The Frost Files von Jackson Ford – speziell und außergewöhnlich

The Frost Files von Jackson Ford – speziell und außergewöhnlich

|Werbung| The Frost Files wurde mir durch die Verlagsgruppe Droemer Knaur als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Es war echt abgefahren, konnte mich aber nicht gänzlich überzeugen.

The Frost Files – Letzte Hoffnung

Von Jackson Ford

The Frost Files von Jackson Ford

Rasante Action & paranormale Fähigkeiten:
raffiniert konstruierte Urban-Fantasy mit einer richtig coolen Super-Heldin!
Teagan Frost ist wirklich nicht leichtsinnig: Wenn man über psychokinetische Fähigkeiten verfügt, ist es schließlich keine große Sache, ungesichert von einem Hochhaus zu springen.
Ihre psychokinetischen Fähigkeiten machen Teagan Frost zum wertvollsten Mitglied einer geheimen Einsatztruppe der US-Regierung. Zusammen mit Hackerin Reggie, Organisations-Genie Paul, der bestens vernetzten Annie und Carlos, der alles fahren kann, was Räder hat, kommt sie immer dann zum Einsatz, wenn FBI und NSA nicht mehr weiter wissen.
Doch als nach einem ihrer Einsätze in Los Angeles der Chef einer global agierenden Textilfirma ermordet aufgefunden wird – erdrosselt mit einer Stahlstange als wäre es nur ein dünner Draht –, wird Teagan Frost über Nacht zur gesuchten Mörderin. Selbst ihr eigenes Team zweifelt an Teagans Unschuld, obwohl ihre Kräfte für eine solche Tat nicht annähernd ausreichen. Nur wer verfügt dann über derart starke paranormale Fähigkeiten? Als ein weiteres Mordopfer auftaucht, beginnt für Teagan Frost und ihr Team eine halsbrecherische Jagd quer durch Los Angeles.
Jackson Fords actionreicher Urban-Fantasy-Roman punktet mit hohem Tempo, überraschenden Wendungen und einer Mischung aus politischen Verwicklungen und persönlicher Rache-Story.

Bild- und Textquelle: Droemer Knaur


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 01. April 2020
Verlag: Knaur
Reihe: ja, Band 1
Seiten: 480
Preis: Taschenbuch 16,99€, EBook 12,99€
ISBN: 978-3-426-52525-8
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The Frost Files von Jackson Ford

Meine Meinung:

 

Was war ich gespannt auf „The Frost Files“ von Jackson Ford. Endlich mal etwas Neues und HELL YES Teagan Frost mit ihren psychokinetischen Fähigkeiten ist wirklich eine Hausnummer. Allerdings auch eine sehr spezielle. Wir kamen nicht sonderlich miteinander klar, leider.

Und gerade das ist enorm wichtig in diesem Buch. Denn Jackson Ford lässt Teagan diese rasante Geschichte erzählen. Das macht sie auf eine etwas gewöhnungsbedürftige Art. Sie spricht den Leser teilweise direkt an, was ich sehr genial finde, allerdings mag ich ihre Ausdrucksart einfach nicht. Es ist alles sehr umgangssprachlich, slangbehaftet mit teils echt wirren Gedanken über Essen und alles, was ihr gerade in den Sinn kommt. Dazu nachher mehr…

…denn: die Story an sich ist genial! Sie ist unheimlich rasant, auch wenn ich sagen muss, dass mir teilweise die Spannung fehlte. Teagan Frost und ihr Team erledigen als Geheimorganisation der Regierung gefährliche Aufträge, bei denen ihre Gabe voll zum Einsatz kommt. Und die ist echt faszinierend, auch was sie damit alles anstellt. Der Wahnsinn. Teagan kann alle materiellen Dinge um sich herum per Gedanken bewegen und macht sie damit zur ultimativen Waffe. Bisher dachte sie immer, dass sie die Einzige ihrer Art ist. Weit gefehlt, denn plötzlich geschehen grausame Morde, offensichtlich durch Psychokinetik verursacht und Teagan muss beweisen, dass sie diese nicht verübt hat. Eine Jagd nach dem wahren Mörder beginnt, in der sich das Team mehr oder weniger legalen Methoden bedient und nicht nur einmal in Todesgefahr gerät. Wie gesagt, die Story hat es in sich und die fand ich auch genial. Vor allem ist sie so toll undurchschaubar und birgt etliche Überraschungen für den Leser. Allerdings ist sie an manchen Stellen doch auch etwas wirr und langatmig.

Für mich gab es jedoch ein großes Manko: Teagan und ihr Team. Alle blieben für mich blass zurück und somit nicht wirklich greifbar. Sinnvoll einerseits, da ein jeder nicht nur ein Geheimnis mit sich herumträgt, aber dadurch konnte ich auch keinen wirklich einschätzen und das Mitfiebern und Mitraten blieb bei mir echt auf der Strecke. So habe ich zwar einen Actionthriller gelesen, aber nicht erlebt und das ist für mich schon auch immer ein wichtiger Punkt. Wie diese typischen Action Blockbuster im Kino, jede Menge Geballer und Action, sehr unterhaltsam, aber es bleibt nicht wirklich etwas zurück.

Dabei mochte ich die Teammitglieder von Teagan im Grunde und fand sie echt faszinierend, auch wenn ich mir deutlich mehr Infos über sie gewünscht hätte. Nur Teagan…wir kamen miteinander nicht klar. Für mich war sie ein bockiger, selbstsüchtiger kleiner Junge. Und ja, ich hatte durch ihre Art irgendwie nie eine Frau im Kopf, verrückt. Am Anfang fand ich sie noch höchst amüsant, aber nach einiger Zeit ging mir ihr Humor mit der zu zynischen und zu pessimistischen Art einfach auf den Keks. Das war mir zu viel des Guten. Deswegen fand ich auch alles, was sie betraf, unheimlich faszinierend, aber es kümmerte mich auch nicht. Teagan Frost ist aber so ein Charakter, entweder kann man mit ihr oder nicht. Sehr speziell und eigen…wie die ganze Geschichte eigentlich.

Ich fand es genial diese zu lesen, weil es endlich mal etwas Neues war, auch wenn es nicht neuartig ist. Allerdings hätte etwas mehr Tiefe und eine nicht ganz so aufgesetzte Prota das Buch für mich noch besser gemacht. Ich kann es jedenfalls echt empfehlen, muss aber noch in mich gehen ob ich Teagan noch weitere Bände ertrage.

 

Mein Fazit:

 

„The Frost Files“ von Jackson Ford ist wirklich ein außergewöhnlicher und paranormaler Thriller mit einer sehr speziellen Prota. Leider kam ich mit Teagan Frost nicht so wirklich klar und konnte auch ihre Teammitglieder nicht richtig greifen. Ich befand mich zwar mitten in einer rasanten Geschichte voller Überraschungen, erlebte sie aber nicht. Das gewisse Etwas wollte nicht überspringen, dennoch kann ich das Buch empfehlen. Ein Leseerlebnis und Staunen über die Gaben war es. Von mir gibt es solide 4 Sterne.

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