Die Nebel von Skye von Katharina Herzog

Die Nebel von Skye von Katharina Herzog

|Werbung| Die Nebel von Skye wurde mir durch den Loewe Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank. Es war ein wunderschön atmosphärisches Buch, bei dem der Funke leider nicht ganz überspringen wollte.

Die Nebel von Skye

Von Katharina Herzog

Die Nebel von Skye von Katharina Herzog

Ferien in den schottischen Highlands könnten so romantisch sein. Aber mitten im Winter?
Egal, wenn Tante Mathilda die ganze Familie auf die Isle of Skye einlädt, müssen alle mit. Schließlich ist die Tante schwerreich und hat keine Erben. Enya ist auch gleich ganz verzaubert von Dunvegan Castle, seiner bewegten Vergangenheit und den skurrilen Bewohnern. Vor allem Jona, der Junge aus dem Dorf mit seinem zahmen Bären, geht ihr nicht aus dem Kopf. Tante Mathilda aber scheint ein dunkles Geheimnis zu haben. Denn sie war schon einmal hier. Vor genau 50 Jahren, in der magischen Nacht von Hogmanay, die sich nun wiederholen könnte …

Bild- und Textquelle: Loewe Verlag


Bibliografie
Erscheinungsdatum: 08. Oktober 2020
Reihe: nein
Verlag: Loewe
Seiten: 400
Preis: Taschenbuch 14,99€, EBook 9,99€
ISBN: 978-3-7432-0620-5
Altersempfehlung: ab 13 Jahren
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Die Nebel von Skye  Von Katharina Herzog

Meine Meinung:

 

Nachdem mich Katharina Herzog mit ihrem letzten Buch absolut begeistern konnte, musste ich auch zu „Die Nebel von Skye“ greifen. Leider ist es ihr dieses Mal nicht ganz gelungen, mich wieder zu überzeugen. Dafür ist es eine wunderschöne und vor allem atmosphärische Geschichte voller Mythen und Legenden auf den schottischen Highlands.

Als Enyas Großtante die ganze Familie einlädt, den Jahreswechsel auf Dunvegan Castle zu verbringen, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sie sieht die perfekte Kulisse für einen Kurzfilm. Und um das Schloss ranken sich so einige Geistermythen. Aber sind das wirklich nur Mythen? Denn Enya geschehen plötzlich unglaubliche Dinge…

Katharina Herzogs Stil ist auch in „Die Nebel von Skye“ sehr leicht und angenehm zu lesen. Sie beschreibt die Szenerie unglaublich atmosphärisch. Da bekommt man echt Lust, auch Urlaub auf einer alten Burg in Schottland zu machen. Vor allem mit den ganzen Mythen um die Feenwelt. Das hat mir total gefallen.

Die Geschichte selbst konnte jetzt nicht so punkten bei mir. Der Funke wollte einfach nicht richtig überspringen, auch wenn ich zwischendurch doch in der Geschichte gefangen war. Vor allem, was die Geistermythen auf Dunvegan Castle angingen. Allerdings fand ich doch alles etwas flach dargestellt. Vor allem die Charaktere blieben für mich sehr blass und wurden einfach nicht greifbar. Die Tiefe fehlt mir hier unheimlich.

Dazu fand ich den Mittelteil dann auch etwas spannungslos. Er wurde zwar schön mit den schottischen Mythen gespickt, aber das war mir dann doch zu wenig, denn ich wollte ja wissen, was da für dubiose Vorgänge im Schloss vor sich gehen. Denn man merkt schon, dass so einige Charaktere etwas zu verbergen haben und diese nicht ganz koscher sind. Durchweg langweilig war es also nicht. Gerade die Dinge im Schloss fand ich unheimlich interessant. Aber ausführlicher und auch etwas spannungsvoller hätte mir besser gefallen.

Aber am Ende lässt die Autorin alles schön zusammenfließen und auch die Auflösung birgt noch so einige Überraschungen. Das hat mir dann wieder richtig gut gefallen.

Im Endeffekt war „Die Nebel von Skye“ allerdings dann nur ein nettes Buch für zwischendurch in einem wunderschönen Setting, das mir zu wenig Tiefe hatte. Wer sich mal in den schottischen Highlands bewegen und auf Geisterjagd gehen will, dem kann ich es empfehlen. Ist jetzt aber kein MustRead für mich.

 

Mein Fazit:

 

In „Die Nebel von Skye“ entführt uns Katharina Herzog in die malerischen schottischen Highlands und zeichnet uns diese wunderschön atmosphärische Gegend genau auf. Das hat mir unheimlich gefallen. Die Geschichte an sich konnte mich leider nicht so überzeugen, da ihr doch für meinen Geschmack sehr viel Tiefe fehlt. So war es eher ein nettes Buch für zwischendurch, das für mich nur durch das Setting und die schottischen Mythen und Legenden punkten konnte. Wer sich auch mal entführen lassen möchte, dem kann ich es empfehlen. 3 Sterne von mir.

 

Hier könnte ich nochmals meine Meinung zu Faye lesen:

Faye – Herz aus Licht und Lava von Katharina Herzog

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