Magic Tales – Verhext um Mitternacht von Stefanie Hasse

Magic Tales – Verhext um Mitternacht von Stefanie Hasse

|Werbung| Magic Tales wurde mir durch den Loewe Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Mir war es doch zu seicht und vorhersehbar, aber ganz nett für zwischendurch.

Magic Tales – Verhext um Mitternacht
Von Stefanie Hasse

Magic Tales – Verhext um Mitternacht Von Stefanie Hasse

Es war einmal eine Prinzessin, die ihren Prinzen suchte.
Tristan und seine beiden Stiefbrüder – das war noch nie eine gute Beziehung. Vor allem seit dem Tod seines Vaters hat Tristan unter den Mobbingattacken seiner Brüder zu leiden. Als einziger in der Familie hat er keine magischen Fähigkeiten und kann sich daher nicht wehren. Und natürlich wird er auch nicht zu den Bällen mitgenommen, die anlässlich des großen Walpurgistreffens stattfinden. Nur seine alte Freundin Mara hält zu ihm. Und Ela, die neue Schülerin aus dem fernen Rom. Aber Ela hat einen ganz speziellen Auftrag. Dafür braucht sie ausgerechnet ihn, Tristan. Wenn er doch nur ein kleines bisschen Magie hätte …

Bild- und Textquelle: Loewe Verlag


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 16. September 2020
Reihe: ja, Band 1
Verlag: Loewe
Seiten: 368
Preis: Hardcover 16,95€, EBook 9,99€
ISBN
Altersempfehlung: ab 13 Jahren
Weitere Informationen zu “Magic Tales” direkt bei Loewe oder

Magic Tales – Verhext um Mitternacht Von Stefanie Hasse

Meine Meinung

 

Märchen kann ich nicht widerstehen und so musste ich auch das verdrehte Märchen „Magic Tales“ von Stefanie Hasse lesen. Cinderella neu interpretiert und gemischt mit Hexen und Magie.
Richtig gut gefallen hat mir, dass ein Prinz die Hauptrolle als Aschenputtel übernimmt und auch die Geschichte der Hexen. Doch auch wenn ich die Idee echt klasse finde, konnte mich die Umsetzung nicht so begeistern. Für mich war alles doch zu seicht und klischeebehaftet. Für zwischendurch ist es aber in Ordnung.
„Magic Tales“ lässt sich richtig leicht und schnell weglesen. Der Stil ist sehr einfach und leicht gehalten. Durch die für mich durchschaubare Handlung musste ich da auch nicht wirklich mitdenken und konnte mich einfach berieseln lassen. Dafür ist das Buch bestens geeignet. Denn unterhaltsam ist es und hat durchaus interessante Ansätze.
Für mich aber leider auch nicht mehr, weshalb ich das Buch doch recht mau fand. Die Anlehnung an Cinderella ist zu erkennen, auch wenn es nicht mehr so viel mit dem ursprünglichen Märchen zu tun hat. Aber die Hauptcharaktere Ela und Tristan übernehmen ihre Rollen und erzählen uns abwechselnd ihre Geschichte.
Wobei ich sagen muss, dass ich Elas Sicht deutlich interessanter fand, denn hier spielt sich die Magie und das Leben der Hexen ab. Tristan fand ich eher langweilig als verspotteter Nichtmagischer und auch etwas weinerlich. Überraschungen gab es für mich von den beiden nicht, ich konnte mir schon denken, wie alles ausgeht und sollte in dieser Hinsicht auch nicht enttäuscht werden. Was mir nur gar nicht gefallen hat, ist, dass die beiden doch recht blass blieben, so dass sie für mich nicht greifbar wurden. Und natürlich leben beide etliche Klischees aus, die mich wirklich nur noch langweilen und nerven. Da gibt es Nebencharaktere, die ich deutlich interessanter fand.

Und auch wenn der Verlauf der Geschichte sehr einfach gehalten ist und vorhersehbar, gab es doch die ein oder andere Überraschung, die auch etwas Spannung in die Geschichte bringt. Das Ende war nochmal richtig schön actionreich und hier wurde ich auch das erste Mal richtig mitgerissen. Schade, dass der Rest der Geschichte mich nicht überzeugen konnte. Ich hatte echt den Eindruck, dass ich dem Stil der Autorin entwachsen bin und das obwohl ich sehr gerne Kinderbücher lese. Aber in „Magic Tales“ wird mir einfach zu viel mit Klischees gespielt, die mich schon lange nicht mehr begeistern können.
Für mich hatte die Geschichte gute Ansätze und auch den Mix aus Märchen mit den Hexenelementen gefiel mir, aber im Ganzen konnte das Buch mich nicht überzeugen. Für zwischendurch war es jetzt ganz nett zu lesen, aber wirklich empfehlen würde ich es nicht.

Mein Fazit:

In „Magic Tales“ mixt Stefanie Hasse das altbekannte Märchen Aschenputtel mit Hexen und Magie. Eine Mischung, die mir sehr gefallen hat. Dennoch ist mir die Geschichte zu vorhersehbar, zu seicht und zu klischeebehaftet, um bei mir punkten zu können. Für zwischendurch war es jetzt echt amüsant, aber empfehlen würde ich es nicht unbedingt.

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