Legendary – Ein Caraval Roman von Stephanie Garber

Legendary – Ein Caraval Roman von Stephanie Garber

|Werbung| Legendary wurde mir durch den Piper Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Für mich schwächelt der Band etwas im direkten Vergleich zu Caraval.

Legendary – Ein Caraval Roman
Von Stephanie Garber

Legendary von Stephanie Garber

Donatella Dragna hatte kaum Zeit, sich an ihr neues Leben bei den Caraval-Schauspielern zu gewöhnen, als sie erfährt, dass Caraval-Master Legend die Aufführung eines neuen Spiels plant. Inmitten der Vorbereitungen spielt Donatella jedoch ein anderes, ebenso tödliches Spiel: Sie hat Schulden und es ist an der Zeit, diese zu begleichen. Wenn Donatella die Freiheit behalten will, die sie und ihre Schwester Scarlett sich so hart erkämpft haben, muss sie den Master von Caraval hintergehen. Donatella weiß, dass Legend gefährlich ist, doch sie lässt sich auf sein Spiel ein. Und obwohl sie sich geschworen hat, dass sie sich nie verlieben wird, ist ihr Herz plötzlich genauso in Gefahr wie ihr Leben …

Bild- und Textquelle: Piper Verlag


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 02. Dezember 2019 (TB)
Verlag: Piper
Reihe: Band 2 von 3
Seiten: 448
Preis: Taschenbuch 10,00€, EBook 9,99€
ISBN: 978-3-492-28213-0
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Legendary von Stephanie Garber

Meine Meinung:

Nachdem mich Stephanie Garber mit Caraval bereits absolut begeistern konnte, musste ich auch zu Legendary greifen. Was freute ich mich darauf, in diese magische Welt zurückzukehren. Und auch wenn zwischen beiden Büchern über 2 Jahre vergangen sind seit ich sie gelesen habe und ich von Caraval im Detail nicht mehr viel wusste, kam ich wieder superleicht in die Geschichte.
Natürlich liegt das auch an Stephanie Garbers einnehmenden Schreibstil. Ich liebe diesen schmalen Grat zwischen Fiktion und Realität und das Spiel mit dem Leser. Außerdem schreibt sie einfach so lebendig und voller Vielfalt, dass ich nicht genug bekommen konnte.
In Legendary übernimmt Tella die Hauptrolle und Scarlett tritt nur am Rande auf. Die Schwestern haben die Rollen getauscht und mir hat das richtig gut gefallen. Eigentlich sogar besser, denn Tella‘s Art fand ich unheimlich amüsant. Sturköpfig, etwas zu selbstbewusst, mutig und mit großer Klappe muss sie sich dieses Mal dem Spiel des großen Caraval-Masters Legend stellen. Und es geht natürlich wieder um Leben und Tod.

Das Spiel selbst konnte mich dieses Mal allerdings gar nicht so begeistern wie Caraval selbst. Damit hatte ich aber fast schon gerechnet, denn ich kannte die Grundversion ja bereits und das Überraschende der Idee war weg. Es war aber alles unheimlich faszinierend, vor allem mit der Idee der Schicksalsmächte, die dieses Mal die Gefahr darstellen. Dennoch war mir Tella doch zu sehr Einzelspieler. Die restlichen Spieler hatten kaum Raum und das richtige Spielfeeling wie in Caraval setzte nicht ein.
Dadurch kamen mir Tellas Gespräche mit den anderen Charakteren auch recht einseitig vor und wiederholten sich teils, was mich eher etwas langweilte. Die Spannung war nicht so durchgängig da wie ich es vom ersten Band gewohnt bin.

Ein großes Geheimnis gilt es dieses Mal zusätzlich zu enthüllen: Legends Identität. Und ich muss sagen, hier war ich etwas enttäuscht, denn für mich stand relativ schnell fest, wer Legend eigentlich ist und ich sollte auch nicht mehr überrascht werden, zumindest in diesem Fall. Der Weg zur vollständigen Enthüllung war allerdings sehr stimmig und überzeugend dargestellt.

Die Geschichte selbst bietet so einige Wendungen und Überraschungen, mit denen ich nie gerechnet hätte. Was haben mich die verschiedenen Schicksalsmächte und ihre Legenden begeistern können. Richtig schön düster, teils brutal und mehr als faszinierend. Das Spiel in Legendary an sich ist einfach dunkler und das hat mir auch richtig gut gefallen, auch wenn es nicht ganz so magisch war wie erwartet.

Neben Tella hat es mir dieses Mal auch ein anderer Charakter richtig angetan und ich habe mich so gefreut, dass er eine größere Rolle einnehmen darf: Dante. Hach, was ein herrlich düsterer Charakter. Genau mein Geschmack. Genauso wie Jacks, der mich auch unheimlich fasziniert hat. Natürlich alles unter der Magie von Caraval: was ist real und was das Spiel.

Alles in allem schwächelt Legendary für mich zwar etwas im direkten Vergleich zu Caraval, es war aber dennoch sehr spannend und faszinierend. Ich freue mich jetzt auf das Finale, das hoffentlich auch übersetzt wird.

 

Mein Fazit:

 

Im direkten Vergleich mit Caraval schwächelt Legendary von Stephanie Garber für mich etwas. Die Magie des Spiels war nicht so ganz greifbar und überraschend wie im Auftakt. Dafür konnte die Geschichte mit den neuen Gefahren und Tella als Hauptcharakter bei mir punkten. Zwischendurch ist es etwas langatmig, auch weil Tella meist als Einzelspieler agiert. Dennoch war es faszinierend wieder in diese Welt einzutauchen und ich freue mich jetzt auf das Finale.

 

Hier findet ihr nochmals meine Meinung zu Band 1:

CARAVAL von Stephanie Garber

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