Knochenblumen welken nicht von Eleanor Bardilac

Knochenblumen welken nicht von Eleanor Bardilac

|Werbung| Knochenblumen welken nicht wurde mir durch die Verlagsgruppe Droemer Knaur als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Ich hatte etwas anderes erwartet, aber dennoch positiv überrascht.

Knochenblumen welken nicht

von Eleanor Bardilac

Knochenblumen welken nicht  von Eleanor Bardilac

Dunkle Magie, unheimliche Ritualmorde und eine junge Frau, die ihren Weg finden muss:
»Knochenblumen welken nicht« ist ein orgineller und sympathischer Fantasyroman in einem Setting, das an Wien um 1900 erinnert.
In der prächtigen Stadt Vhindona ist man stolz auf geschickte Erfinder und reiche Händler – allem, was mit Magie zu tun hat, steht man dagegen misstrauisch gegenüber. Deshalb versucht Aurelia seit Jahren, ihre magische Begabung geheim zu halten. Doch als die junge Frau Zeugin eines Mordes wird, kommt dabei auch ihr Geheimnis ans Licht, und Aurelia wird dem mächtigen Nekromanten Marius Cinna als Schülerin zugeteilt.
Als die wissbegierige junge Frau herausfindet, was wirklich hinter einer unheimlichen Serie von Ritualmorden steckt, und welche Rolle Marius dabei spielt, muss sie sich entscheiden: für ihren neuen Meister oder für ihre Heimatstadt.
Das erfrischend andersartige Fantasy-Debüt von Eleanor Bardilac begeistert mit vielschichtigen Charakteren, einer packenden Story und einer detailreichen Götterwelt.

Bild- und Textquelle: Verlagsgruppe Droemer Knaur


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 01. Juli 2021
Verlag: Knaur Fantasy
Seiten: 400
Preis: Hardcover 17,00€, EBook 13,99€
ISBN: 978-3-426-52716-0
Weitere Informationen zu „Knochenblumen welken nicht“ direkt bei Droemer Knaur oder Amazon.de

Knochenblumen welken nicht  von Eleanor Bardilac

Meine Meinung:

 

„Knochenblumen welken nicht“ hat mich alleine schon durch seinen ungewöhnlichen Titel angezogen. Dazu wird von Ritualmorden und dunkler Magie gesprochen. Das ist ja genau meins und deshalb musste ich es unbedingt lesen.

Am Ende habe ich nicht wirklich das bekommen, was ich erwartet habe, was ich echt schade finde. Aber dennoch konnte mich die Geschichte um Aurelia und ihren Meister Marius Cinna überzeugen, wenn auch mit kleineren Abstrichen.

Als Aurelias Eltern an ihr magische Fähigkeiten entdecken, sperren sie die junge Frau über Jahre hinweg ein, da diese doch verpönt sind in ihrer Gesellschaftsschicht. Dennoch kommen diese eines Tages ans Licht und Aurelia wird auch noch in Verbindung mit einem grausigen Ritualmord gebracht. Ihr Glück ist es, dass sie einem Meister unterstellt wird und in Magie ausgebildet werden soll. Doch ist es wirklich Glück bei einem Nekromanten in die Lehre zu gehen?

Hmm…ja, ich wurde sehr gut unterhalten von „Knochenblumen welken nicht“, dennoch bleibt ein Ticken Enttäuschung zurück. Denn von den angesprochenen Ritualmorden bekommt man nicht viel mit. Die Handlung und auch die Ermittlungen spielen sich eher nebensächlich ab und kommen erst wieder gegen Ende zum Einsatz.

Das war aber auch die einzige Enttäuschung für mich, denn der Rest hat mir richtig gut gefallen. Hauptsächlich begleiten wir Aurelias Ausbildung und lernen hier nicht nur faszinierende Zweige der Magie kennen, sondern lernen auch viel über die Magie selbst und die Götterwelt dahinter kennen. Fand ich alles hoch interessant.

Aufgelockert wird das alles durch die Art von Meister Cinna. Ein richtig griesgrämiger und doch humorvoller Mann. Ich musste so oft über ihn schmunzeln. Er war mir einfach sofort sympathisch. Genauso wie sein Nachbar. Zu göttlich die beiden zusammen.

Die Charaktere mochte ich eh alle. Auch Meister Cinnas Gehilfen. Sehr speziell, diese Gestalten. Alle hatten die nötige Tiefe, dass man sie greifen konnte. Auch wenn nicht alle zu durchschauen waren, was ja sehr positiv ist. Aurelia hat mir besonders gut gefallen, vor allem ihre Entwicklung zu erleben. Hier würde ich gerne noch weitere Stunden mit den magischen Charakteren verbringen.

Allerdings muss ich sagen, dass die Spannung im Buch etwas zu kurz kommt für meinen Geschmack. Es ist zwar alles unheimlich interessant, aber auf den Punkt kommen wollte die Handlung nicht wirklich. Erst die letzten 100 Seiten haben dann vor Spannung gesprüht und alles gipfelte in einem recht spektakulären Finale.

Ich hatte jetzt eher den Eindruck, als wäre dies der Auftakt einer Reihe und die Einführung in diese Welt. Ich bin gespannt, ob es wirklich weitergeht, denn die Geschichte hat mehr als Potential.

 

Mein Fazit:

 

Von „Knochenblumen welken nicht“ von Eleanor Bardilac habe ich wirklich etwas ganz anderes erwartet, als ich bekommen habe. Die Ritualmorde agieren leider sehr am Rande und kommen erst zum Ende zu tragen. Dennoch konnte mich diese Geschichte voller Magie und Götter überzeugen, vor allem durch die authentischen und auch skurrilen Charaktere. Etwas mehr Spannung hätte zwischendurch für meinen Geschmack nicht geschadet, auch wenn die Handlung immer faszinierend zu verfolgen ist. Am Ende werden wir belohnt, auch wenn das Buch auf mich eher den Eindruck eines Reihenauftakts macht. Ich hoffe ja wirklich, dass wir nochmals in diese Welt zurückkehren. Von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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