Die Diebin des Teufels – Die Rätsel des Ars Arcana 2 von Lisa Maxwell

Die Diebin des Teufels – Die Rätsel des Ars Arcana 2 von Lisa Maxwell

|Werbung| „Die Diebin des Teufels“ wurde mir durch den Knaur Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Schweren Herzens muss ich sagen, dass mich dieser Band doch irgendwie enttäuscht hat.

Die Diebin des Teufels – Die Rätsel des Ars Arcana 2

Von Lisa Maxwell

Die Diebin des Teufels - Die Rätsel des Ars Arcana 2  Von Lisa Maxwell

Alles, was Esta über Magie zu wissen glaubt, hat sich als Lüge entpuppt. Ihre Eltern sind tot, alte Verbündete wurden zu Feinden, und das Buch der Mysterien war nicht der Schlüssel zur Befreiung der Mageus, wie Esta geglaubt hatte. Nachdem der Magier Harte das Buch stehlen wollte, lebt dessen gefährliche Macht nun in ihm – und kann jederzeit aus ihm herausbrechen. Die dunkle Magie kann nur durch die fünf elementaren Steine gebrochen werden, die über den Kontinent verstreut sind. Gemeinsam mit Harte muss Esta die magische Schwelle überwinden, die New York umgibt, und sich auf eine gefährliche Reise durch das Land begeben. Doch auch ihre Feinde brauchen die elementaren Steine für ihre dunklen Pläne. Und währenddessen droht auch in New York das Chaos auszubrechen …

Bild- und Textquelle: Verlagsgruppe Droemer Knaur


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 01. September 2020
Reihe: Band 2 von 3
Verlag: Knaur Fantasy
Seiten: 720
Preis: Taschenbuch 16,99€, EBook 12,99€
ISBN: 978-3-426-52369-8
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Die Diebin des Teufels - Die Rätsel des Ars Arcana 2  Von Lisa Maxwell

Meine Meinung:

 

Gerade habe ich „Die Diebin des Teufels“ von Lisa Maxwell beendet und sitze hier eigentlich tief enttäuscht und auch geschockt darüber, mit welchem Gefühl mich das Buch doch zurückgelassen hat. „Der letzte Magier von Manhatten“ war ein riesiges Highlight von mir, umso mehr schlägt dieser Band 2 auf mein Gemüt. Denn leider muss ich sagen, dass Lisa Maxwell – im Ganzen gesehen – es geschafft hat, über 700 Seiten eine Story zu erzählen, deren Sinn bei mir nicht wirklich ankam und die auch kein wirkliches Ziel hat. Auch wenn ich das Setting und die Charaktere immer noch liebe, ist „Die Diebin des Teufels“ für mich der typische Mittelbuchband, der einfach nur schwächelt und lediglich den Weg zum großen Finale ebnet.

Und leicht hat er es mir von Beginn an nicht gemacht. Wir haben hier ja eine ziemlich komplexe Fantasystory und beim Lesen merkte ich schon, dass mein Hirn wohl nicht so gut damit zurechtkam, Denn es dauerte etliche Zeit, bis ich die Charaktere wieder einordnen konnte und wusste, wer jetzt in welcher Beziehung zu wem stand. Teils ist mir das bis zum Ende nicht mehr ganz gelungen, was immer wieder zu verwirrten Situationen bei mir geführt hat. Aber das Buch fängt echt genial an. Ich habe mich so gefreut, wieder in diese Welt einzutauchen. Und Harte und Esta geben einfach alles, um mein Herz weiter zu erobern. Die Welt konnte mich auch bis zum Schluss begeistern und auch die Charaktere selbst, nur war mir alles zu viel.

Denn recht schnell fing das Verwirrende für mich an. „Die Diebin des Teufels“ spielt nicht nur in zwei verschiedene Zeitebenen, die ich einfach nicht in meinem Kopf zusammen bekomme und den Sinn dahinter nicht verstehe. Hier hat auch wirklich jeder Charakter seinen eigenen Erzählstrang mit ganz eigenen Zielen. Und irgendwie laufen die nicht zusammen. Mir war es schlichtweg zu viel. Vor allem, weil ich teils wirklich nicht durchgestiegen bin, was denn gerade eigentlich passiert. Für mich war alles extrem verwirrend.

Und dazu langatmig. Lisa Maxwell hat einen absolut hammermäßigen Schreibstil, dem ich echt verfallen bin. Aber sie kann Szenen auch verdammt ausschweifend erzählen. Und das hat sie in diesem Band voll ausgenutzt.  Ich dachte mir des Öfteren: jetzt kann es endlich mal losgehen.

Und soll ich euch was sagen: für mich ging es bis zum Ende nicht los. Es ist stets dieses Prickeln vorhanden, so dass man förmlich spürt, dass wir auf etwas Großes zulaufen. Und es sind auch durchaus immer wieder spannende und actionreiche Szenen eingebaut. Neue Settings, neue Charaktere, die die Spannung anheizen. Aber das große Etwas erreichen wir in diesem Band nicht. Zumindest aus meiner Sicht nicht. Das war für mich so enttäuschend, denn ich bleibe einfach mit etlichen Fragezeichen auf dem Kopf zurück und denke mir einfach nur, was hatte dieser Band für einen Sinn. Ich kann euch spontan einfach nicht sagen, was ich da die ganze Zeit gelesen habe, auch wenn es echt wieder interessant war. Wie gesagt, sehr ausschweifend, teils verwirrend, manchmal etwas spannungslos und doch auch unerwartet. Ich habe das Ganze nur noch nicht verstanden. Echt ein komisches Gefühl.

Vielleicht erläutert sich das alles im finalen Band. Wobei ich ehrlich gestehen muss, dass ich bisher von einer Dilogie ausgegangen bin. Jetzt weiß ich es, wir sind noch lange nicht am Ende. Denn Harte und Esta stehen immer noch vor ihren Problemen. Und ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen, denn ich will wissen, wie das alles endet.

„Die Diebin des Teufels“ würde ich keinesfalls als Flop bezeichnen. Niemals! Dafür liebe ich das Magiesystem, die ganze Welt und die Charaktere viel zu sehr. Ich habe sehr viel Geduld gebraucht, um das Buch zu lesen und habe den Sinn dahinter nicht wirklich verstanden. Ich habe auch etliches wirklich nur überflogen, weil mir alles zu ausschweifend war. Es passiert wirklich so viel, aus so unterschiedlichen Perspektiven und doch auch im Ganzen gesehen nichts. Da bleibt zunächst einfach ein enttäuschendes Gefühl zurück, weil ich etwas ganz anderes erwartet habe. Aber dennoch mag ich das Buch sehr. Eine sehr verwirrte Situation im Ganzen…

 

Mein Fazit:

 

Lisa Maxell hat es geschafft, mich mit „Die Diebin des Teufels“ zu schocken. Aber leider nicht in positivem Sinne. Während ich den ersten Band dieser Reihe absolut gefeiert habe, bleibe ich hier einfach nur mit einem großen Fragenzeichen über meinem Kopf zurück. Ich liebe die Welt, den Stil, die Charaktere, aber die Handlung habe ich dieses Mal nicht wirklich verstanden. Also den Sinn dahinter. Es passiert ewig viel, in etlichen Handlungssträngen, die aber alle nicht zusammenlaufen und ich so einfach verwirrt und auch enttäuscht zurückbleibe, weil ich etwas ganz anderes erwartet habe. Vielleicht kann das Finale Licht ins Dunkel bringen. Dennoch kann ich diesem Buch auf Grund des phänomenalen Ganzen nicht weniger als 4 Sterne geben, auch wenn mich die Handlung in diesem Buch nicht so richtig überzeugen konnte. Es ebnet einfach nur den Weg zum großen Finale.

 

Hier könnt ihr nochmals meine Meinung zum Auftakt nachlesen:

Der letzte Magier von Manhattan von Lisa Maxwell

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