Das wandelnde Schloss von Diana Wynn Jones

Das wandelnde Schloss von Diana Wynn Jones

|Werbung| Das wandelnde Schloss wurde mir durch den Knaur Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. So ganz konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Das wandelnde Schloss

Von Diana Wynn Jones

Das wandelnde Schloss von Diana Wynn Jones

Die Romanvorlage für “Das wandelnde Schloss”, verfilmt von Oscar-Preisträger Hayao Miyazaki.
Sophie hat das große Unglück, die älteste von drei Töchtern zu sein. Jeder in Ingari weiß, dass die Älteste dazu bestimmt ist, kläglich zu versagen, sollte sie jemals ihr Zuhause verlassen, um ihr Glück zu suchen. Und so geschieht, was geschehen muss: Sophie zieht den Zorn einer Hexe auf sich und wird verflucht.
Ihre einzige Rettung liegt im wandelnden Schloss. Dort wohnt der mächtige, aber herzlose Zauberer Howl, der sie von ihrem Fluch erlösen könnte. Wenn Sophie ihm nur davon erzählen könnte, doch das verhindert der Zauber, der auf ihr liegt.
Also wird Sophie die Hausdame des wandelnden Schlosses und versucht zwischen zynischen Feuerdämonen und magischen Welten, ihre alte Gestalt zurückzuerlangen.

Bild- und Textquelle: Verlagsgruppe Droemer Knaur


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 02. Dezember 2019
Verlag: Knaur TB
Seiten: 304
Preis: Klappenbroschur 12,99€, EBook 10,99€
ISBN: 978-3-426-52538-8
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Das wandelnde Schloss

Meine Meinung:

 

Da ich „Fauler Zauber“ von Diana Wynne Jones schon sehr mochte, musste ich auch zu „Das wandelnde Schloss“ greifen. Ich kenne weder den ursprünglichen Klassiker dieser Neufassung noch die Verfilmung und ging ganz ohne Vorkenntnisse an die Geschichte.

Und ich muss sagen, sie konnte mich bestens amüsieren und hat mein Fantasyherz glücklich gemacht, auch wenn sie mich nicht gänzlich begeistern.

Wir tauchen in das Leben von Sophie Hatter ein, die das Unglück hatte, die Älteste von drei Schwestern zu sein, denn das bedeutet, dass sie es zu nichts bringen wird. Durch unglückliche Umstände landet sie bei dem sagenumwobenen und bösen Zauberer Howl in dessen Schloss und steht plötzlich lauter Unbekanntem und auch Gefahren gegenüber.

Diana Wynn Jones führt uns in einem leichten, lebhaften und auch humorvollen Stil durch die Geschichte. Ich mochte ihn und die Geschichte selbst sehr, weshalb ich immer weitergelesen habe. Dazu beschreibt sie alles derart bildhaft, dass ich es mir bestens vorstellen konnte. Nur fand ich auch alles etwas nüchtern erzählt mit viel zu wenig Emotionen versetzt, so dass mich alles nicht richtig packen konnte und mich nicht mitfiebern ließ.

Die Charaktere fand ich dagegen toll gezeichnet und wirklich jeder hatte so seine Eigenart, auch wenn sie teilweise recht blass blieben. Sophie war mir sofort unheimlich sympathisch, auch wenn sie mit einem schweren Schicksal zu kämpfen hat. Sehr eigensinnig und voller Tatendrang stellt sie das Leben des bösen Zauberers Howl auf den Kopf. Diesen fand ich auch genial und mit ihm wurden die klassischen Fantasydetails über Magier bestens verknüpft. Was habe ich über die Dialoge der beiden gelacht. Manchmal war er mir nur etwas zu weinerlich und ich habe ihm seine große Macht nicht wirklich abgekauft. Wen ich absolut süß fand, war der Feuerdämon, der ebenfalls im Schloss lebt. Nur den Lehrling des Zauberers konnte ich nicht wirklich einschätzen, auch wenn er nett zu verfolgen war.

Ich hätte mir hier wirklich nur mehr Nähe zu den Charakteren gewünscht, vor allem, dass auch das Ende dann voll punkten konnte.

Sophies Geschichte läuft sehr gemächlich ab, jedoch ohne, dass es für mich langweilig wurde. Denn im Schloss und auch außerhalb geschahen immer faszinierende, überraschende und illustre Dinge. Jedoch ist der Spannungsbogen eher niedrig bis sich am Ende die Ereignisse und Auflösungen überschlagen. Es ist eben klassische Fantasy, das muss man mögen. Mir gefällt das sehr. Vergleichbar ist es, wenn ihr Agatha Christie Krimis mit den heutigen vergleicht. Genauso ist dieses Fantasywerk voller klassischer Elemente, die ich unheimlich interessant fand.

Fantasyfans, die auch ein Herz für Klassik haben, kann ich es nur empfehlen. Wer durchweg Spannung und Action braucht, wird sich wohl etwas langweilen.

 

Mein Fazit:

 

Mit „Das wandelnde Schloss“ wurde der Fantasyklassiker von Diana Wynn Jones neu aufgelegt und ich konnte auch endlich in diese Geschichte um Sophie und den Zauberer Howl eintauchen. Voller klassischer Elemente werden wir in das faszinierende Leben und die Gefahren um den Zauberer eingeführt. Und das mit einem humorvollen Stil voller skurriler Charaktere. Mir hat das buch sehr gut gefallen, auch wenn es – wie in klassischer Fantasy üblich – eher einen nüchtereren Verlauf hat, denn es steckt auch voller Überraschungen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung an alle, die auch klassische Fantasy lieben.

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