The Haven – Im Untergrund Von Simon Lelic – für mich ein Flop

The Haven – Im Untergrund Von Simon Lelic – für mich ein Flop

|Werbung| The Haven wurde mir durch den Loewe Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Für mich war das Buch leider gar nichts.

The Haven – Im Untergrund
Von Simon Lelic

The Haven

Unter den Straßen Londons liegt er verborgen, versteckt vor den Augen der Erwachsenen: The Haven. Ein geheimer Zufluchtsort für Flüchtlingskinder, Straßenkids und Waisen – wie Ollie.
Gerade noch war Ollies Leben vollkommen normal und plötzlich ist er Teil der geheimen Untergrundorganisation Haven. Innerhalb von 24 Stunden muss er gemeinsam mit dem Ermittlungsteam den Sohn des berüchtigten Gangchefs Danny Hunter finden – oder einer von ihnen wird sterben.
Ein turbulentes Rennen gegen die Zeit beginnt, doch je näher Ollie und seine Freunde ihrem Ziel kommen, desto klarer wird ihnen, dass noch eine weitaus größere Bedrohung auf sie wartet.

Bild- und Textquelle: Loewe Verlag


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 15. Januar 2020
Verlag: Loewe
Reihe: Band 1
Seiten: 304
Preis: Klappenbroschur 9,99€, EBook 8,99€
ISBN: 978-3-7432-0550-5
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Weitere Informationen zu „The Haven“ direkt bei Loewe oder Amazon.de

The Haven von Simon LelicMeine Meinung:

 

Gemeinsam mit „The Haven“ von Simon Lelic hat mir der Loewe Verlag die Aufgabe gestellt, das Buch innerhalb von 24 Stunden zu lesen. So viel Zeit, wie die Kids im Buch Zeit für ihre Mission haben. Ich habe das Buch deutlich schneller gelesen, allerdings nicht, weil es mir so gut gefallen hat. Eher weil ich das meiste nur überflogen habe, da mich die Geschichte nicht überzeugen konnte. Außerdem ist sie der Zielgruppe entsprechend auch in einer recht großen Schrift verfasst.

Ich muss sagen, ich lese gerne Kinder-/Jugendbücher für eine junge Zielgruppe, wie hier 12 Jahre. Aber ich habe auch gewissen Ansprüche und Vorlieben, die leider in „The Haven“ alle nicht erfüllt wurden.
Schon von Beginn an merkte ich, dass dies nicht mein Buch ist. Der Autor erzählt in einem gewollt rotzigen und humorvollen Stil die Geschichte einer geheimen Untergrundorganisation, bestehend aus Kindern und Jugendlichen, die die Welt retten wollen. Kann man machen. Dazu brauche ich allerdings Informationen, Details und mehr, dass MICH das Buch überzeugt.

In „The Haven“ haben wir nur eine absolut rasante Geschichte, die ohne Details runtererzählt wird. Ständig passiert etwas, ständig kommt es zu Zwischenfällen. Immer droht eine Gefahr. Es geschehen Morde und Unfälle. Und das alles auf so wenig Platz. Eigentlich kann man es mit der Serie 24 vergleichen, in der auch ewig viel passiert, Hauptsache spektakulär und das innerhalb kürzester Zeit.
Ich mag so etwas gar nicht und war eigentlich immer gelangweilt. Aber vielleicht mag die Zielgruppe ja so etwas, das kann ich nicht einschätzen.
Ich kann nur sagen, dass ich schon deutlich bessere Actionbücher gelesen habe für das Zielalter. Und das muss ich so sagen, ich bin ja immer ehrlich.

Keiner der Charaktere konnte bei mir punkten, aber auch einfach nur, weil man nicht wirklich viel über sie weiß. Es dreht sich alles um die actionreiche Handlung. Und hier hat der Autor möglichst alles, was jemals in Actionfilmen vorkam, herausgeholt und zusammengewürfelt. Für mich war das weder stimmig, noch glaubwürdig, aber das sollte es wohl auch nicht sein.
Ich muss allerdings zugeben, dass es doch auch immer wieder zu Überraschungen und Wendungen kam, die ich so nicht vorausgesehen habe. Für die Rasanz ist alles getan, für die Geschichte leider nicht. Zumindest für mich nicht.
Wer aber eine actiongeladene Geschichte ohne viel Tiefgang lesen will, in der es einfach nur knallt, der kann sich hier gerne bedienen.

 

Mein Fazit:

 

Auf „The Haven“ von Simon Lelic war ich unheimlich gespannt und wurde doch herb enttäuscht. Es ist eine rasante Actiongeschichte, das muss ich zugegen. Allerdings ist es eine, die alles zusammenträgt, was ich nicht mag. Der Autor hat alles Mögliche aus dem Actionbereich zusammengetragen und auf seine Charaktere losgelassen, Hauptsache es knallt. Mir fehlt einfach „das mehr“ in der Geschichte. So ist es eine actiongeladene Geschichte, die viel zu viel Rasanz bietet und an allen anderen Stellen vollkommen versagt. Charaktere, Hintergrundinformation, Details, Glaubwürdigkeit – alles wird knapp oder gar nicht angerissen. Für mich ist das zu wenig und genau deshalb mag ich das Buch gar nicht und empfehle es auch nicht. Wer genau so etwas allerdings mag, kann gerne zugreifen.

(Meine Bewertung: 2 Sterne)

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