Die Arena – Grausame Spiele von Hayley Barker

Die Arena – Grausame Spiele von Hayley Barker

|Werbung| „Die Arena“ wurde mir durch den Rowohlt Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Ihr müsst dieses Buch einfach lesen.

Die Arena – Grausame Spiele
von Hayley Barker

Die Arena von Hayley Barker

London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum “Zirkus” gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsigen Hochseilakte liefern.
Dort treffen Hoshiko und Ben zum ersten Mal aufeinander. Sie als Hauptattraktion in der Arena, er als Zuschauer in der VIP-Loge. Es ist eine schicksalhafte Begegnung für sie beide…

Bild- und Textquelle: Rowohlt Verlag


Bibliografie
Erschienen: 17. September 2019
Verlag: Wunderlich
Reihe: Band 1 von 2
Seiten: 480
Preis: Hardcover 18,00€, EBook 9,99€
ISBN: 978-3-8052-0048-6
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Die Arena von Hayley Barker

Meine Meinung:

 

„Dregs sind Ungeziefer. … Sie sind den englischen Pures in jeder Hinsicht intellektuell, moralisch und emotional unterlegen.“
Seite 119

London der Zukunft. Eine Welt, in der nur Pures etwas wert sind. Die reinblütigen Engländer. Sie hassen nichts mehr als die Dregs. Einwanderer und andere ethnische Minderheiten, die in Slums ohne Strom und Wasser zusammengepfercht um ihr Überleben kämpfen. Glücklich wären die Pures, wenn es keine Dregs mehr geben würde. Und genau das ist das Ziel von Bens Mutter. Die angesehenste Person der Welt auf dem Weg zur Präsidentin und maßgebend beteiligt an den Plänen zur Auslöschung der Dregs. Der Abschaum muss verschwinden.
Mit diesem Wissen und dieser Einstellung ist Ben aufgewachsen und kennt es nicht anders. Dennoch ist er anders, denn in einem unterkühlten Elternhaus, ist sein einziger Bezugspunkt ausgerechnet eine Dreg-Dienerin, die ihm eine wichtige Botschaft vermittelt:

„Denke selbst. Urteile selbst. Triff deine eigenen Entscheidungen.“
Seite 106

Und Bens Welt ändert sich grundlegend als er endlich den berühmten Zirkus besuchen darf. Den berühmtesten Zirkus der Welt. Das besondere: alle Artisten sind Dregs und als besondere Attraktion überlebt nicht jeder seine Vorführung. Darauf sind die Pures ganz wild. Als er während der Vorstellung auf Hoshiko trifft, die Hochseilartistin der Arena, ist er nicht nur sofort fasziniert, sondern beschließt, zu handeln.

Mehr erzähle ich euch nicht, keine Sorge und das war nur der Einstieg. Mehr will ich auch gar nicht erzählen, das müsst ihr erleben. „Die Arena“ ist einfach nur hammermässig mit so einer enormen Sogwirkung. Ich konnte das Buch echt nicht aus der Hand legen.
Ich war fasziniert und angewidert zugleich von dieser Welt, die übrigens gar nicht so abwegig ist. Ich war geschockt und gleichzeitig verzaubert von den Zirkusattraktionen. Und ich war absolut beeindruckt von dem Mut, dem Willen und dem Widerstand der Charaktere. Es ist einfach der Wahnsinn, wie eine rasante Zirkusvorstellung, bei der ich nicht weiß ob ich begeistert jubelnd aufspringen oder angewidert wegsehen soll. Sooooo genial!

Die Charaktere…hach, die Charaktere. Für mich sind sie perfekt. Auch wenn man vielleicht das ein oder andere bemängeln könnte, passt es einfach so gut zur Geschichte, dass ich einfach nichts bemängeln will. Ich habe mit ihn gefiebert, gezittert, gewütet und getobt. Ich habe Todesängste durchgestanden und wollte selbst zuschlagen. Hoshiko und Ben sind so glaubwürdig dargestellt, dass es mir nichts ausmachte, dass manches vielleicht etwas zu arrangiert erscheint. Ich konnte mich in beiden vollkommen verlieren und genau das wünsche ich mir von einer Geschichte.

„Die Arena“ ist durchgängig spannend und das auf extrem hohen Niveau, in jeglicher Hinsicht. Ob vor Entsetzen, Grausamkeit, Brutalität, Widerstand oder Hoffnung. Es war ein Ding der Unmöglichkeit, dieses Buch nicht zu verschlingen.
Für mich ist die Geschichte ein Highlight mit einem faszinierenden, einnehmenden und brutalen Setting zugleich. Ich freue mich wahnsinnig auf den nächsten Band und wiederhole mich gerne: Ihr müsst das lesen.

 

Mein Fazit:

 

In „Die Arena“ von Hayley Barker erleben wir ein grausames und brutales zweigeteiltes London der Zukunft. Die Pures lieben es, die Dregs bei ihren artistischen Vorstellungen im weltberühmten Zirkus sterben zu sehen und gieren geradezu danach. Mittendrin Ben, der Sohn der Ministerin, die die Dreg Ausrottung vorantreibt und Hoshiko, die Hauptattraktion des Zirkus. Und beide erkennen plötzlich die Wahrheit. Unheimlich einnehmend, spannungsgeladen und fesselnd ließ mich diese Geschichte nicht mehr los und entwickelte sich zu einem Highlight. Ich kann es euch nur ans Herz legen.

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