Ich bin Gideon von Tamsyn Muir – Kurzrezension Abbruch

Ich bin Gideon von Tamsyn Muir – Kurzrezension Abbruch

|Werbung| Ich bin Gideon wurde mir über das Bloggerportal durch den Heyne Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich habe es leider nach 200 Seiten abgebrochen…

Ich bin Gideon
Von Tamsyn Muir

Ich bin Gideon Von Tamsyn Muir – Kurzrezi Abbruch

Gideon Nav reicht es. Sie hat genug von dem düsteren Planeten voller verknöcherter Nonnen, starrer Regeln und schwarzer Klamotten, auf dem sie aufgewachsen ist. Genug von einem Leben als Dienerin des Neunten Hauses. Vor allem aber hat sie genug von Harrowhark Nonagesimus, der Erbin eben jenes Hauses, die Gideon mit ihrer herrischen Art das Leben schwer macht. Also packt Gideon ihr Schwert und ihre Pornohefte ein, um endlich von diesem gottverlassenen Planeten zu verschwinden. Doch sie wird erwischt. Die Strafe für ihren Fluchtversuch ist unangenehm: Sie soll Harrowhark als Schwertmeisterin an den kaiserlichen Hof begleiten, wo diese, gemeinsam mit den Erben der anderen royalen Häuser, an einem Wettkampf auf Leben und Tod teilnimmt. Wenn sie den Untergang des Neunten Hauses und ihres Planeten verhindern wollen, müssen die beiden wohl oder übel zusammenarbeiten. Und das, obwohl sie einander auf den Tod nicht ausstehen können – oder?

Bild- und Textquelle: Randomhouse


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 13. April 2020
Verlag: Heyne
Reihe: Band 1
Seiten: 608
Preis: Taschenbuch 14,99€, EBook 11,99€
ISBN: 978-3-453-42373-2
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Ich bin Gideon Von Tamsyn Muir – Kurzrezi Abbruch
Abbruch-Kurzrezension

Als ich „Ich bin Gideon“ von Tamsyn Muir das erste Mal gesehen hatte, war ich sofort hin und weg. Allein das Cover und der schon abartig skurrile Klappentext machten mich so neugierig.
Nach 200 Seiten musste ich dann leider einsehen, dass das Buch und ich keine Freunde werden und dabei sage ich nicht mal, dass es schlecht ist. Aber kennt ihr das, wenn ihr ein Buch lest und euch einfach nur dumm fühlt? Dumm wie nicht gebildet. Ich habe einfach nicht verstanden, was mir die Autorin hier erzählt und das obwohl ich mich zwischenzeitlich köstlich amüsiert habe.
Der Einstieg in die Geschichte war schon hart. Es ist einfach so viel, dieses Weltensystem mit den neun Häusern verstreut im Weltall, wenn ich das richtig verstanden habe. Etliche komplizierte Begriffe und unaussprechliche Namen, die auf einen einprasseln.
Wir bewegen uns zunächst im neunten Haus, aus dem Gideon unbedingt flüchten will. Ein Haus, das dem Totenkult angehört und auch irgendwie nur aus Skeletten, Mumien, Nekromanten und so weiterbesteht. Ich habe das schon nicht gänzlich erfassen können. Auch wenn ich die Idee irgendwie cool fand, dass überall Skelette rumlaufen, die als Diener agieren. Aber mir war das definitiv zu wirr und kompliziert beschrieben, so dass ich nicht wirklich mitkam.

Die Autorin schreibt für mich sehr anstrengend und kompliziert, ich habe sehr langsam lesen müssen und es irgendwie doch nicht bildlich in meinem Kopf zusammen bekommen. Mir war es zu verschachtelt, zu viele unbekannte Begriffe aus dieser erschaffenen Welt. Ich musste manche Sätze doppelt lesen um dann doch aufzugeben, weil ich den Sinn nicht verstanden habe. Dabei schreibt sie aber auch sehr rotzig und bissig, was mir sehr gefallen hat. Es ist sehr eigen.

Nur kann ich euch zum Beispiel die Welt und alles nicht wirklich erklären, weil ich es nicht verstanden habe. Ich weiß auch gar nicht wirklich, was ich hier auf den 200 Seiten gelesen habe. Es ist alles so skurril und wirr. Da komme ich nicht mit. Und was noch entscheidend für mich dazukam, die verständliche Handlung war für mich echt zäh, denn wirklich viel ist da noch nicht passiert. Ich vermisste die Spannung.

Und das finde ich echt schade, denn ich wollte das Buch wirklich mögen. Gideon fand ich von der ersten Seite an absolut genial. So eine rotzige KickAssBitch mit großer Klappe und eigenem Kopf. Auch ihre Wortgefechte mit Harrow, ihrer Herrscherin, waren göttlich. Aber was bringt es denn, wenn ich die Gesamtumstände der Geschichte nicht erfassen kann?!
„Ich bin Gideon“ ist wirklich sehr speziell, was ich normalerweise unheimlich liebe, aber hier ist es mir doch zu viel auf einmal. Der komplizierte Schreibstil, die für mich nicht erfassbare Welt, die unendliche Vielfalt an komplizierten Namen und Ausdrücken und eigentlich alles, was sich nicht in direkter Rede befindet.
Ich kann euch nur empfehlen, euch auf jeden Fall die Leseprobe anzuschauen, wenn euch das Buch auch so anlacht wie mich.
Am Ende habe ich mich dazu entscheiden, das Buch abzubrechen. Für mich macht es einfach keinen Sinn zu lesen ohne zu verstehen, was ich da eigentlich lese, da kann ich noch so begeistert von der Prota sein. Es klappt leider nicht mit uns. Da fehlt mir dann leider der Spaßfaktor.

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