Strange the Dreamer Buch 1 von Laini Taylor

Strange the Dreamer Buch 1 von Laini Taylor

|Werbung| Strange the Dreamer wurde mir über NetGalley durch den Bastei Luebbe Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür. Es war wirklich ein magischer und fantasievoller Auftakt.

Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte
von Laini Taylor

Strange the Dreamer

Lass dich hineinziehen in eine Welt voller Träume
Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep – ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?

Bild- und Textquelle: Bastei Luebbe


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 30. September 2019
Verlag: One
Reihe: Band 1 von 2
Seiten: 343
Preis: Hardcover 15,00€, EBook 9,99€
ISBN: 978-3-8466-0085-6
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Strange the Dreamer von Laini Taylor
Meine Meinung:

 

Mit „Strange the Dreamer“ habe ich tatsächlich endlich mein erstes Buch von Laini Taylor gelesen und ich habe es nicht bereut.
Wobei ich ehrlich sagen muss, dass es mir der Schreibstil der Autorin nicht immer leicht gemacht hat. gerade zu Beginn fand ich ihn sehr anstrengend und verwirrend und es dauerte doch einige Zeit, bis ich mich an ihre poetische und malerische Erzählweise gewöhnt hatte. Danach lief es erstaunlich gut und ich war unheimlich fasziniert von dieser fantasievollen und märchenhaft anmutenden Geschichte.

Im ersten Teil des Buches lernen wir Lazlo Strange kennen. Getreu seines Namens ein echter Träume, Freund von fantastischen Geschichten und Lehrling seiner örtlichen Bibliothek. Schon sein Leben lang jagt er bereits den Mythen und Legenden der geheimnisvollen Stadt Weep hinterher, die im Volksmund Verlorene Stadt heißt, da sich niemand an den richtigen Namen erinnern kann. Und noch weniger jemand diese Stadt besuchen kann, denn alle die es versucht haben kamen nie mehr wieder.
So erfüllt sich für ihn natürlich ein lang gehegten Traum als er plötzlich die anstrengende Reise in ebendiese Stadt unternehmen kann. Er konnte ja vorher nicht ahnen, dass all die Mythen und Legenden nicht nur reine Erfindung sind. Seine fantastische und abenteuerreiche Reise beginnt.

Zu Lazlos Erzählstrang mischt sich ein zweiter, der von Sarai. Über diesen werde ich euch gar nicht so viel erzählen, denn ich möchte euch den Spaß nicht nehmen. Gerade Sarai und ihre Mitbewohner fand ich unheimlich interessant, faszinierend, und fesselnd. Ich konnte gar nicht genug von ihnen bekommen und wollte unbedingt hinter ihre Geheimnisse gelangen, auch wenn sie noch so dunkel sind.

Von den Charakteren haben mir Lazlo und Sarai wirklich auch am besten gefallen obwohl es da auch noch andere interessante Charaktere gibt. Jeder war mir auf seine Art sofort sympathisch. Beide sind authentisch gezeichnet, haben die nötige Tiefe und konnten mich mit ihrer jeweiligen Geschichte mitreißen. Natürlich haben auch beide mit ihren ganz persönlichen Problemen zu kämpfen, die mich auch überzeugen konnte.

Strange zu Dreamer selbst finde ich wirklich gelungen. Es ist unheimlich fantasievoll und teils schon richtig märchenhaft mit all den Legenden und Mythen hinter die wir blicken dürfen. Götter, Monster, Serafin, alle werden zur Realität. Die Spannung ist stets da, denn natürlich wird uns alles nach und nach offenbart. Und der Autorin gelingt es gekonnt die Grenzen zwischen Träumen und Albträumen verschwimmen zu lassen. mit ihrer sehr bildhaften Art. Wirklich toll.

Ein Wermutstropfen hat das Ganze allerdings, denn offensichtlich wollte uns der Verlag nicht das Lesevergnügen gönnen, das die Leser der Originalbücher hatten. Denn gerade als beide Stränge zusammen laufen und es richtig spannend wird, endet die Geschichte. Es ist kein Cliffhanger oder Ähnliches, die Geschichte hört einfach mittendrin auf. Ich persönlich mag sowas gar nicht, vor allem da das Buch im Original nicht gesplittet ist. Das hinterlässt immer einen faden Beigeschmack bei mir.
Dennoch werde ich natürlich zu Band 2 greifen, weil ich gerade jetzt wissen will wie die Geschichte von Lazlo und Sarai weitergeht. Also herzlichen Glückwunsch lieber Bastei Luebbe Verlag, euer Ziel war erfolgreich. Auch wenn es nicht unbedingt leserfreundlich ist.

 

Mein Fazit:

 

Mit „Strange the Dreamer“ hat Laini Taylor einen wahnsinnig fantasievollen und märchenhaft anmutenden Auftakt geschaffen der von Träumen, Mythen, Legenden und Göttern erzählt. Ihr sehr poetischer und malerische Schreibstil machte es mir nicht immer leicht, aber sobald man sich daran gewöhnt hat ist die Geschichte einfach nur wunderschön zu verfolgen. Zwei wirklich interessante und fesselnde Stränge führen uns zu einem Ziel, an dem es richtig spannend wird und der Verlag den Leser leider in der Luft hängen lässt. Denn wir erfahren nicht wie im Original die komplette Geschichte von Lazlo und Sarai sondern müssen uns auf die Fortsetzung gedulden. Dass der Verlag diese Geschichte unbedingt splitten wollte, hinterlässt bei mir einen schalen Beigeschmack und ich finde das alles andere als Leserfreundlich. Doch dafür kann die Autorin nichts.
Denn ich kann diesen ersten Band nur empfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung.

(Meine Bewertung: vier Sterne)

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