Katie Wildheart 1 von Stephanie Burgis

Katie Wildheart 1 von Stephanie Burgis

|Werbung| Katie Wildheart wurde mir durch die S. Fischer Verlage als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank! Es war wirklich eine süße Geschichte, auch wenn sie mich nicht komplett begeistern konnte.

Katie Wildheart – Mit dem Zauberspiegel durch die Wand

Von Stephanie Burgis

Ein wildes Herz und große Magie!
Katie ist die jüngste, aber auch die einzige von drei Schwestern, die es wagt, sich gegen ihre strenge Stiefmutter aufzulehnen. Als ihre älteste Schwester Elissa mit dem finsteren, aber wohlhabenden Sir Neville verheiratet werden soll, will Katie das um jeden Preis verhindern. Zum Glück fällt Katie ein magischer Spiegel ihrer verstorbenen Mutter in die Hände. Sie kann es kaum glauben: Offensichtlich hat sie die magischen Kräfte ihrer Mutter geerbt! Mit dem Zauberspiegel kann sie sich in andere Personen verwandeln und sogar durch Wände gehen! Aber auch der unheimliche Sir Neville ist hinter dem Zauberspiegel her. Katie gibt alles, um sich und ihre Schwestern zu retten.

Bild- und Textquelle: S. Fischer Verlage


Bibliografie:

 

Erschienen: 27. März 2019

Verlag: Fischer KJB

Reihe: ja, Band 1

Seiten: 368

Preis: Hardcover 15,00€, EBook 12,99€

ISBN: 978-3-7373-4146-2

Altersempfehlung: ab 10 Jahren

Weitere Informationen zu Katie Wildheart direkt bei den Fischer Verlagen oder Amazon.de


Meine Meinung:

 

Kinderbüchern kann ich einfach nicht widerstehen, vor allem nicht, wenn sie so genial klingen, wie Katie Wildheart von Stephanie Burgis. Allerdings muss ich sagen, auch wenn die Geschichte schön und amüsant zu lesen ist, war sie mir persönlich doch etwas zu kindlich und konnte mich nicht gänzlich begeistern.

Aber fangen wir doch am Anfang an. Katies Geschichte spielt im Jahre 1803 und allein das Setting und die Atmosphäre fand ich wundervoll. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und ich konnte mich in der Gesellschaft der feinen Ladys und Sirs komplett verlieren.

Herausgestochen hat hier natürlich Katie selbst, die recht wenig von den förmlichen und geziemten Umgangsformen hält. Ein kleiner Wirbelwind mit riesigem Herz und jeder Menge Verstand, die ihre ganze Familie auf Trab hält. Sehr zum Leidwesen ihrer Stiefmutter, die stets darauf bedacht ist, sich ihrem Stand entsprechend zu verhalten. Das hat doch für etliches Schmunzeln gesorgt.

Um den Wohlstand der Familie zu erhalten soll Katies älteste Schwester Elissa mit einem reichen Sir verheiratet werden, doch das passt Katie so gar nicht. Denn nicht nur sie vermutet ein dunkles Geheimnis hinter Sir Neville. Als sie dann auch noch den Zauberspiegel ihrer verstorbenen Mutter findet und plötzlich im Fokus von Sir Neville steht, liegt es an ihr, ihre Familie zu retten.

Katie Wildheart ist eigentlich eine gelungene Mischung aus Magie und Krimi in einem altertümlichen Setting. Und es steckt auch deutlich mehr dahinter, als man am Anfang vermutet. Aber mir persönlich war es etwas zu wenig. Es war richtig echt amüsant Katie dabei zuzuschauen, wie sie das dunkle Geheimnis löst, sich bösen Schurken stellt und dabei ihr eigenes Geheimnis aufdeckt, aber mehr auch leider nicht. Für mich hat der Geschichte einfach die Spannung gefehlt. Ich fand es zwischendurch immer recht langatmig, wenn die Geschwister mal wieder gestritten haben, wir die gesellschaftlichen Pflichten verfolgt haben und sogar hinter das Familiengeheimnis kamen. Aber das liegt wohl auch daran, dass es mir im Ganzen zu kindlich war.

Auch die Magie kam mir etwas zu kurz, aber das wird sich im zweiten Band deutlich ändern, wie ich das gelesen habe. Man kann sich da sicher auf etwas freuen.

 

Mein Fazit:

 

Katie Wildheart von Stephanie Burgis ist ein wirklich gelungener Auftakt einer neuartigen Reihe. Die Geschichte selbst ist eine Mischung aus Alt und Neu, Geschichte und Magie, gespickt mit feiner Detektivarbeit und einer eigenwilligen, herzlichen Prota. Es war wirklich amüsant Katies Geschichte zu erleben, allerdings war es mir persönlich auch etwas zu kindlich und zwischendurch zu langgezogen. Das gewisse Etwas, dass mich das Buch komplett überzeugt hätte, hat mir noch gefehlt.

Meine Bewertung: 4 Sterne

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