Die Tasyar Chroniken – Vergessenes Reich von Jana Ulmer

Die Tasyar Chroniken – Vergessenes Reich von Jana Ulmer

|Werbung| Die Tasyar Chroniken wurden mir durch die Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Leider hatte ich Probleme mit der Geschichte und es war einfach nicht meins in dieser Art.

Die Tasyar Chroniken – Vergessenes Reich
Von Jana Ulmer

Die Tasyar Chroniken von Jana ulmer

Ein Königreich, vor dem Rest der Welt verborgen. Eine junge Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Eine Reise voller Antworten und Gefahren.
Wie hat Sanya es geschafft, als normaler Mensch in das streng geheime Land Tasyar zu gelangen? Und was hat es mit dem Magier Derek auf sich, der eine unerklärliche Anziehungskraft auf sie ausübt? Auf ihrer Suche nach Antworten gerät sie in ein Komplott gegen den König. Erst war sie die unbekannte Fremde, jetzt ist sie Tasyars größter Feind. Sanya kann nicht mehr in ihr altes Leben zurück, denn die wahren Verräter müssen enttarnt werden. Sonst ist nicht nur sie selbst, sondern das gesamte Volk Tasyars verloren.

Bild- und Textquelle: Books on demand


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 09. November 2019
Verlag: BoD/selfpublished
Reihe: Band 1 von 3
Seiten: 392
Preis: Hardcover 18,99€, EBook 2,99€
ISBN: 9783750401327
Weitere Informationen zu „Die Tasyar Chroniken“ direkt bei BoD oder Amazon.de

Die Tasyar Chroniken

Meine Meinung:

 

Als ich die Neuauflage von „Die Tasyar Chroniken“ von Jana Ulmer gesehen habe, war ich sofort hin und weg. Sowohl vom Cover als auch vom Klappentext. Leider, leider sollte es bei mir dabei jedoch bleiben, denn das Buch konnte mich aus mehreren Gründen nicht begeistern. Ich erzähle euch natürlich warum.

Bereits auf den ersten Seiten merkte ich, dass es mir das Buch nicht leichtmachen wird, zumindest was den Schreibstil der Autorin betrifft. Er ist zwar unheimlich leicht zu lesen, aber er ist für mich nicht flüssig. Ich stockte immer wieder beim Lesen, weil die Sätze so aneinandergereiht waren, auch mit den Beschreibungen, dass es für mich einen aufsatzmäßigen Stil hatte. Es tut mir ja immer leid das zu sagen, aber der Stil eines Buches ist mir unheimlich wichtig. Wenn das Leseerlebnis nicht passt, macht mir auch die Geschichte keine Freude. Und was erschwerend hinzukam: bei mir kam die Geschichte dadurch leider emotional nicht an.

Allerdings habe ich in dieser selbst auch andere Kritikpunkte: der Verlauf, die Liebesgeschichte und teils die Glaubwürdigkeit der Charaktere. Ich kann nicht auf alles ins Detail eingehen, sonst würde ich euch spoilern, aber ich versuche es, so gut wie möglich zu beschreiben.
Die Geschichte gefiel mir vom Grundprinzip eigentlich recht gut. Es fing alles richtig spannend an mit Sanya, ihrem Zwillingsbruder Greg und ihren beiden Freunden Ray und Casey, die plötzlich in einem fremden, magischen Land standen. Und natürlich geraten noch alle in höchste Gefahr. Auch einige Überraschungen warten auf uns im Verlauf, wobei mich am meisten wirklich die Welt und die verschiedenen Wesen begeistern konnten.
Im Ganzen waren es mir dann doch zu viele Charaktere, die alle immer am Werk waren, so dass die Tiefe etwas auf der Strecke blieb. Das fand ich jetzt aber nicht sooo wild. An den Charakteren störte mich eher, dass die vier Freunde es einfach so hinnahmen, in einem fremden Land zu sein, als wären sie plötzlich bei einem Shoppingtrip gelandet. Hier hätte ich mir teils doch andere Reaktionen gewünscht. Außerdem waren auch alle recht glatt, was ich nicht so sehr mag. Mir sind Ecken und Kanten lieber und das ist auch authentischer für mich.

Dass mir der Verlauf nicht so gefallen hat, habe ich zu Beginn ja bereits erwähnt. Zum einen war das natürlich daran geschuldet, dass die Geschichte mich einfach nicht erreichte und fesseln konnte, auch wenn ich sie teilweise interessant fand. Zum anderen waren mir viel zu viele Nebensächlichkeiten ausführlichst beschrieben, so dass es für mich immer wieder zu Längen kam und ich anfing nur noch quer zu lesen. Verpasst habe ich wohl nichts, denn ich konnte der Geschichte immer folgen. Allerdings muss ich auch sagen, dass sie einer sehr geraden Linie folgt bis wieder eine Wendung geschieht, bei der ich mich wunderte, wo das plötzlich herkam. Alles in allem noch etwas unrund und teilweise nicht ganz nachvollziehbar für meinen Geschmack.
Was mich auch sehr störte und einige können es sich denken: die Liebesgeschichte. Ich mag kein Instalove und werde es nie mögen. Wenn es dann auch noch so viel Platz wie hier einnimmt und immer wieder eingefügt wird, dann bin ich nur noch genervt. Lag aber auch daran, dass – wie schon gesagt – emotional nichts bei mir ankam.

Das wären die Punkte, die mich richtig gestört haben und das sind leider einige. Die Tasyar Chroniken haben einfach gar nicht meinen Lesegeschmack getroffen und deswegen kann ich auch leider keine Leseempfehlung geben.

Mein Fazit:

 

Leider hat es Jana Ulmer nicht geschafft, mich mit ihren „Die Tasyar Chroniken“ zu begeistern. Eher im Gegenteil. Ihr Stil hat mir nicht zugesagt, für mich war er nicht wirklich rund und zu erzählerisch. Dadurch kam es bei mir immer wieder zu Längen und es führte auch dazu, dass mich die Geschichte emotional überhaupt nicht packen konnte. Teilweise habe ich nur noch quergelesen und konnte trotzdem noch dem Verlauf folgen. Es waren mir auch zu viele Charaktere, die in der Kürze ihre Tiefe nicht richtig entfalten konnten und denen alles einfach von der Hand ging. „Die Tasyar Chroniken“ entsprechen leider gar nicht meinem Lesegeschmack und deswegen kann ich auch keine Leseempfehlung vergeben.

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