf die Wünsche oder Linas Leben konzentrieren sollen. So war es ganz nett für zwischendurch, aber unbedingt empfehlen würde ich es nicht.

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