Das Schicksal der Rose 1 – Erwachen des Lichts von Cassandra Seven

Das Schicksal der Rose 1 – Erwachen des Lichts von Cassandra Seven

Werbung| Das Schicksal der Rose wurde mir durch die Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Nach einem schwachen Anfang wurde es noch richtig genial.

Das Schicksal der Rose 1 – Erwachen des Lichts
Von Cassandra Seven

Das Schicksal der Rose 1 – Erwachen des Lichts Von Cassandra Seven

 

Zwei FUNKEN – Licht und Dunkelheit
Eine PRINZESSIN, die ihrem SCHICKSAL trotzt – und zur ROSE aufsteigt
Eine LIEBE – die UNMÖGLICHES überwindet
Ein auswegloser KRIEG
Ein romantischer Fantasyroman mit einem Hauch Magie und eindeutigen Szenen.
Leana, Prinzessin und letzte Trägerin des Funken Lichts kehrt nach Lichthof, Ihrer Heimat und Sitz des Königreichs nach Jahren des Exils zurück. Ihr Vater König Leander führt Ihre Armee in die größte Schlacht des Lichtreiches gegen Lord Veh und die Retsen, den Anhängern der Dunkelheit. Auf Ihrer Heimreise verliebt sie sich in den jungen Heerführer Damian, der sie sicher nach Hause geleiten soll. Doch er deckt auch dabei ihr größtes Geheimnis auf, Leana hat sich dem mystischen Orden der Rose angeschlossen und wurde zu deren Anführerin erkoren. Mit der Kraft des Lichts stellt sie sich gegen Ihren Vater und muss nun eine Möglichkeit finden, Ihr Volk, die Retsen und die Männer, die sie liebt vor dem blutigen Krieg zu bewahren.
Kann sie dem Schicksal trotzen und alle retten?

Bild- und Textquelle: Cassandra Seven


Bibliografie

Erscheinungsdatum: 13. September 2018
Verlag: ohne
Reihe: ja, Band 1
Seiten: 304
Preis: Taschenbuch 11,95€, EBook 2,99€
ISBN:
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Das Schicksal der Rose 1 – Erwachen des Lichts Von Cassandra Seven
Meine Meinung:



Von Romantasy lasse ich ja normalerweise meine Finger, da mir doch die Beziehung und die Liebe zu aufdringlich im Vordergrund steht. Allerdings musste ich „Das Schicksal der Rose“ von Cassandra Seven einfach lesen. Ich war angetan der Genrebezeichnung „Dark Fantasy Romance“ und dem Klappentext, der zu gut klingt, um da widerstehen zu können. Ich wusste also, auf was ich mich einlasse und rechnete auch mit recht klischeehaften Liebesszenen. Die gab es auch, aber leidglich zu Beginn.

Der Stil von Cassandra Seven ist sehr angenehm zu lesen. Sehr leicht und flüssig. Ohne große Komplexität, aber mit rotem Faden. Allerdings mir auch etwas zu oberflächig, da hätte es für meinen Geschmack etwas tiefer gehen können. Im Gesamten aber sehr gut zu lesen.

Ich muss gestehen, es dauerte einige Zeit, bis „Das Schicksal der Rose“ und ich Freunde wurden und das lag schlichtweg an der Liebesgeschichte. Bevor wir groß irgendetwas erfahren, ist sie plötzlich da. Und man liest nichts Anderes mehr als grüne Augen und muskulöser Körper. Sowas langweilt mich unheimlich und ich finde es einfach nur flach. Vor allem, weil ich Protas nicht ausstehen kann, die sofort beim Anblick eines ansehnlichen männlichen Gegenübers ihre Intelligenz verlieren und nur noch sabbern. Tja und da wir die Geschichte aus Leanas Sicht erleben, ist das leider einige Zeit so. Und ich muss ehrlich sagen, ich verstehe nicht, warum es die Liebesgeschichte hier so klischeemäßig angefangen wurde, denn später kann sie mich überzeugen und hat es echt in sich. 

Zum Glück ändert sich das Geplätscher vom Beginn schnell und zwar enorm. Aber deswegen muss ich auch leider sagen, dass ich das erste Drittel des Buches recht öde fand. Mir fehlen hier auch komplett die Details der Welt. Ich konnte das System bis jetzt leider noch nicht ganz erfassen. Allerdings sind die Ansätze, die wir bekommen haben, richtig interessant. Was mich natürlich brennend interessieren würde, wären Informationen über den Orden der Rose. Da kam mir bisher viel zu wenig und dabei sind die Gaben der Rosen echt der Wahnsinn.

Mir fehlt auch etwas die Tiefe in den Charakteren. So richtig greifbar wurden Leana und Damian für mich leider nicht und ich hätte auch hier mehr Informationen erwartet. Mal abgesehen von den Gefühlen füreinander, kenne ich sie leider gar nicht. Und dabei haben beide echt was zu bieten. Vielleicht kommt das ja alles noch im zweiten Band. Aber so macht alles doch einen sehr seichten Eindruck. Das Potential ist definitiv mehr als da, aber richtig ausgeschöpft wurde es noch nicht.

Die Geschichte wurde für mich dann aber richtig spannend und einnehmend, als Leana und Damian getrennt waren. Endlich hat das Mädel ihre Stärke wiedergefunden und wurde zur absoluten Kämpferin, zu der sie ausgebildet wurde. Und auch die Story wurde endlich düster und drehte sich um etwas Anderes als die Liebesgeschichte. Und das war echt mega fesselnd und absolut hochspannend umgesetzt. Voller Drama und Action und komischerweise waren dann die Liebesszenen hier perfekt integriert, dass ich sie spüren und mitfühlen konnte. Genau nach meinem Geschmack und ich saß vor dem Buch und dachte mir nur: warum nicht von Anfang an so. Die Grundidee und die Handlung ist so genial, dass ich leider sagen muss, dass der Beginn mir das Buch etwas versaut hat. Zumindest die Freude daran genommen hat.

Aber ab der Hälfte gab es echt kein Halten mehr und die fehlenden Informationen zum System machten mir auch gar nicht mehr so viel aus, weil einfach immer etwas geboten ist.
Richtig genial fand ich auch die Personifizierung von Gut und Böse. Licht und Dunkelheit. Hach, das wird sicherlich noch richtig spannend.
Die Autorin lässt natürlich alles in einem fiesen Cliffhanger enden, der mich echt neugierig macht, wie es denn weitergeht. Ich bin noch unschlüssig, aber ich denke schon, dass ich die Geschichte von Leana weiterverfolgen werde, das Ende war einfach zu gut. Aber ich brauche es nicht sofort und kann etwas warten.




Mein Fazit:



Es dauerte etwas, bis ich mit „Das Schicksal der Rose“ von Cassandra Seven warm wurde, aber dann schlug die Story voll ein. Von der Grundidee und der Handlung an sich bin ich echt begeistert. Mir fehlen nur die Details und die Informationen, vor allem zum Weltenaufbau und dem Orden der Rose. Für mich wurde das Potential noch nicht so richtig ausgeschöpft, aber meine Neugier wurde definitiv geweckt. Auch wenn der Anfang des Buches doch sehr plätschert und an den Nerven von „Nicht-Romantasy-Lesern zehrt.
Von mir gibt es für diesen Auftakt 3 Sterne.

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